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INFOBRIEF AUSGABE BÜRGER
02/2017








1. Wangener Theaterreihe zeigt "Hiob"



In der Theaterreihe von Stadt und Kulturgemeinde Wangen gastiert am Samstag, 11. Februar 2017, die Württembergische Landesbühne aus Esslingen mit „Hiob“. Das Stück nach dem Roman von Joseph Roth beginnt um 20 Uhr in der Stadthalle. In der Stunde zuvor führt Walter Rech ab 19 Uhr im Narrenstüble in das Stück ein.

Info:
Karten gibt es im Vorverkauf beim Gästeamt, Bindstraße 10, 88239 Wangen im Allgäu, Telefonnummer: 07522/74-211 oder Email: tourist@wangen.de sowie im Internet unter www.reservix.de.

Bitte vormerken:
Im März gastiert das Theater Lindenhof, Melchingen, mit "D'r nackte Wahnsinn" am Sonntag, 12. März 2017, um 18 Uhr in der Stadthalle. Am Sonntag, 26. März 2017, um 18 Uhr zeigt die WLB Esslingen in der Eselmühle "Nipple Jesus" von Nick Hornby.




2. Der Februar steht im Zeichen der Fasnet




Die Wangener Narrenzunft „Kuhschelle weiß-rot“ bereitet sich auf die fünfte Jahreszeit vor. Nach dem Abschied von Bernd Rothacker führen Zunftmeister Wolfgang Tengler und sein Vize Markus Berte die Zunft in die Saison 2017.

Zwei Jubiläen gibt es in dieser Fasnet zu feiern: Der Gugelnarr wird 20 Jahre alt. Er ist der Aufsagenarr, der am Gumpigen Donnerstag durch die Amtsstuben zieht und dort den Mitarbeitern den närrischen Spiegel vorhält. Wer ihn dort verpasst, kann ihn bei der Altstadtglonkere am Gumpigen abends in den Kneipen und Wirtschaften, am Bromigen Freitag beim Fasnetsmärktle oder am Fasnetssonntag nach dem Gottesdienst jeweils auf dem Marktplatz erleben.

60 Jahre aktiv in der Fasnet

Die Fasnet in Wangen wird von vielen Aktiven getragen. Einer, der in dieser Hinsicht ein großes Vorbild ist, ist Großrat Uli Müller. Er wird in diesem Jahr ein bisher noch nie dagewesenes Jubiläum feiern: Er beteiligt sich seit 60 Jahren aktiv an der Wangener Fasnet.

Wichtig ist für die Narrenzunft auch 2017 die Unterstützung durch die Wangener und alle Gäste. Denn eine volle Halle beim Bürgerball und viele Zuschauer bei den Ereignissen der Straßenfasnet sorgen für Stimmung: beim Narrenbaumsetzen, beim Mäschkerleumzug am Gumpigen Donnerstag, beim Ausschenken des Wangemer Weins am Bromigen Freitag sowie beim Umzug am Fasnetsmontag. Wer dort nicht nur am Straßenrand steht, sondern auch eine Umzugsplakette erwirbt, sorgt für jene Einnahmen, die für die Organisation der Wangener Fasnet notwendig sind.

Termine:
  • Bürgerball: Samstag, 18. Februar 2017, Beginn: 20.01 Uhr in der Alten Sporthalle, Vorverkauf ab 4. Februar in der Tabakstube Horn
  • Narrenbaumsetzen: Fasnetsmittwoch, 22. Februar 2017, Beginn: 19 Uhr
  • Gumpiger Donnerstag, 23. Februar 2017: Narren-/Schülergottesdienst um 7.45 Uhr, Brezelverteilen in den Wangener Schulen ab 8.30 Uhr, Aufsagen in den Amtsstuben ab 9 Uhr, Mäschkerleumzug um 14.30 Uhr
  • Bromiger Freitag, 24. Februar 2017: Brezelverteilen in den Kindergärten um 8.30 Uhr, Wangemer Wein und Aufsagen der Gugelnarren auf dem Marktplatz beim Fasnetsmärktle ab 11 Uhr.
  • Fasnetssonntag, 26. Februar 2017: Gottesdienst in St. Martin mit Narren und dem Schalmeienzug, um 9.30 Uhr und anschließend Brezelverteilen auf dem Marktplatz und Aufsagen durch die Gugelnarren.
  • Großer Narrensprung: Fasnetsmontag, 27. Februar 2017, um 14 Uhr
  • Narrenbaumfällen: Fasnetsdienstag, 28. Februar 2017, um 19 Uhr
Weitere Infos gibt es auf der Homepage Narrenzunft.




3. Wangener Ostereiermarkt steht bevor



Mit seiner 36 Jahre langen Geschichte ist der Wangener Ostereiermarkt eine Institution und darf sich zu den Top-Adressen in Europa zählen. 2017 treffen sich die Ostereierkünstler am 17. und 18. März in den historischen Räumen des Wangener Rathauses.

Die mehr als 50 hochkarätigen Aussteller eröffnen den Besucherinnen und Besuchern aus dem Dreiländereck Deutschland, Österreich und der Schweiz faszinierende Einblicke in die Welt der Ostereier-Kunstwerke.

Deshalb ist der Wangener Ostereiermarkt noch immer Treffpunkt für internationale Sammler, die das Ambiente der historischen Rathaus-Räumlichkeiten ebenso schätzen wie die zweitägige Ausstellung. Ein attraktives Begleitprogramm für Erwachsene und Kinder rundet die Veranstaltung ab.

Die Auswahl der Künstler liegt in den bewährten Händen von Julieta Strobel. Sie kennt die Szene wie kaum eine andere und weiß die Kunst am Ei richtig einzuschätzen. Wer seine Werke beim Ostereiermarkt in Wangen im Allgäu präsentieren kann, der hat damit auch einen Türöffner für andere große Schauen in der Hand.

Öffnungszeiten:
Freitag, 17. März, 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, 18. März, 9 Uhr bis 17 Uhr

Brunnenführung und Stadtführung:
Freitag und Samstag jeweils 11 Uhr und 14 Uhr, Treffpunkt Osterkrone auf dem Marktplatz

Basteln für Kinder:
„Mein Osterei – gefilzt oder in der Decoupage-Technik“, Freitag 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag  10 Uhr bis 16 Uhr mit dem Kreativ-Team von Kunst & Dekor in der Stadtbücherei im Kornhaus

Ostergeschichten für Kinder:
Freitag 15 Uhr und Samstag 10.30 Uhr in der Stadtbücherei im Kornhaus

 


4. Der Mietspiegel ist aktualisiert



Die Stadt Wangen hat den Mietspiegel von 2015 fortgeschrieben. Mit Hilfe des qualifizierten Mietspiegels 2017 für Wangen im Allgäu ist gesichert, dass sich eine Mieterhöhung an überprüfbaren Merkmalen wie der Ausstattung einer Wohnung oder der Wohnfläche orientieren muss. Es ist absehbar, dass der Mietspiegel auch bei Abschluss neuer Mietverträge an Bedeutung gewinnt, wenn festgestellt werden muss, welche Miete noch ortsüblich ist. So trägt der Mietspiegel zur Rechtssicherheit und einem Höchstmaß an Transparenz für all diejenigen bei, die eine Wohnung suchen oder vermieten.

Grundlage für den Mietspiegel 2017 ist jener aus dem Jahr 2015, der damals im Auftrag der Stadt Wangen erstellt wurde. Basis dafür war eine repräsentative Stichprobe von nicht preislich gebundenen Wohnungen für Wangen und die Teilorte. Dieser Mietspiegel basierte auf Daten, die von Mai 2014 bis Juli 2014 bei knapp 1750 Miethaushalten im Landkreis Ravensburg eigens zum Zwecke der Mietspiegelerstellung durch persönliche Interviews gesammelt wurden. Anschließend wurde der Mietspiegel nach wissenschaftlichen Grundsätzen errechnet. Ende 2016 wurde er an die aktuelle Marktentwicklung angepasst. Grundlage dafür war die Anwendung des deutschen Verbraucherpreisindex‘.

Der Mietspiegel 2015 sowie seine jetzige Fortschreibung wurden durch das EMA-Institut für empirische Marktanalysen erarbeitet.

Info: Der Mietspiegel 2017 hier steht kostenlos zur Verfügung. Außerdem können sich Interessierte ihren Mietzins über den Link hier  berechnen lassen.




5. Junge Forscher beziehen eigene Räume



Fast wie ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk fühlen sich die neuen Räume an, die das Schülerforschungszentrum Wangen (SFZ) jetzt auf dem Firmengelände von Zoller + Fröhlich (Z+F) beziehen konnte. Ein lang gehegter Wunsch ist damit für Berthold Bungard und seine Mitstreiter in Erfüllung gegangen.

Die Verbindung zwischen dem SFZ und dem Unternehmen Z+F am Atzenberg entstand über eine Betriebsführung. Als der Unternehmer Christoph Fröhlich und seine Schwester Cathrin Fröhlich dabei von der intensiven Suche nach Räumen erfuhren, in denen die jungen Forscher ihre Roboter bauen und programmieren und dann ihre Arbeitsmittel unbesorgt stehen lassen können, war schnell entschieden, dass sie bei Z+F unterkommen würden. Das Unternehmen hatte die Räume an der Pettermandstraße gekauft, um sich die Möglichkeit zum Ausbau am Standort Wangen offen zu halten. Dort befindet sich jetzt in den früheren Büroräumen der neue Treffpunkt für das Schülerforschungszentrum. Für die Ausstattung mit Tischen und einen optimalen Roboterparcours sorgte die Firma Waldner.

Große Erleichterung für das SFZ

Bungard ist zwar sehr dankbar, dass er mit seiner Gruppe zunächst unter dem Dach der Anton von Gegenbaur-Schule und dann bis vor Kurzem im Keller der Gemeinschaftsschule in der Praßbergsiedlung Unterkunft fand, doch die Freude über die neuen Möglichkeiten ist riesig: „Es ist toll, dass wir hier sein dürfen“, sagt Berthold Bungard, der die Triebfeder des SFZ in Wangen ist. „Das erleichtert uns Vieles. Endlich müssen wir nicht mehr immer alles wegpacken, wenn wir aufhören.“

Freude beim Unternehmen

Die Freude liegt auch beim Unternehmen Zoller + Fröhlich. „Meine Schwester Cathrin hat die Chance gesehen, dass wir die jungen Forscher bei uns unterbringen können“, sagte Christoph Fröhlich jetzt beim Einzug der Gruppe. Mit Freuden hat er bemerkt, wie die jungen Leute selber zu Farbe und Pinsel griffen, um den beiden Räumen einen frischen Anstrich zu verpassen. „Wir freuen uns, den jungen Leuten helfen zu können“, sagt der Unternehmer.

Mitarbeiter bringen sich ein

Mit im Boot sind auch Mitarbeiter von Z+F wie Dr. Faisal Shahzad, der sein Wissen und seine Erfahrung im Umgang mit Robotern und der entsprechenden Software einbringen will sowie aktuell zwei Kurse anbietet. Auf diese Weise vergrößert sich auch das Netzwerk, auf dessen Unterstützung das SFZ Wangen bauen kann. Bisher sind schon Mitarbeiter von Embedded Office sowie von der Elektronikschule Tettnang mit im Boot, aber auch die Bürgerstiftung Wangen, die das SFZ finanziell unterstützt hat.

Wirtschaftsförderer begeistert

Das „Gesamtpaket“ ist es auch, was den Wirtschaftsförderer der Stadt Wangen, Holger Sonntag, begeistert. Er begleitete das SFZ seit mehr als einem Jahr bei der Suche nach Räumen. „Dass die Suche jetzt auf diese Weise ein Ergebnis gefunden hat, ist eine ganz tolle Sache“, sagte er.

Crowdfunding-Projekt bei der Volksbank

Mit der neuen Perspektive am Atzenberg wollen die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Betreuern auch ihre Projekte ausbauen. Unterstützung dafür wollen sie sich jetzt über Crowd-Funding der Volksbank Allgäu-West holen. Dort stehen sie mit einem 3-D-Drucker für 2500 Euro auf der Liste. Mit Hilfe dieses Gerät wäre es ein Leichtes, Teile, die sie für den Bau ihrer Roboter brauchen, passgenau herzustellen, erläutert Dominik Fritschi. Denn die Stücke, die sie brauchen, sind nicht unbedingt im Handel zu haben. Für jede gespendete 5 Euro bekommt das SFZ von der Volksbank Allgäu-West 10 Euro obendrauf. Wenn also 167 Personen jeweils 5 Euro spendeten, wäre der 3-D-Drucker finanziert. Für das SFZ wäre das ein großes Geschenk.

Pläne für dieses Jahr

An Plänen fehlt es der Gruppe im Übrigen für 2017 nicht. Im Februar will sich das SFZ am „RoboCup Junior“ in Vöhringen beteiligen. Um sich der Wangener Öffentlichkeit zu präsentieren, soll es im März einen Tag der offenen Tür in den neuen Räumen geben.

Weitere Informationen über das SFZ finden Sie hier.




6. Festspiele Wangen zeigen Shakespeare


Die Festspiele Wangen präsentieren 2017 als Abendstück mit William Shakespeares Komödie „Viel Lärm um nichts“ einen Klassiker, als Familienstück zeigen sie eine von Peter Raffalt, dem Künstlesichen Leiter, modernisierte Fassung von „Der gestiefelte Kater“ nach Motiven des bekannten Märchens der Brüder Grimm.

Doch damit nicht genug: Als drittes Stück spielt Peter Raffalt selber, das Studiostück „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind. Schließlich werden die Montage in der Festspielzeit der Literatur an wechselnden Orten in der Stadt gewidmet sein. Lesungen stehen dabei auf dem Programm, wobei Raffalt noch offenlässt, welcher Art der Ohrenschmaus im Detail sein wird – mit einer Ausnahme: „Es wird einen Abend mit Balladen geben - eine Gattung, die bei jungen Menschen schon fast verloren geht.“ Diese literarischen Schätze will er also wieder heben und ins Licht rücken. Das weitere Zusatzprogramm orientiert sich am Schauspielteam, das er derzeit noch zusammenstellt.

Peter Raffalt stammt aus Villach, hat seinen Beruf an der Schauspielschule in Stuttgart studiert und zuletzt am Wiener Burgtheater „Die Junge Burg“ aufgebaut.

Mehr zu Peter Raffalt und dem neuen Bühnenprogramm im Zunftwinkel gibt es auf der Homepage der Festspiele Wangen.




9. Ausleger bekommen neues Gesicht


Ausleger weisen in der Altstadt auf das Geschäft oder die Wirtschaft im Gebäude hin. Derzeit wird eine Reihe solcher Ausleger reaktiviert und saniert.

Bei Maler Matthias Stähle liegt der Ausleger der Weinstube Kempter. Rost hatte dem Schmuckstück zugesetzt, es war nicht mehr stabil. Inzwischen ist das Objekt mit Glasperlen gestrahlt und dann bei einer Memminger Firma katalytisch tauchgrundiert, so wie man das von einer Autokarosserie kennt. Dieses Verfahren macht den Ausleger auf viele Jahre haltbar.

Mit dickem Pinsel und Fingerspitzengefühl

Die Spitzen überzieht Stähle mit Gold. Auf die Goldgrundierung und einen Spezialleim zieht er dünne Blattgold-Blättchen auf und drückt sie mit einem großen Pinsel in die richtige Form. Nach wenigen Sekunden leuchten die behandelten Stellen satt. Was noch fehlt, ist der Lorbeerkranz mit Krug, Weingläsern und Brezel. Sie waren von der Witterung völlig marode geworden und mussten neu hergestellt werden, wie der städtische Sanierungsbeauftragte, Martin Schwenger, sagt. Denn bei der Sanierung der Ausleger geht es nicht nur um die Optik, sondern auch um die Verkehrssicherheit, die im Übrigen regelmäßig von den Kräften des städtischen Bauhofs geprüft wird.

Tanzende Männer sollen Ausleger zieren

Ein weiterer Ausleger ist derzeit in Arbeit für das griechische Lokal „Taverna Syrtaki“. Auch er wurde zunächst mit Glasperlen behandelt und dann speziell überzogen, um ihn zu sichern. Die eiserne Halterung ist derzeit in der Stadtschmiede bei Bernd King in Arbeit. Angehängt werden soll eine Männergruppe aus Metall, die natürlich Sirtaki tanzt.

So mancher Ausleger lohnt einen zweiten Blick, weil er einfach Spaß macht. Am „Wollatelier CU“ in der Schmiedstraße hängt ein Fisch, der ein rot-grün gehäkeltes Kleid trägt. Die Damen vom Wollaterlier haben es für das Tierchen mit speziellem Garn hergestellt.

Mehr zum Thema finden sie hier




10. Denkmalpflege übergibt Werteplan


Das Landesamt für Denkmalpflege hat der Stadt Wangen den denkmalpflegerischen Werteplan zur Gesamtanlage der „Altstadt Wangen im Allgäu“ übergeben.

Der historische Stadtkern von Wangen im Allgäu steht seit 1976 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Nun ist auch der denkmalpflegerische Wert festgehalten.  Zu diesem Zweck hat Dr. Annegret Kaiser vom Landesamt für Denkmalpflege eine akribische Aufnahme der Gebäude, Straßenzüge, Plätze und Grünflächen erstellt, die sich heute auf dem Gebiet zwischen staufischer Mauer im Südwesten und Argen befinden. Sie bediente sich dabei der Baudaten, die bei der Denkmalpflege vorhanden sind, befragte den früheren Sanierungsbeauftragten der Stadt Wangen, Joachim Scheible, und nutzte die Wangen-Chronik von Stadtarchivar Dr. Rainer Jensch für ihre Untersuchungen. In Zahlen ergibt die Forschung folgendes Ergebnis: In der Wangener Altstadt gibt es 72 Kulturdenkmale, 30 Straßen und Plätze, 103 erhaltenswerte Gebäude und Plätze, sowie 205 topografische Punkte.

Mit dem neuen Katalog werden die denkmalpflegerischen Werte in der Gesamtanlage präzise erfasst, aktualisiert und anschaulich dargestellt. In Texten, Karten und Fotos werden alle Elemente, die den historischen, schützenswerten Stadtkern prägen, beschrieben und bewertet, nicht jedoch auf ihren finanziellen Wert hin. Als städtebaulich-historischer Fachbeitrag des Landesamts für Denkmalpflege ermöglicht er für die Praxis einen unkomplizierten und schnellen Zugriff auf die Daten, wie es bei der Pressekonferenz hieß. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Der Werteplan steht im Internet zum Download zur Verfügung. Sie finden ihn hier




11. Musizieren erfreut alte Menschen


Bei einem Projekt der Bürgerstiftung in Kooperation mit der Jugendmusikschule im Pflegeheim beim Klösterle kommen viele Saiten zum Schwingen.

Bekannte Melodien klingen durch das Pflegeheim der Hospitalstiftung. Flötenkinder machen gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern Musik.

Seit dem Herbst kommt Petra Schutz, Musiklehrerin an der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu, einmal in der Woche ins Pflegeheim beim Klösterle und macht mit alten Menschen Musik. Das Angebot wird durch den finanziellen Beitrag der Bürgerstiftung Wangen ermöglicht.  Die Jugendmusikschule konnte – obwohl der Name es nicht nahelegt – auf Anfrage mit einem entsprechenden Angebot aufwarten. Petra Schutz hatte eine eineinhalbjährige Weiterbildung der Fachhochschule Münster an der Akademie im Kloster Ochsenhausen absolviert und sich dabei das Rüstzeug für den Umgang mit alten Menschen erworben.

Bekannte Lieder hören und singen

Jeden Mittwochvormittag versammeln sich die Bewohner und Bewohnerinnen der Hospitalstiftung um Petra Schutz und singen mit ihr und musizieren mit einfachen Rhythmusinstrumenten. Während des Jahres sind es Volkslieder wie „Hoch auf dem gelben Wagen“, Wanderlieder und viele weitere. Der Liederschatz der Pflegeheim-Bewohner ist groß.   Manche singen mit, manche „denken“ die Lieder mit, andere dirigieren und wieder anderen ist anzumerken, dass sie den Umgang mit Instrumenten früher gewohnt waren. Laute und überdeutliche Ansagen von Petra Schutz erleichtern ihnen das Zurechtfinden.

Petra Schutz reicht jedem ihrer Mitsänger ein Instrument – eine Rassel, ein Schlaginstrument oder Klangstäbe. So auch an jenem Nachmittag, als die Kinder von Petra Schutz’ Flötenklasse mit dabei sind. Alle greifen zu – nur die älteste Teilnehmerin mit 100 Jahren winkt ab. „In meinem Alter muss ich das nicht mehr machen“, bescheidet sie die Musiklehrerin, die das Instrument mit einem Schmunzeln weitergibt.

Altersspanne umfasst fasst 100 Jahre

Ihre Flötenklasse brachte sie mit, weil sich ihre Musik-Senioren den Besuch von Kindern gewünscht hatten. Und für die Kinder, Flötenkinder und eine Klangbrett-Spielerin, war der Auftritt besonders motivierend, die Lieder zu üben.

Dass die Musik ganz tief in die Menschen hineinwirkt, betonte der Leiter der Jugendmusikschule Dr. Hans Wagner, beim Besuch. Er dankte der Bürgerstiftung für ihr Engagement: „Solange die Bürgerstiftung das finanziert, können wir das Projekt hier anbieten.“ Ähnlich äußerte sich auch Heimleiter Stefan Bär, der in dem musikalischen Angebot „eine weitere Komponente zu den anderen im Hause“ sieht. Und so nahmen Maria Werder vom Vorstand der Bürgerstiftung sowie Dr. Helga Wiedemann vom Stiftungsrat sehr schöne Eindrücke von der Wirkung des von ihnen initiierten Angebots mit.




12. Spitzentechnik auf dem Kissen


Marianne Höfer-Krey hat den 35. Deutschen Klöppelspitzen-Kongress vom 21. bis 23. April 2017 nach Wangen geholt. Sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht.

Bei dem Kongress werden rund 4000 Fachleute erwartet, die sich über Traditionelles und Trends dieser Handarbeitskunst informieren wollen.

Das Klöppeln ist eine sehr alte Handarbeitstechnik, mit der Spitzen hergestellt werden – von der Umrandung eines Taschentuchs ebenso wie Spitzenkragen, aber auch ganze Tischdecken oder Gardinen. Marianne Höfer-Krey ist Reisende in Sachen Klöppeln. Sie verkauft gemeinsam mit ihrem Mann alles, was man oder frau zum Klöppeln braucht. Beide reisen dafür jedes Jahr viele tausend Kilometer durch ganz Europa. Ein ganz erstaunliches Treffen haben die Höfers 2015 in Barcelona erlebt: Dort sperrten die Organisatoren einen vierspurigen Straßenzug auf rund zwei Kilometern ab, stellten Biertische auf - und die Messe fing an. „Wir hätten in den Stunden von morgens bis zum Mittag zu sechst an unserem Stand stehen können – und es wäre uns nicht langweilig geworden“, erzählt Marianne Höfer-Krey. Die Ware wurde ihnen geradezu aus den Händen gerissen. Mehr über Marianne Höfer-Krey und ihr Hobby lesen Sie hier.

Informationen zum Kongress finden Sie hier.




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