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INFOBRIEF AUSGABE WIRTSCHAFT
02/2017





1. Schülerforschungszentrum zieht bei Z+F ein


Fast wie ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk fühlen sich die neuen Räume an, die das Schülerforschungszentrum Wangen (SFZ) jetzt auf dem Firmengelände von Zoller + Fröhlich (Z+F) beziehen konnte. Ein lang gehegter Wunsch ist damit für Berthold Bungard und seine Mitstreiter in Erfüllung gegangen.

Die Verbindung zwischen dem SFZ und dem Unternehmen Z+F am Atzenberg entstand über eine Betriebsführung. Als der Unternehmer Christoph Fröhlich und seine Schwester Cathrin Fröhlich dabei von der intensiven Suche nach Räumen erfuhren, in denen die jungen Forscher ihre Roboter bauen und programmieren und dann ihre Arbeitsmittel unbesorgt stehen lassen können, war schnell entschieden, dass sie bei Z+F unterkommen würden. Das Unternehmen hatte die Räume an der Pettermandstraße gekauft, um sich die Möglichkeit zum Ausbau am Standort Wangen offen zu halten. Dort befindet sich jetzt in den früheren Büroräumen der neue Treffpunkt für das Schülerforschungszentrum. Für die Ausstattung mit Tischen und einen optimalen Roboterparcours sorgte die Firma Waldner.

Große Erleichterung für das SFZ

Bungard ist zwar sehr dankbar, dass er mit seiner Gruppe zunächst unter dem Dach der Anton von Gegenbaur-Schule und dann bis vor Kurzem im Keller der Gemeinschaftsschule in der Praßbergsiedlung Unterkunft fand, doch die Freude über die neuen Möglichkeiten ist riesig: „Es ist toll, dass wir hier sein dürfen“, sagt Berthold Bungard, der die Triebfeder des SFZ in Wangen ist. „Das erleichtert uns Vieles. Endlich müssen wir nicht mehr immer alles wegpacken, wenn wir aufhören.“

Freude beim Unternehmen

Die Freude liegt auch beim Unternehmen Zoller + Fröhlich. „Meine Schwester Cathrin hat die Chance gesehen, dass wir die jungen Forscher bei uns unterbringen können“, sagte Christoph Fröhlich jetzt beim Einzug der Gruppe. Mit Freuden hat er bemerkt, wie die jungen Leute selber zu Farbe und Pinsel griffen, um den beiden Räumen einen frischen Anstrich zu verpassen. „Wir freuen uns, den jungen Leuten helfen zu können“, sagt der Unternehmer.

Mitarbeiter bringen sich ein

Mit im Boot sind auch Mitarbeiter von Z+F wie Dr. Faisal Shahzad, der sein Wissen und seine Erfahrung im Umgang mit Robotern und der entsprechenden Software einbringen will sowie aktuell zwei Kurse anbietet. Auf diese Weise vergrößert sich auch das Netzwerk, auf dessen Unterstützung das SFZ Wangen bauen kann. Bisher sind schon Mitarbeiter von Embedded Office sowie von der Elektronikschule Tettnang mit im Boot, aber auch die Bürgerstiftung Wangen, die das SFZ finanziell unterstützt hat.

Wirtschaftsförderer begeistert

Das „Gesamtpaket“ ist es auch, was den Wirtschaftsförderer der Stadt Wangen, Holger Sonntag, begeistert. Er begleitete das SFZ seit mehr als einem Jahr bei der Suche nach Räumen. „Dass die Suche jetzt auf diese Weise ein Ergebnis gefunden hat, ist eine ganz tolle Sache“, sagte er.

Crowdfunding-Projekt bei der Volksbank

Mit der neuen Perspektive am Atzenberg wollen die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Betreuern auch ihre Projekte ausbauen. Unterstützung dafür wollen sie sich jetzt über Crowd-Funding der Volksbank Allgäu-West holen. Dort stehen sie mit einem 3-D-Drucker für 2500 Euro auf der Liste. Mit Hilfe dieses Gerät wäre es ein Leichtes, Teile, die sie für den Bau ihrer Roboter brauchen, passgenau herzustellen, erläutert Dominik Fritschi. Denn die Stücke, die sie brauchen, sind nicht unbedingt im Handel zu haben. Für jede gespendete 5 Euro bekommt das SFZ von der Volksbank Allgäu-West 10 Euro obendrauf. Wenn also 167 Personen jeweils 5 Euro spendeten, wäre der 3-D-Drucker finanziert. Für das SFZ wäre das ein großes Geschenk.

Pläne für dieses Jahr

An Plänen fehlt es der Gruppe im Übrigen für 2017 nicht. Im Februar will sich das SFZ am „RoboCup Junior“ in Vöhringen beteiligen. Um sich der Wangener Öffentlichkeit zu präsentieren, soll es im März einen Tag der offenen Tür in den neuen Räumen geben.

Weitere Informationen über das SFZ finden Sie hier.




2. Wangener 36. Ostereiermarkt steht bevor



Mit seiner 36 Jahre langen Geschichte ist der Wangener Ostereiermarkt eine Institution und darf sich mehr denn je zu den Top-Adressen in Europa zählen. 2017 treffen sich die Ostereierkünstler am 17. und 18. März in den historischen Räumen des Wangener Rathauses.

Im außergewöhnlichen Ambiente der altehrwürdigen Räume zeigen jedes Jahr mehr als 50 hochkarätige Aussteller ihre ganz eigenen Interpretationen von Kunst rund um das Ei – auch 2017.

Deshalb ist der Wangener Ostereiermarkt Treffpunkt für internationale Sammler, die das Ambiente der historischen Rathaus-Räumlichkeiten ebenso schätzen wie die zweitägige Ausstellung. Sie wird eröffnet mit einer Vernissage am Donnerstagabend. Ein attraktives Begleitprogramm für Erwachsene und Kinder rundet die Veranstaltung ab.

Die Auswahl trifft Julieta Strobel

Die Auswahl der Künstler liegt in den bewährten Händen von Julieta Strobel. Sie kennt die Szene wie kaum eine andere und weiß die Kunst am Ei richtig einzuschätzen. Wer seine Werke beim Ostereiermarkt in Wangen im Allgäu präsentieren kann, der hat damit auch einen Türöffner für andere große Schauen in der Hand.

Öffnungszeiten:
Freitag, 17. März, 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, 18. März, 9 Uhr bis 17 Uhr

Brunnenführung und Stadtführung:
Freitag und Samstag jeweils 11 Uhr und 14 Uhr, Treffpunkt Osterkrone auf dem Marktplatz

Basteln für Kinder:
„Mein Osterei – gefilzt oder in der Decoupage-Technik“, Freitag 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag  10 Uhr bis 16 Uhr mit dem Kreativ-Team von Kunst & Dekor in der Stadtbücherei im Kornhaus

Ostergeschichten für Kinder:
Freitag 15 Uhr und Samstag 10.30 Uhr in der Stadtbücherei im Kornhaus



3. Fest zur Bindstraßeneinweihung im Mai


Da die Fertigstellung der Bindstraßensanierung ein Grund zum Feiern ist, wird es am Samstag, 20. Mai 2017, ein Einweihungsfest geben.

Damit hatte bei der Planung niemand gerechnet: Entgegen aller Vorausberechnungen konnte auch der kompliziert zu sanierende Eselberg bereits jetzt fertiggestellt werden. Das bedeutet, dass die gesamte Straße vom Kreuzplatz bis zum Eselberg binnen zwei Jahren saniert wurde. Der Straßenzug ist damit barrierefrei und mit Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühlen vergleichsweise einfach zu befahren.

1,5 Millionen Euro hat die Stadt Wangen in dieses Sanierungsprojekt insgesamt investiert.  Dabei wurden insgesamt 290.000 große und kleine Pflastersteine verlegt.

Während nun die Gastronomie an der Bindstraße von breiteren Räumen profitieren kann und auch die Fußgänger mehr Platz für sich haben, wird der Autoverkehr zwischen Hafnergasse und Eselberg nur noch einspurig und in einer Richtung geführt. Wer also aus Richtung Schmiedstraße kommt, biegt gleich rechts in die Spitalstraße ab und wird dann über die Hafnergasse in den mittleren Teil der Bindstraße Richtung Karlstraße geführt. Möglich wurde dies, weil die EnBW das alte Transformatorenhaus abgebrochen hatte.

Die Kombination aus allen diesen Details macht nun aus der Bindstraße so etwas wie eine Flaniermeile. So wird auch der Bummel an den Schaufenstern der Geschäfte entlang wieder ein echtes Vergnügen.

Eselberg kann leichter überwunden werden

Die Fußgängerverbindung den Eselberg hinauf zur Schmiedstraße beziehungsweise in der Gegenrichtung hinunter ist mit einer Rampe rechts und flachen Stufen links deutlich einfacher geworden. Ebenfalls neu gestaltet wurde der Eingang zur Eselmühle. Auch hier ist der Eingang zum Stadtmuseum jetzt barrierefrei angelegt.

Nicht nur an der Oberfläche wurde die Bindstraße für die Zukunft gerüstet. Auch darunter wurde vorgesorgt. So haben die Stadtwerke Wangen Nahwärmerohre verlegt und die Wasserversorgung erneuert. Es wurden DSL- und 20-KV-Leitungen sowie die Straßenbeleuchtung verlegt. Zudem birgt der Untergrund Leerrohre für Glasfaserleitungen.

Die Begrenzung zwischen Straße und Platz an der Kreuzung Bindstraße/Spitalstraße übernehmen künftig graue Eisenpoller, wie sie üblicherweise in der Altstadt verwendet werden. Die Betonpoller gehören der Vergangenheit an.




4. Firma Weiss investiert in die Zukunft


Die Firma Weiss Präzisionstechnik in der Wangener Ortschaft Neuravensburg expandiert. Neben dem Betriebsgebäude in der Kellerbühlstraße entsteht derzeit ein zweites, gleich großes Werksgebäude. Architektonisch wird es das bereits vorhandene Gebäude spiegeln.

Die Unternehmen ist in der Metall-Branche angesiedelt und produziert hochkomplexe Stanzwerkzeuge und Präzisionsteile vor allem für die Automobil- und Verpackungsindustrie. 

Gerhard Weiss hat den Betrieb 1980 gegründet und ist seit 1998 geschäftsführender Alleingesellschafter. Inzwischen ist Tochter Carina Weiss mit ins Unternehmen eingestiegen, in dem derzeit 16 Vollzeitkräfte arbeiten.

Mit dem Neubau wird es möglich, die Werkstatt in der Bodenseestraße aufzugeben. Damit ergeben sich für das Unternehmen effizientere Produktionsabläufe und für die Kommune die Chance, mitten in Neuravensburg Raum für Wohnungen zu gewinnen. Oberbürgermeister Michael Lang beglückwünschte bei der Besichtigung von Werk und Baustelle Gerhard Weiss und seine Tochter Carina zu der Erweiterung, in die sie rund 2,5 Millionen Euro investieren.




5. NOCH ausgezeichnet für Ressourcen-Effizienz


Die NOCH GmbH & Co. KG gehört zu den 100 ausgezeichneten Betrieben für Ressourcen-Effizienz in Baden-Württemberg. NOCH-Betriebsleiter Thomas Schröder konnte beim Empfang der Landesregierung Baden-Württemberg in Karlsruhe die Auszeichnung „100 Betriebe für Ressourcen-Effizienz“ von Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, entgegennehmen.

Ausgewählt wurde das Unternehmen für den Erfolg des vorangegangenen NOA!-Projektes (Noch Optimalere Abläufe!), das bei NOCH schon 2007 an den Start ging.

Große Einsparungen ermöglicht

Das abteilungsübergreifende Projektteam NOA! hatte den Auftrag, die gesamten Material- und Informationsflüsse im Unternehmen zu erfassen, zu visualisieren und die Effizienzpotentiale daraus zu quantifizieren. Die durch das NOA!-Projekt angestoßenen Optimierungen führten über die nachfolgenden Jahre dazu, dass die gesamte Gebäudestruktur sowie die Logistik innerbetrieblich bis hin zum Endkunden komplett revolutioniert und eine jährliche Ressourcen-Einsparung im fünfstelligen Euro-Bereich ermöglicht wurde.

Die Erfolgsstory ist in der Buch-Publikation „100 Betriebe für Ressourcen-Effizienz, Band 2 – Praxisbeispiele aus der produzierenden Wirtschaft“ veröffentlicht.

Das Bild zeigt von links Thomas Schröder, Betriebsleiter der Firma NOCH, und Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.




6. Soziale Verantwortung wird belohnt


Unternehmen sind aufgerufen, sich für den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg, Leistung – Engagement – Anerkennung (Lea) 2017 zu bewerben. Mit der Verleihung der Lea-Trophäe werden beispielhafte Aktivitäten für soziale Verantwortung ausgezeichnet.

Bewerben können sich bis Freitag, 31. März 2017, baden-württembergische Unternehmen mit maximal 500 Vollbeschäftigten, die einen Wohlfahrtsverband, einen Verein, Initiativen oder Einrichtungen unterstützen und gemeinsam ein Projekt zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen realisiert haben.  Weitere Informationen zum Wettbewerb und dem Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.mittelstandspreis-bw.de.

Kontakt:
Geschäftsstelle des Mittelstandspreises für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg
c/o DiCV Rottenburg-Stuttgart e.V.
Inci Wiedenhöfer
Strombergstraße 11
70188 Stuttgart Telefonnummer: 0711/ 2633-1147
E-Mail: info(at)mittelstandspreis-bw.de




7. Erfinder sind gerufen


Die Baden-Württemberg-Stiftung hat den Artur Fischer Erfinderpreis 2017 ausgeschrieben. Bewerben können sich Erwachsene, aber auch Schüler und Schülerinnen bis 28. Februar 2017. Inzwischen ist es die neunte Auflage des Preises, der Erfinder und Erfinderinnen mit insgesamt 36.000 Euro belohnt. Alle zwei Jahre wird dieser Wettbewerb gestartet, der sich ausschließlich an private Erfinder und Erfinderinnen richtet. Schüler und Schülerinnen sind in verschiedenen Altersklassen dazu aufgerufen, „kreative Lösungen für bislang ungelöste Probleme“ zu entwickeln.

Info:
Informationszentrum für Patente, Telefonnummer 0711/1232602, Steinbeis Transferzentrum Infothek, Telefonnummer 07721/878653, oder unter www.erfinderpreis-bw.de




8. Prato interessiert sich für Wangener Wirtschaft


Beim jüngsten Besuch einer Delegation aus der italienischen Partnerstadt Prato hat sich die für Wirtschaft, Universität und Tourismus zuständige Assessore Daniela Toccafondi über Wangen und über mögliche Felder der Zusammenarbeit informiert.

Unternehmensbesuche standen dabei ebenso auf der Tagesordnung wie ein Stadtrundgang. Wirtschaftsförderer Holger Sonntag informierte die Politikerin darüber, wie die Wangener Wirtschaft aufgestellt ist und welche Schwerpunkte die Stadt im Bereich Tourismus setzt. Ein weiterer Austausch wurde vereinbart. Unser Bild zeigt von rechts Britta von Websky (Dolmetscherin aus Prato), Wirtschaftsförderer Holger Sonntag, Assessore Daniela Toccafondi, Peter Schmitz aus Prato und Kultur- und Sportamtsleiter Hermann Spang.



9. Neu in Wangen


Die Firma Hunkemöller hat in Wangen eine Filiale im Haus Rose in der Herrenstraße eröffnet. Das Unternehmen vertreibt dort auf einer Fläche von 156 Quadratmetern Lingerie, Bademode, eine Sportkollektion sowie ausgefallene Accessoires für Damen. Hunkemöller, ein in den Niederlanden gegründetes Unternehmen, hat nach eigenen Angaben derzeit rund 4000 Mitarbeiter in 766 Filialen in 23 Ländern und wächst stetig. Derzeit gibt es Filialen in den Niederlanden, in Belgien, Luxemburg, Frankreich, Deutschland, Dänemark, Saudi-Arabien, Ägypten, Kuwait, Spanien, Russland, Israel, Großbritannien, Österreich und Schweden sowie auf Aruba, Curacao, Marokko und Bahrein.

Dort, wo es früher einen Lebensmittelladen gab, ist jetzt im Henslerhaus an der Bindstraße das Vivo eingezogen. Mit 90 Sitzplätzen innen und 100 möglichen Plätzen in der Außengastronomie erwartet das Restaurant seine Gäste. An 365 Tagen im Jahr bieten Sarah Mach und ihre rund 20 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Frühstück übers Mittagessen bis zum Abendessen – mit dem Nachmittagskaffee dazwischen – kleine und große Speisen. Fleischesser kommen dabei ebenso auf ihre Kosten wie Liebhaber der veganen Küche. Warmes kommt bis 21.30 Uhr auf den Teller. Weitere Infos  www.vivo-wangen.de




10. Arbeitslosenzahlen
Quote im Landkreis Ravensburg: 3,2 %
Arbeitslose in Wangen im Allgäu: 523 (Stand 31.01.2017)


Arbeitslose absolut in Wangen im Allgäu (Quelle: Agentur für Arbeit)







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Fax: 07522 / 74 103
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