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INFOBRIEF AUSGABE BÜRGER
08/2016








1. BEG investiert in Windkraft




Die Bürgerenergiegenossenschaft Region Wangen im Allgäu eG investiert in einen projektierten Windpark in der Nähe von Donaueschingen.

Dies war die Hauptnachricht, die die Genossen bei der Generalversammlung mit nach Hause nehmen konnten. Außerdem legten die Vorstände eine blitzsaubere Bilanz für 2015 vor. Die Mitglieder können deshalb sich das fünfte Jahr in Folge über eine Dividende von 3 Prozent freuen.

Großprojekt bei Donaueschingen

Um weiter erfolgreich sein zu können, haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, in der Nähe von Donaueschingen in den noch in der Planung begriffenen Windpark „Länge“ zu investieren. Die Planer gehen davon aus, dass bis Jahresende die Baugenehmigung vorliegt und hoffen auf die Inbetriebnahme Ende 2017. Das Projekt und die Planer, die Firma Solarcomplex AG aus Singen, gelten – auch nach Einschätzung regionaler Banken als seriös, sagte der technische Vorstand Wolfgang Friedrich. „Die Größe des Windparks mit voraussichtlich 3,3 MW ist ein nennenswerter Baustein für die regenerative Energiezukunft der erweiterten Raumschaft“, sagte er.

Die Anlage soll im Endausbau 51 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Es sei davon auszugehen, dass ein Investment in dieses Projekt mit bis zu acht Windkraftanlagen eine nachhaltige Kapitalanlage sei, von der man auch eine angemessene Rendite erwarten könne. Auch das unternehmerische Risiko sei vergleichsweise gering. Denn selbst wenn das Projekt schief gehen sollte, drohe der BEG keine Insolvenz. Sie beteilige sich als Kommanditist mit der Mindesteinlage von 200 000 Euro  an den 12 Millionen Euro Eigenkapital der Projektgesellschaft „Solarcomplex GmbH & Co. KG Windpark Länge“. Die Gesamtinvestitionen sind mit 42 Millionen Euro für das Projekt veranschlagt.  Um überhaupt einsteigen zu können, hat die BEG 4000 Aktien im Gesamtwert von 10 000 Euro an der Solarcomplex AG gezeichnet.

In kleinen Schritten wachsen

Oberbürgermeister Michael Lang wies als Aufsichtsratsvorsitzender der BEG daraufhin, dass die Genossenschaft inzwischen stark genug sei, um so eine Aufgabe zu schultern. „Gott sei Dank haben wir schon zehn Photovoltaikanlagen. So können wir immer wieder schauen, was noch gehen kann“, sagte er. Die BEG mache keine Experimente mit dem Geld ihrer Mitglieder. Die Planer seien in Kreisen der Bürgerenergiegenossenschaften bekannte Personen, die als seriös einzuschätzen seien. Außerdem seien auch örtliche Initiativen an dem geplanten Windpark beteiligt. Gegenwind sei nicht zu erwarten. Das Projekt hat auch strategischen Charakter: „Wenn wir als BEG weiter in kleinen Schritten wachsen wollen, dann müssen wir in solche  Anlagen investieren“, sagte Lang.

Mitglieder können Anteile kaufen:
Für die Mitglieder hat das neue Engagement zunächst vor allem einen Vorteil: Es wird wieder möglich, BEG-Papiere zu erwerben. Jedes Mitglied kann noch einmal zehn Anteile dazukaufen. Auch Neumitglieder können zehn Anteile erwerben.

Zu Beginn hatte Friedrich geschildert, wie sich die BEG in den vergangenen zwölf Monaten entwickelt hat, und gab dabei einen interessanten Überblick über die Gesamtentwicklung. 2015 produzierten die zehn PV-Anlagen auf Dächern in der Region 384 300 KWh. 2010, ein gutes Jahr nach der Gründung, waren es knapp 50 000 KWh, und der Blick in die Zukunft verheißt ein Wachstum auf über 400 000 KWh. Der Grund: Die beiden großen Dächer auf den Wohngebäuden am Südring sind Anfang März in Betrieb gegangen und sollen pro Jahr etwa 65 000 KWh produzieren.

2015 Einsparung von 235 Tonnen CO2

Insgesamt wurden 2015 rund 384 300 KWh erzeugt, ähnlich wie 2014. Davon wurden 305 800 ins Netz eingespeist, 78 500 gingen in den Eigenverbrauch, wie beispielsweise an der Johann-Andreas-Rauch-Realschule, wo 86 Prozent des erzeugten Stroms von der Schule und der Turnhalle verbraucht werden. Die insgesamt erzeugte Strommenge sparte 2015 rund 235 Tonnen CO2.

Bilanzgewinn bei 23 000 Euro

Der kaufmännische Vorstand Christoph Müller legte schließlich die finanzielle Bilanz vor. Das Ergebnis vor Steuern lag bei knapp 31 000 Euro und damit rund 1 000 Euro über 2014, der Bilanzgewinn, von dem aus die Dividende berechnet wird, belief sich auf 23 000 Euro, gegenüber 2014 ein Plus von 800 Euro. „Seit der Gründung der BEG hat die Genossenschaft 945 000 Euro investiert und rund 1,5 Millionen KWh Strom erzeugt“, sagte Müller.

Die Zahl der Mitglieder blieb praktisch konstant. Zum Jahreswechsel 2015/16 waren es 506 Mitglieder (Vorjahr: 504), die insgesamt 6761 Anteile hielten (Vorjahr: 6733).

Der Aufsichtsratsvorsitzende dankte den beiden Vorständen für ihre ehrenamtliche Arbeit. „Die Zahlen sind gut. Das ist ein starkes Verdienst der Vorstände von Beginn an, Siegfried  Bühner und Dr. Johannes Aschauer sowie derzeit, Christoph Müller und Wolfgang Friedrich.“, sagte Lang. Sie wurden von der Versammlung einstimmig entlastet, ebenso der Aufsichtsrat.

Info:
Alles zur Bürgerenergiegenossenschaft findet sich auf der neu gestalteten Homepage www.buergerenergie-wangen.de




2. JOY Vorverkauf hat begonnen




Joy Kleinkunst präsentiert im Herbst ein vielseitiges Programm. Der Vorverkauf für das neue Joy Kleinkunstprogramm in Wangen im Allgäu hat begonnen. Die Saison 2016/17 verspricht viele Höhepunkte.

Start der neuen Saison ist zu ungewöhnlicher Zeit, an einem Mittwoch. Doch für Menschen aus dem Westallgäu ist der Termin am 14. September 2016 eigentlich ein Muss, denn Wolfgang Krebs stellt seinen Abend unter den Titel „Können Sie Bayern?“ und verspricht einen Bayern-TÜV.

„Einer flog über Ordnungsamt“ heißt das Programm des Kabarettisten Werner Koczwara, der bekannt ist für seinen gnadenlos witzigen Umgang mit den Urteilen deutscher Gerichte. In Wangen seziert er sie am Samstag, 17. September 2016.

In seinem dritten Klavierkabarettprogramm präsentiert Daniel Helfrich am Samstag, 24. September 2016, unter dem Titel „Das halbnackte Grausen – Geschichten von bösen Wichtern“ das Böse aus einer völlig neuen, komischen Betrachtungsweise. Er scheut sich nicht vor Bosheiten und gibt allen orthodoxen Pessimisten recht: Die Welt ist schlecht… aber auch furchtbar komisch!

Helmut A. Binser ist ein bayerisches Original: lebenslustig, humorvoll und zünftig. Mit seinem neuen Programm „Wie im Himmel“ bespielt er spitzbübisch und voller Leidenschaft Kabarett- und Wirtshausbühnen in Bayern und darüber hinaus.  In Wangen ist er am Freitag, 30. September 2016.

Das gesamte Programm finden Sie hier.


Kartenservice:
Vorverkauf zum ermäßigten Preis
Gästeamt, Bindstraße 10, Tel. 07522 / 74-211, Fax 07522 - 74-214. Email: tourist@wangen.de oder über www.reservix.de

Kartenreservierung:

maria.neumann49@t-online.de, Tel. 07522 / 29131Abendkasse:
Café im Weberzunfthaus, Zunfthausgasse 9/1, ab 18 Uhr oder unter Tel. 07522 / 913627

Joy – Abo:
6 Veranstaltungen zum Preis von 5. maria.neumann49@t-online.de
Tel. 07522 /  29131

Die Geschenk-Idee:

Verschenken Sie einen Joy-Geschenkgutschein. maria.neumann49@t-online.de, Tel. 07522 / 29131




3.  Volle Kanne im Museum




Das Wangener Stadtmuseum zeigt eine Sonderschau zur Entwicklung des Gaststättengewerbes in der Stadt.

Anlass für die Schau mit dem Namen "volle Kanne - Wirtschaften in und um Wangen" ist das deutschlandweit begangene 500. Jubiläum des Bier-Reinheitsgebotes. Bis zum heutigen Tag zeugen zahlreiche Schildausleger in den Gassen der Wangener Altstadt von der wirtschaftlich tragenden Rolle des Gastgewerbes.

Am Ende der Reichsstadt befanden sich über 20 Schildwirtschaften und etwa ebenso viele Weinwirtschaften innerhalb der Stadtmauer. Auch die ehemaligen Bierbrauereien waren bei den Schildwirtschaften der Stadt angesiedelt.

Neben der Geschichte erzählt die Ausstellung auch Geschichten: von Schildern und ihrer Bedeutung, vom Bierkrieg und vom Streit zwischen den Schild- und den Zapfenwirten.

Die Ausstellung im Stadtmuseum Eselmühle erinnert an das Kommen und Gehen vieler Gaststätten von der ältesten bis zur neueren Zeit. In den Tavernen spielte das öffentliche Leben, hier spiegelt sich die Alltagsgeschichte ganzer Epochen wieder. So sind die Bierkeller und Sommergärten mit Kegelbahnen die unverkennbaren Phänomene ihrer Zeit, genauso wie der legendäre Löwensaal, die Milchbar oder das Café Hölle.

Einige Wirtschaften haben alle Zeitenstürme durch lebt und florieren bis zum heutigen Tag, so der Fidelisbäck mit seiner über 500 Jahre alten Tradition. Der Blick geht aber auch über die Stadtmauern hinaus in die Wangener Ortschaften und in das benachbarte Kißlegg, das die Gaststättentradition eines herrschaftlichen Marktortes aufweist.

Die Ausstellung dauert bis 30. Oktober 2016.

 



4. Radweg Leupolz/Leupolzbauhof eröffnet




Der Radweg zwischen Leupolz und Leupolzbauhof ist nach sieben Jahren fertiggestellt.

Viele Leupolzer feierten am Dienstag, 29. Juni 2016, das langersehnte Ereignis. Auch eine Rad fahrende Abordnung des Bürgerforums Wangen hatte sich zur offiziellen Eröffnung eingefunden.

Hanspeter Brehme, der als Leiter des Baureferats im Regierungspräsidium Tübingen den Weg betreut hatte, blickte auf die Geschichte des 900 Meter langen Radwegs und sagte, inzwischen sei auch bei Fahrradwegen, wie früher nur beim Straßenbau, Geduld gefordert. 2008 wurde erstmals über den Radweg nachgedacht. 2009 kaufte die Stadt die ersten Grundstücke, die für die Umsetzung notwendig waren. Die Planung wurde 2013 genehmigt, 2015 stellte das Land Baden-Württemberg auch das nötige Geld zur Verfügung.

Neue Freizeitmöglichkeiten

Weil die Straße für den Weg von den Häusern in Leupolzbauhof abgerückt und auch Grundstücke erst erworben werden mussten, beliefen sich die Kosten für den Weg auf rund 380.000 Euro. Brehme wies darauf hin, dass der Weg nicht nur die Verkehrssicherheit für Radfahrer vergrößere, sondern auch die Freizeitmöglichkeiten erweitere.  Im Süden sorgt der Weg für eine sichere Anbindung nach Missen, im Norden reicht er bis zur Kreuzung Karsee/Leupolz an der Emmentaler Käserei.Brehme dankte Oberbürgermeister Michael Lang für seinen Einsatz um den Fortgang des Projekts, sowie dem Leiter des Tiefbauamts, Peter Ritter, und seinem Kollegen Martin Jörg. 

Voll des Dankes waren auch Ortsvorsteher Josef Sieber und Oberbürgermeister Michael Lang. Der Dank galt den Grundstückseigentümern aber auch den Gremien, die das Projekt wohlwollend begleiteten. Dass der Radweg auch gerne von Fußgängern genutzt wird, hat Sieber bereits beobachtet. Lang verweis in diesem Zusammenhang auf die neuen Möglichkeiten, einen Rundweg um den Schweineberg herum zu gehen. Auch er schloss in seinen Dank die Grundstückseigentümer sowie die „großartige Dorfgemeinschaft“ in Leupolz ein, aber auch das Planungsbüro Pirker + Pfeiffer Ingenieure sowie die Baufirma war die Firma Hubert Käser Asphaltbau ein.

Mit besonderer Freude begrüßte er Hugo Kiene, der mit fast 103 Jahren der älteste Teilnehmer auf dem Weg von Leupolz nach Leupolz Bauhof war, und schon als 95-Jähriger ein großer Fürsprecher des Radwegs war. Lang erinnerte auch den früheren Ortsvorsteher Josef Weder, der noch vor seinem Tod wichtige Gespräche zum Grundstückserwerb geführt hatte. Und er dankte den Familien Haberer, Mergenthaler, Striebel, Kiene und Schorer für ihren Einsatz.

Band durchschnitten

Dann folgte der Schnitt durchs Band vor der malerischen Kulisse des Leupolzer Kirchbergs, bevor die Gäste den neuen Weg nach Leupolzbauhof abschritten. Dort segneten die beiden Vikare Matthias Hammele (katholische Kirche) und Johannes Schüz (evangelische Kirche) im Rahmen einer Andacht  das von Heiner Lothar Mergenthaler gestiftete Wegkreuz an der Strecke. Anschließend versammelte sich die Festgemeinde zum gemütlichen Hock in Leupolzbauhof, um auf das gelungene Werk anzustoßen.




5. Neuer Leitfaden Altstadtsanierung




Schon bei der Altstadtfibel hat Georg Zimmer (Zweiter von rechts) mitgearbeitet. Jetzt stellte er wieder seinen Sachverstand in den Dienst der Altstadtsanierung bei der Erstellung des neuen Leitfadens, der jetzt von Oberbürgermeister Michael Lang (rechts), Bauamtsleiterin Astrid Exo (Zweite von links) und dem Sanierungsbeauftragte der Stadt Wangen, Martin Schwenger (links), präsentiert wurde.

Die Stadt Wangen hat einen neuen Leitfaden für die Altstadtsanierung aufgelegt. Sie ist Bauamt im Kornhaus erhältlich.Gründe für einen neuen Leitfaden gab es gleich mehrere: Die sogenannte Altstadt-Fibel aus dem Jahr 1982 war überholt. Die Bauvorschriften, aber auch technische Entwicklungen waren über sie hinweggegangen. So hatte Bauamtsleiterin Astrid Exo die Altstadtsatzung komplett überarbeitet, die im vergangenen Jahr vom Gemeinderat beschlossen worden war. Deswegen lohnte es sich, nun auch eine neue Handreichung für Bauherren in der denkmalgeschützten Altstadt aufzulegen. Beides zusammen war in gut zweieinhalb Jahren samt aller Beschlüsse des Gemeinderats erledigt.

Viele ansprechende Beispiele

Das neue Heft hat gegenüber der Fibel nicht nur eine komplett veränderte Optik als Hochformat mit vielen Fotos von ansprechenden Beispielen. Es verfolgt auch eine andere Herangehensweise. „Wir wollen nicht mit dem erhobenen Zeigefinger kommen und sagen, was man alles nicht darf. Ganz im Gegenteil: Wir wollen an schönen Beispielen zeigen, wie man Altes erhalten und Neues passend einfügen kann“, sagt Martin Schwenger, der als neuer Sanierungsbeauftragter diesen Leitfaden ausgearbeitet hat. Die Devise heißt: Alles was man erhalten kann, soll man auch bewahren. Wo es nicht geht, kann man moderne Details zum Gebäude passend einfügen.

Und so gibt es Leitplanken, an denen die sanierungswilligen Bauherren entlang geführt werden sollen. Ein Beispiel sind die Fenster. „Wir wollen Kunststofffenster nicht mehr fördern. Das gilt vor allem in den oberen Etagen, wo nur noch Holzfenster eingebaut werden sollen. Im Ladenbereich sind nach Absprache auch andere Baustoffe möglich“, sagt Schwenger. Und manchmal muss es auch ein anderer Baustoff sein – zum Beispiel, wenn aus technischen Gründen eine Alarmanlage nicht anders funktioniert.

Ziel des Leitfadens ist auch, deutlich zu machen, dass die Stadt bei Sanierungen gerne berät und sich auch um Zuschüsse kümmert, wenn denkmalgerecht saniert wird. Das kann die Stadt allerdings nur, wenn Bauherren ihr ein Bauvorhaben im Vorfeld anzeigen. So können im Zusammenwirken aller Beteiligten neue schöne Details die Altstadt schmücken. Ein Beispiel ist der hübsche Aufenthaltsraum im Nadiggässle, wo alle Anwohner sich gemeinsam zum Sanieren des Hinterhofs zusammengefunden haben.

Kontinuität durch Georg Zimmer gewahrt

Dass gegenüber der Anfangszeit der großen Altstadtsanierung Kontinuität gewahrt werden soll, zeigt unter anderem die Mitarbeit von Georg Zimmer, der als Baubürgermeister in Leutkirch bei der Herausgabe der Altstadt-Fibel 1982 maßgeblich beteiligt war. Zimmer ist in Leutkirch und Wangen aufgewachsen und wirkte  so immer als ein exzellentes Bindeglied zwischen den ehemaligen Reichsstädten, wie Oberbürgermeister Michael Lang betonte. Über viele Jahre war und ist Zimmer bis heute in der Heimatpflege im württembergischen Allgäu tätig.

Lang lobte das große Engagement aller Beteiligten und sagte: „Mit dem neuen Leitfaden ist allen, die ihr Eigentum sanieren und dem einzigartigen Stadtbild anpassen wollen, eine anregende und qualitativ hohe fachliche Anleitung in die Hand gegeben.“ Es sei ein tolles Projekt, das Astrid Exo und Martin Schwenger von ihrem gemeinsamen beruflichen Start in Wangen begleitete. So sei es in den 80er Jahren gewesen mit dem Duo Lohr / Scheible. Schließlich habe Georg Zimmer mit großem Sachverstand an dem neuen Leitfaden mitgearbeitet und der Verwaltung durch den Blick von außen auch viel erleichtert.

Info: Wer sich für die Broschüre interessiert, kann sie im Bauamt im Kornhaus abholen oder hier herunterladen.





6. Bauhof bekämpft Unkraut



Für die Bekämpfung von Unkraut hat der Städtische Bauhof ein neues Gerät beschafft und ist damit seit einigen Wochen im Stadtgebiet unterwegs.

Auffallend ist der weiße Schaum, der in die Zwischenräume der Pflastersteine, an den Rand von Gehwegen und um Bäume verteilt wird, um dort sprießendes Unkraut zu beseitigen. Erzeugt wird der Schaum, indem heißes Wasser nachwachsenden Rohstoffen wie Mais oder Kokosnuss gemischt wird. Das Wasser wird mit dem Schaum fast kochend heiß an die Pflanzen herangebracht. So sollen die Eiweißstrukturen gerinnen, wodurch Unkraut und Samen nachhaltig geschädigt werden.

Weil der Schaum sich um die Pflanzen schließt, wirkt das Verfahren nachhaltig und auch bei sehr starkem Befall. Der Schaum ist vollständig biologisch abbaubar, er ist nicht rutschig, zieht keine Insekten an und hinterlässt beim Trocknen auch keine Spuren. Gefahren für Mensch und Tier bestehen nicht, weswegen das Verfahren auch auf der Betriebsmittelliste für Ökobetriebe eingetragen ist, heißt es von Seiten Robert Bollerheys, Bereichsleiter Gartenbau beim Städtischen Bauhof.

Bauhof kümmert sich um Jakobskreuzkraut

Im Sommer befasst sich der städtische Bauhof unter anderem mit dem Jäten des giftigen Jakobskreuzkrauts.

Der Städtische Bauhof ist über den Sommer unter anderem damit beschäftigt, die Anlagen in Ordnung zu halten. Dazu gehört auch das Jäten von Unkraut. Seit mehreren Jahren legen die Gärtner im Frühsommer ein besonderes Augenmerk auf das Jakobskreuzkraut, einem dekorativ gelb blühendem Korbblütler – so auch jetzt.Wegen seiner giftigen Inhaltsstoffe, den sogenannten Pyrrolizidin-Alkaloiden, wird dessen zunehmende Ausbreitung derzeit stark diskutiert. Um die Futterflächen der benachbarten Landwirte und damit deren Nutztiere vor möglichen gesundheitlichen Gefahren zu schützen, werden die Vorkommen auf städtischen Flächen sorgfältig entfernt und fachgerecht entsorgt.  Die einheimischen Greis- oder Kreuzkräuter, die  im Übrigen auch wichtige Nahrungspflanze eines ebenso einheimischen Falters sind, breiten sich überwiegend von Wegrändern, Brach- und Extensivflächen, aber auch von Privatgärten aus.  Robert Bollerhey, Bereichsleiter Gartenbau im Bauhof, weist daraufhin, dass man der Pflanze am besten zu Leibe rückt, wenn man sie bei der Wurzel packt und komplett ausreißt.

Wegen der Giftstoffe in der Pflanze empfiehlt es sich, feste Gartenhandschuhe zu tragen. Entfernte Pflanzen sollten wegen schnell nachreifender Samen rasch über den Restmüll entsorgt und nicht kompostiert oder dem Grünmüll beigegeben werden - bei größeren Mengen gerne auch über den Bauhof der Stadt.




7. Neuer Bolzplatz auf der Haid



Die Haid hat einen neuen Bolzplatz – ausgestattet mit stabilen TÜV-geprüften Toren, die von der Kreissparkasse Ravensburg mit 4000 Euro finanziert wurden.

Am Samstag haben junge Spieler des FC Wangen und andere begeisterte Fußballer und Fußballerinnen aus der Nachbarschaft den Platz in Besitz genommen. Oberbürgermeister Michael Lang kickte mit den Buben, während Joachim Gambach als Vertreter der Kreissparkasse sich engagiert den Torschüssen der Jugend entgegenstellte. 

Neben einigen Eltern beobachtete auch der Leiter des Tiefbauamts, Peter Ritter, das muntere Kicken. Er zeichnet veranteworlich für die Fußballplätze in der Stadt.

OB Lang erinnerte vor dem kleinen Spiel daran, dass die Stadt schon vor 13 Jahren einen Bolzplatz ganz in der Nähe des Kreisverkehrs auf einem städtischen Grundstück angelegt hatte. Weil dieses aber demnächst bebaut wird, sollte von vornherein für Ersatz gesorgt werden. Weiter bestehen bleibt der jetzt in der Mitte liegende zweite Platz. „Die Plätze werden von vielen Kindern aus der Siedlung, aber auch von Erwachsenen genutzt. Gerne kommen auch die Flüchtlinge aus der Oderstraße hierher“, sagte Lang. Den Buben und Mädchen wünschte er viel Spaß beim Kicken und dass vielleicht einer oder eine von ihnen einmal ein erfolgreicher Fußballer wird.

Ein Drittel der FC-Jugend kommt aus dem Haid-Umfeld

Dass dies gar nicht weit hergeholt ist, zeigte Joachim Gambach, der auch im FC Wangen als Vorstand tätig ist. „Wir haben 275 Jugendspieler beim FC Wangen“, sagte er. „Ein Drittel davon kommt aus den Siedlungen Praßberg, Waltersbühl, Haid und Wittwais die alle im Einzugsbereich dieses Platzes liegen.“ Die Kinder nahmen einen neuen Ball aus den Händen von OB Lang und fanden, dass es sich auf dem neuen Platz einfach super spielen lasse.




8.  2,5 Millionen-Förderung für die ERBA



Die Stadt Wangen erhält zum zweiten Mal einen Zuschuss des Bundesbauministeriums für die Neugestaltung der ERBA. 2,5 Millionen Euro fließen jetzt aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“.

Das Programm hat ein Gesamtvolumen von rund 41 Millionen Euro, wie das Ministerium mitteilte.

„Mit diesem Programm unterstützen wir ‚Leuchttürme‘ der Baukultur von nationaler Bedeutung und internationaler Ausstrahlung,“ sagte Bundesbauministerin Barbara Hendricks bei der Verkündung in Berlin. Und weiter: Hendricks: „Wir fördern mit über 41 Millionen Euro Premiumprojekte des Städtebaus, die Modellcharakter haben und über regionale und auch nationale Grenzen hinausstrahlen. Genau hier liegt das Besondere des Programms ‚Nationale Projekte des Städtebaus‘. Wir fördern damit innovative und hochwertige Lösungen für offene Fragen der Stadtentwicklung.“

Große Freude herrscht bei der Stadt Wangen im Allgäu über die erneute Aufnahme ins Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“, nachdem bereits im vergangenen Jahr eine Million Euro aus demselben Programm für die ERBA bewilligt wurden. Sie werden für die Sanierung des einsturzgefährdeten Fabrikschlots und der Neugestaltung der Neuen Mitte der ERBA verwendet.

Für die jetzt neu genehmigten Zuschüsse kommen mehrere Verwendungen in der ERBA in Frage. Für welche sie eingesetzt werden, wird im Detail mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und der Oberfinanzdirektion Karlsruhe (OFD) abgestimmt.

Programm war zehnfach überzeichnet

Auf den diesjährigen Aufruf für das Programm „Nationale Projekte des Städtebaus 2016“ sind 118 Vorschläge von Städten und Gemeinden mit einem beantragten Bundeszuschuss von rund 466 Millionen Euro eingegangen, womit das Programm mehr als zehnfach überzeichnet war.

Eine interdisziplinär besetzte Expertenjury unter Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs Florian Pronold hat sich für die Förderung von 17 Projekten in ganz Deutschland ausgesprochen. Dieser Empfehlung ist Bundesbauministerin Hendricks gefolgt.

Der 15-köpfigen Expertenjury unter Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs Florian Pronold gehörten die Bundestagsabgeordneten Christian Haase, Kai Wegner, Dr. Anja Weisgerber, Michael Groß, Hiltrud Lotze, Kerstin Kassner und Chris Kühn an; außerdem Prof. Dr. Jörg Haspel (Präsident des Deutschen Nationalkomitees ICOMOS), Prof. Dr. Dr. Werner Durth (TU Darmstadt), Andrea Gebhard (ehem. Präsidentin bdla), Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher (TU Dortmund), Karen Pein (Geschäftsführerin der IBA Hamburg), Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk (Stadtbaurätin München) und Prof. Dipl. Ing. Martin zur Nedden (Wiss. Direktor Difu).

Die vollständige Liste der „Nationalen Projekte des Städtebaus 2016“ ist hier zu finden.




9.  Erstes Stadtteilfest ERBA in Planung



Zum ersten Mal plant die Stadt Wangen gemeinsam mit den Vereinen, Clubs und Schulen sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern von Auwiesenweg und ERBA-Gelände am Sonntag, 11. September 2016, ein Stadtteilfest. Von 11 bis 18 Uhr gibt es für Jung und Alt ein buntes Festprogramm aus Musik, Tanz und Show. Zusätzlich findet eine Bewirtung mit internationalen Köstlichkeiten statt.

Stadtteilfest heißt, dass die Bewohner und Nutzer des Stadtteils das Fest mit einem bunten Programm für den ganzen Tag und mit internationalen Spezialitäten organisieren. Eingeladen zum Mitfeiern und zum Umschauen in der neuen Mitte der ERBA beim Lindenhof sind jedoch alle, die sich für die ehemalige Spinnerei und Weberei sowie deren Zukunft interessieren.

Das Programm ist bunt und vielseitig. So treffen sich einige Schmiede im südlichen Teil der Neuen Mitte  und zeigen, wie sie  mit Hammer und Amboss arbeiten. Für Kinder wird es eine Spielstraße, Kinderschminken und Bastelangebote geben. Sie dürfen zudem ihre Schätze beim Kinderflohmarkt verkaufen. Auf der Aktionsbühne werden Folkloretänze und Akrobatikvorführungen gezeigt. Darüber hinaus sind weitere musikalische und sportliche Aktivitäten geplant.

Anlässlich des Tags des offenen Denkmals öffnet ab 13 Uhr der ERBA-Museumsverein seine Ausstellung zur ERBA-Arbeiterkultur und bietet Rundgänge über das Gelände der ehemaligen Spinnerei und Weberei an.

Internationale Küche im Angebot

Und natürlich wird nach internationalen Rezepten gekocht, gebrutzelt und gebacken, so dass die Besucherinnen und Besucher auch gut gestärkt am Programm teilnehmen können.

Die Akteure werden auch die Gelegenheit wahrnehmen und sich und ihre Aktivitäten im Umfeld der Neuen Mitte in der ERBA vorzustellen. Auf Stellwänden werden viele Informationen angeboten.

Das Fest rund um die Neue Mitte in der ERBA gehört zum Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus. Es ist dasselbe Programm, das auch Mittel zur Sanierung des Gebiets rund um den Schornstein an die Stadt gegeben hat. Ziel des Stadtteilfestes ist es die Neue Mitte in der ERBA wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.




10.  Fairtrade-Schulen informieren


Vertreter der Schulen haben sich über die Möglichkeiten informiert, ihre Schule mehr mit dem Thema des fairen Handels zu befassen.

Fair gehandelte Waren im Eglofser Schul-Lädele

Aus fast allen Schulen im Bereich der Stadt Wangen waren interessierte Lehrerinnen und Lehrer gekommen. Sie hörten die vier Vorträge, die allesamt Tipps aus der eigenen Praxis gaben. So berichtete Doris Schnorr von der Gemeinschaftsschule in Eglofs. Dort wurde in Abstimmung mit der Schülermitverwaltung das Lädele mit fairen Waren bestückt. Zudem gibt es jahreszeitliche Aktionen, begleitet von Informationen um das jeweilige Produkt. Auch sonst hat der faire Handel Einzug gehalten: Geschenke haben das Fair Trade-Siegel. Ein Apfel-Mango-Projekt gehört dazu. Fair heißt auch regional in dieser Schule. So kommen die Snacks vom Dorfcafé mit Käse und Brot oder Brötchen aus regionaler Herstellung.

Fünf Kriterien sind zu erfüllen

Welchen Weg eine Schule beschreiten muss, wenn sie zu einer Fairtrade-School werden möchte, schilderte Karl Ludwig Biggel aus Friedrichshafen. Fünf Kriterien müssen erfüllt sein: Es muss ein Fairtrade-Schulteam gegründet werden. Ein Fairtrade-Kompass muss erstellt und von der Schulleitung unterschrieben werden. An der Schule müssen fair gehandelte Produkte verkauft und zum Verzehr angeboten werden. In mindestens zwei Klassenstufen muss in mindestens zwei unterschiedlichen Fächern der faire Handel im Unterricht Thema sein. Und mindestens einmal im Jahr muss es eine Schulaktion zum fairen Handel geben.

Maniok-Chips sind St.Elisabeth-Chips

Alle diese Kriterien erfüllt bereits die Schule St. Elisabeth in Friedrichshafen, für die Schwester Christa-Maria Günther aus der Praxis berichtete. Bereits seit Ende der 1990er Jahre gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Weltladen in Friedrichshafen und der Schule St. Elisabeth.  Inzwischen ist es längst üblich, 14-tägig von Mittwoch bis Freitag in der großen Pause Knabbereien und Snacks aus fairer Produktion zu verkaufen. „Die Maniok-Chips sind inzwischen so populär, dass die Schüler im Weltladen nach den St-Elisabeth-Chips fragen“, sagte Schwester Christa-Maria. Die Schule erhält die Produkte in Kommission mit einem Rabatt, der auch wichtig sei, weil sich so auch kleine Fehler in der Abrechnung ausgleichen ließen. Und wenn Geld übrig sei, gehe es in ein Projekt in Afrika. „Ich kann Sie nur ermutigen den Weg zu gehen“, empfahl sie den Kolleginnen und Kollegen aus Wangen. „Durch den fairen Handel an den Schulen geschieht eine dauerhafte Bewusstseinsbildung, die auch auf Eltern, Großeltern und andere wirkt“, sagte Schwester Christa-Maria.

Andere ins Boot holen

Diesen Gedanken teilte Stefanie Gutzeit, Lehrerin an der Elektronikschule in Tettnang voll und ganz. Seit einem Jahr hat die Schule die Auszeichnung der Fairtrade School. Umgesetzt wird dort ein großer Teil der Anforderungen über die Umwelt-AG. Deshalb auch ihr Rat: „Schauen Sie, dass Sie das Thema auf mehreren Schultern verteilen.“

Viele gute Quellen für die Arbeit

Über diese praktischen Tipps hinaus gab es jede Menge Informationen dazu, wer unterstützen könnte. Angefangen von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit über Brot für die Welt und Misereor oder das globale Klassenzimmer gibt es viele Einrichtungen, die sich mit dem Thema des fairen Handels befassen und die im Internet viele Informationen bereitstellen.

Unterricht ist stärkste Ebene für die Information

Das Organisationsteam der Fairtrade Stadt Wangen Sonja Opfermann, Bernhard Baumann und Josef Fussenegger stellte klar, dass es niemanden gängeln wolle. Aber aus der langjährigen Erfahrung mit der El Sol-Klasse in den BSW wisse man, dass der Unterricht „die stärkste Ebene ist, die wir für die Information über fairen Handel haben“, sagte Baumann.

Info: Die Beteiligten einigten sich auf ein Folgetreffen voraussichtlich im Februar 2017.




11.  Projekt "Lebendige Auwiesen" gefeiert


Mit einem Sommerfest haben die Auwiesenbewohner, Schüler und Schülerinnen des Beruflichen Schulzentrums Wangen (BSW) und die Stadt Wangen das Ende des fünfmonatigen gemeinsamen Projekts „Lebendige Auwiesen“gefeiert.

25 Schülerinnen und Schüler der Klasse WSA 1A hatten in den vergangenen Monaten eine Lehrerin, die eigentlich gar keine ist. Kristina Gunzelmann, die im Auwiesenweg im zugehenden Sozialdienst arbeitet, kam in die Schule und bearbeitete mit Schulsozialarbeiterin Ulrike Czura das Themenfeld Armut. Die zeigten ihre Folgen unter anderem am Beispiel der Auwiesensiedlung.

Die Schüler machten dann in der Siedlung ein Praktikum. Dass sie jetzt bald nicht mehr in die dorthin kommen werden, bedauern vor allem die Kinder, die sie betreuten. So entstanden in gemeinsamer Arbeit Blumen und Tiere aus Holz, die künftig Festen und Feiern  einen bunten Rahmen geben sollen. Die Schüler bauten zudem in der Werkstatt unter Anleitung von Schulzozialarbeiterin Andrea Theobold drei Kinderbänke aus Holz – alle drei  sehr schöne Schreinerarbeiten.

Oberbürgermeister Michael Lang dankte allen Beteiligten und sprach insbesondere der Schule seinen Respekt aus für das große soziale Engagement, das sie in verschiedenen Bereichen zeige. Lang hob zudem die Schönheit der Lage der Auwiesensiedlung hervor und versprach, dass sich in absehbarer Zeit auch die Bausubstanz verbessern werde, wenn die Baugenossenschaft mit den geplanten Neubauten beginnt.

Schulleiter Raimund Frühbauer zeigte sich sehr stolz auf seine Schüler. Sie wiederum dankten für das Vertrauen, das die Schule in sie setzte. Eine Schülerin sagte: „Man nimmt jetzt nicht mehr alles so selbstverständlich, wenn man hier war.“ Im Anschluss wurde der Erfolg gemeinsam gefeiert.




12.  Flüchtlinge bekommen Zeugnisse



Mehr als 80 Flüchtlinge haben bei einem Sommerfest der Volkshochschule ihre Zeugnisse für die erfolgreiche Teilnahme am Sprachkurs bekommen.
Sie sind aus sieben Nationen nach Deutschland gekommen: Afghanistan, Algerien, Eritrea, Gambia, Irak und Syrien. Und sie alle wollen hier in Deutschland Fuß fassen.  Die erste Hürde dafür – den Erwerb von Grundlagen der deutschen Sprache – haben sie überwunden. Der Leiter der Volkshochschule Lorenz Macher und die Sprachlehrer übergaben den glücklichen Kursteilnehmern ihre Zertifikate.  

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde gemeinsam gefeiert. Mit dabei waren auch Teilnehmer und Dozenten aus den ehrenamtlichen Kursen des Netzwerks Asyl. Alle versammelten sich am internationalen Büffet, zu dem die Sprachschüler viele Speisen beigetragen hatten, und freuten sich an den kulturellen Beiträgen von Tanz über Gitarrenmusik bis zum Trommeln, die das Fest gelungen umrahmten.




13.  Sommerprogramm Stadtbücherei



Damit die Sommerferien nicht lang werden, bietet die Stadtbücherei im Kornhaus ein umfangreiches Programm für Kinder an.

Start ist am Dienstag, 2. August 2016, um 10 Uhr mit dem Kindertheater „Krümel und Pfefferminz – Wilde Tiere“. Es spielt das faro Theater nach einem Buch von Delphine Bournay. Veronika Degler erzählt im Spiel von den beiden Freunden Krümel, dem Hasen, und Pfefferminz, dem Frosch, und der Frage, wie der Frosch ein leckeres Hähnchenrezept ausprobieren kann, anstatt immer nur Marmelade zu essen. Das Stück ist geeignet für Kinder ab sechs Jahren, es dauert 45 Minuten.

Der Paddington-Bär steht im Mittelpunkt des Films „Paddington“  aus dem Jahr 2014, der im Lichtspielhaus Sohler am Dienstag, 9. August 2016, um 10 Uhr gezeigt wird. Familie Brown findet den Bären an der Paddington-Station in London und nimmt ihn mit nach Hause. Doch Gefahr droht durch die fiese Tierpräparatorin Millicent. Der Film dauert 90 Minuten und ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet.

Das Figurentheater Pantaleon präsentiert am Dienstag, 16. August 2016, um 10 Uhr in der Stadtbücherei das Kindertheater „Die Perle“ nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Helme Heine. Die Geschichte handelt davon, dass man die wirklich großen Schätze nicht einfach so findet – zum Beispiel in einer Muschel. Das Stück dauert 50 Minuten und ist für Kinder ab fünf Jahren geschrieben.

„Vom Fischer und seiner Frau“, einem Märchen der Gebrüder Grimm, erzählt das Stück des Theaters Artisjok. Es handelt zeitlos aktuell vom Immer-Mehr-Haben-Wollen. Zu sehen ist das Theaterstück am Dienstag, 23. August 2016, um 10 Uhr in der Stadtbücherei. Es dauert 50 Minuten und passt zu Kindern ab vier Jahren.

Kinder ab acht Jahren sind beim Comic-Workshop zu „Gregs Tagebuch“ am Dienstag, 30. August 2016, von 10 bis 11.30 Uhr angesprochen. Bei „Zeichnen lernen wie Greg“ mit der Illustratorin Charlotte Hofmann wird Schritt für Schritt erklärt, wie man die Hauptfigur aus Jeff Kinneys Comic-Roman selbst zeichnet und wie mit Sprechblasen dann ein Comic entsteht. Maximal 20 Kinder können mitmachen.

Mit einem Cajón-Workshop am Dienstag, 6. September 2016, von 10 bis 15 Uhr geht das Kinderprogramm in der Stadtbücherei zu Ende. Der Musikpädagoge Axel Schindler baut mit Kindern ab acht Jahren Cajóns und zeigt ihnen anschließend, wie man damit ein Schlagzeug imitieren kann. Am Ende des Workshops steht ein kleines Konzert, zu dem alle Eltern, Omas und Opas herzlich willkommen sind. Für die Mittagspause sollte den Kindern ein Vesper mitgegeben werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.

Info:
Der Eintritt zu den Veranstaltungen beträgt jeweils 2 Euro.
Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.
Telefonnummer: 07522 / 74-120,
Fax 07522 / 74-177,
E-Mail: info@buecherei-wangen.de.

Öffnungszeiten: Dienstag 11 bis 18.30 Uhr, Mittwoch 9 bis 18.30 Uhr, Donnerstag 11 bis 18.30 Uhr, Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr.



14.  Festpiele Wangen


Die Festspiele Wangen sind erfolgreich in die Saison 2016 gestartet. Gezeigt werden auf die Bühne im Zunftwinkel „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ von Edward Albee und „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler. Regie führen Tobias Materna und Michael Götz. Zudem gibt es ein großes Zusatzprogramm.

Zum hohen Anspruch der Festspiele gehört, dass auch in diesem Jahr wieder ein interessantes Zusatzprogramm geboten ist. Erstmals präsentieren die Festspiele Wangen eine fertige Produktion von außen: „Der alte König in seinem Exil“ nach dem Roman-Bestseller von Arno Geiger, inszeniert von der Vorarlberger Regisseurin Brigitta Soraperra. An drei Abenden ist dieses Erzähltheater mit Musik zu sehen. Das Stück lief mit sehr großem Erfolg in Vorarlberg.

Sehr glücklich über das gesamte Programm ist der Vorsitzende des Vereins Festspiele Wangen e.V., Manfred Wolfrum. „Das ganze Team macht tolle Arbeit. Ich bin sicher, dass dem Publikum unser gesamtes Programm sehr gut gefallen wird.“

Info:
Karten gibt es bei den Vorverkaufsstellen in der Region, beim Gästeamt Wangen, Bindstraße 10, 88239 Wangen im Allgäu, Telefonnummer 07522 / 74-211, Fax 07522 / 74-214, tourist@wangen.de, oder im Internet über www.reservix.de und www.festspiele-wangen.de




15.  Kulturnacht mit 46 Veranstaltungen



Kultur satt bietet die Wangener Kulturnacht am Freitag, 5. August 2016. Aus 46 Einzelveranstaltungen können die auswählen.

Der Circolo I Risorti aus Prato sorgt mit toskanischem Essen und Wein auf dem Markplatz für südliche Genüsse.

Der Eintritt ist frei.

Auch bei der 14. Auflage wartet die Kulturnacht mit neuen Gesichtern auf. So sind die Rusty Ramblers erstmals vertreten. Sie spielen im Hof der Martinstorschule „Rockklassiker mit Schmäh“ und wechseln sich mit dem Akustiktrio GeZeiten ab.

Ebenfalls zum ersten Mal dabei ist der Liedermacher Johannes Fuchs. In seiner Heimat Ellwangen/Jagst ist er ein arrivierter Künstler, nun will er auch in seiner neuen Heimat sein Können beweisen. Franz Dennenmoser spielt als „Akustik Jack“ humoristisch-lyrisch-groovige Akustikmusik.

Freunde aus Prato machen Musik

Aus der Partnerstadt Prato reist das Gesangstrio Canti Randagi mit populären Liedern an. Das Orchester Banda Chiti präsentiert nach dreijähriger Pause bekannte Filmmelodien in Ton und Bild.

Viele langjährige Mitwirkende sind auch bei der 14. Wangener Kulturnacht  mit neuem Programm dabei. Passend zur Ausstellung im Stadtmuseum zeigt der Altstadt- und Museumsverein das Bierbrauen und lässt eine Schauspielgruppe „erschröckliche, traurige und heitere (Wirtshaus-)Geschichten aus vier Jahrhunderten“ lebendig werden.

Pianistin aus Paris spielt

Die Märchenerzählerin Regula Seelherr, Siegfried Spangenberg mit Gedichtrezitationen, Georg Enderwitz an der Rieger-Orgel und die  Pianistin Raminta Neverdauskaite aus Paris sowie Hans Peter Claude Reutemann, der seine Aquarellbilder im Frauentor ausstellt, sind dabei.
Im Giebelsaal der Badstube ist die dem Bildhauer Willi Blaser gewidmete Ausstellung geöffnet. 

Die Festspiele Wangen bieten Schmankerln aus ihrem Sommer-Repertoire an.

Filmischer Rückblick auf 2015

Der Schmalfilm- und Videoclub blickt filmisch auf das Stadtjubiläum 2015 zurück. Auch die Weiße Wand ist mit einem „Schauplatz für kinematographische Bewegungen“ vertreten. Die Wangener Lesebühne bietet Kurzlesungen zur Viertelstunde an, wer Slam Poetry mag, ist bei der Buchhandlung Ritter bestens aufgehoben.

Auch beim tänzerischen Angebot bietet sich dem Besucher eine große Auswahl: Die Argentaler zeigen Plattler und Volkstänze, Tip Tap Toe lassen die Steppschuhe klackern und die Salsafreunde kommen im Pulcinella Centro auf ihre Kosten. Musikalisch bieten die Jazz Point Big Band, die Jugendmusikschule mit einer „Italienischen Nacht“, die Saloniker, das Blechbläserquintett Pentaton, De-Chor und die ModernVoices/JazzSingers aus Kißlegg ihr Können auf.

Info:
Die Kulturnacht wird um 19 Uhr auf dem Marktplatz von Oberbürgermeister Michael Lang eröffnet. Flyer mit dem Programm liegen öffentlich aus.




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