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INFOBRIEF BÜRGER
06/2013

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1. Wangen und das Allgäu erleben drei Tage lang grandiosen Radsport

Drei tolle Rad-Tage haben in Wangen den Sommer eröffnet. Echtes Tour de France-Gefühl kam bei der Deutschen Meisterschaft der Straßenradfahrer in der Stadt und auf der 37 Kilometer langen Strecke auf. Die Zuschauer waren begeistert von dem Sport, der ihnen geboten wurde. Und die Fahrerinnen und Fahrer zeigten sich sehr angetan vom Jubel und der Anfeuerung am Kurs.

Dickes Lob für die Wangener


„Ihr Wangener seid spitze!“ hatte Moderator Frank Jäger bei der Siegerehrung der Männer am Sonntag ausgerufen und damit das Fazit über eine dreitägige Top-Veran-staltung  gezogen. Schon nach den ersten beiden Renntagen mit Zeitfahren am Freitag und den Frauen am Samstag waren die Verantwortlichen des Bundes Deutscher Radfahrer, allen voran dessen Präsident Rudolf Scharping, begeistert voll des Lobes über die Art und Weise, wie die Rad-Union Wangen mit ihrem Vorsitzenden Rolf Keller die Veranstaltung organisiert hatte. Auch das Engagement der Stadt Wangen und ihres Radsport begeisterten Oberbürgermeisters Michael Lang war hervorgehoben worden. Beim Empfang der Stadt Wangen im Allgäu trug sich der ehemalige Bundesminister ins Goldene Buch der Stadt ein.

Am Ende galt das überschwängliche Lob vor allem den Zuschauern, denn nach zwei sonnigen Traumtagen öffnete der Himmel während des Rennens der Männer alle Schleusen. Und trotzdem standen immer noch viele Zuschauer an der Strecke, und trotzdem feuerten Hunderte Menschen die Fahrer im Schlussspurt an der Lindauer Straße an.

Zeitfahren eröffnet die Deutschen Meisterschaften

Die Renntage hatten am Freitag mit dem Zeitfahren begonnen. Frauen, U 23 und Männer fuhren einen ganzen Nachmittag ihre Runden zwischen Wangen und Eisenharz. Am Samstag bewältigten die Frauen insgesamt dreimal den 37 Kilometer langen Rundkurs der aus Wangen nach Allewinden hinaufführte und dann über Karsee, Grenis, Hannober, Amtzell, Haslach, Primisweiler und Niederwangen zurückkam. Die Aufstiege, vor allem jener bei Karsee, verlangten den Fahrerinnen, wie auch am Folgetag den Männern, alles ab. „Das war ein Flair wie in L‘Alpe d’Huez bei der Tour de France“, schwärmte auch Oberbürgermeister Michael Lang, der an allen Tagen auf der Strecke gewesen war.

Auszeichnung für Rolf Keller

Rolf Keller erhielt vom BDR eine Auszeichnung für die Organisation der tollen Radtage, die dieser aber nur „im Namen der gesamten Rad-Union“ entgegen nehmen wollte. Er dankte, wie auch OB Lang, den zahlreichen Helfern in der Stadt und draußen an der Strecke. Rund 300 Freiwillige wurden eingesetzt. An jedem Tag standen auch 100 Polizisten aus ganz Baden-Württemberg an der Strecke. „So gesehen war die baden-württembergische Polizei der größte Sponsor dieser Meisterschaft“, sagte Lang. Und er sprach der Rad-Union und ihrem Vorsitzende Anerkennung und Dank aus. Rolf Keller sei ein großartiger Strippenzieher und habe in gutes Händchen dafür, solche großen Rad-Veranstaltungen nach Wangen zu holen.

Dank an alle, die sich einschränken mussten


Am Rande wurde bereits darüber geflachst, dass Wangen nun doch auch ein Bundesliga-Rennen austragen könnte, wo es jetzt auch ein Wangener Team in dieser Liga gibt. Gleich wie: Die Stadt Wangen hat sich nach diesem Wochenende erneut ganz klar als Austragungsort für hochkarätige Veranstaltungen empfohlen.

In den Pausen, während die Sportler unterwegs waren, konnten sich die Zuschauer in der Stadt die Zeit vertreiben, zum Beispiel gab es für die Jugend eine Kletterwand des DAV an der Kirchenmauer.

Der Dank aller richtete sich auch an die Bürger in Wangen, die durch die Streckenlegung in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt waren.

Weitere Fotos zur Radmeisterschaft in Wangen finden Sie in unserer Bildergalerie

 

2. Festsaal der Waldorfschule besteht Feuertaufe

Mit einer rauschenden Benefizgala hat die Freie Waldorfschule Wangen ihren renovierten Festsaal eröffnet. Bilanz: Die zwei Millionen, die der Bau verschlungen hat, sind bestens angelegt.

So viel Prominenz gratuliert in Wangen nicht alle Tage: Auf der Bühne ChrisTine Urspruch, Schirmherrin der Sanierung, und sonst unter anderem als Schauspielerin im ARD-Tatort aus Münster  zu sehen – sie moderierte den Abend. Und weil sie es mit ihren Fernsehkollegen Jan Josef Liefers und Axel Prahl beim Dreh immer „sehr lustig hat“, wie sie erzählte, gratulierten auch diese beiden per Internetzuschaltung. Nicht ganz so prominent, aber in der Szene alles andere als ein Kleiner, ist Co-Moderator Uli Boettcher aus Weingarten,  der durch den Abend führte. Er bewies, dass Interviews mit Gästen, die auf einem Holzbalken sitzen, wesentlich pfiffiger sein können, als solche die mit Studiogästen auf einer Fernsehstudiocouch geführt werden.

Sponsoren fühlen sich Kultur, Tradion und der Schule verbunden


So kamen die wichtigsten Sponsoren zu Wort: Oberbürgermeister Michael Lang für die Stadt Wangen, die 650.000 Euro zur Sanierung beigetragen hat.  Christoph und Cathrin Fröhlich von Zoller und Fröhlich, die mit ihrem Sponsoring das Farbkonzept des Saals bezahlt haben. Sie tun es, „weil sie von der Technik im Saal und der Kunst angesprochen wurden und das Unternehmen wie die Waldorfschule auf der Säule Tradition ruht“, wie Christoph Fröhlich sagte. Dieter Forstenhäusler für die Wangener Haustechnik, die die Kosten für die Toiletten übernimmt, und Joachim Dufner für die Meckatzer Löwenbräu Benedikt Weiß KG. Sie wird sich bei der Vermarktung des Saales engagieren.

Architekt meistert Herkulesaufgabe

In einer weiteren Talkrunde auf dem Balken kamen Akteure rund um die Sanierung und ehemalige Waldorfler zu Wort. Zum Beispiel Architekt Reinhold Locher. Er suchte und fand das richtige Material zur Schalldämmung des Saals in der Schweiz. Nun sind also dicke Dämmplatten mit einem Spezialputz an der Decke vermauert.

Saal kann alles von A wie Akrobatik bis Z wie zauberhafte Lyrik


Dass der Architekt damit genau richtig lag, bewies der Gala-Abend. Der Saal kann Oper, er kann Jazz,  er kann Solisten  und  auch viele Stimmen tragen, wie beim Geburtstagschor des Publikums für Pit Hartmann, einem der Hauptakteure bei der Sanierung, zu hören war.  Er gibt den festlichen Rahmen für Tanz, Gesang, Akrobatik und Comedy. Und für eine rasante Akrobatik-Show durch den ganzen Saal und über die Empore ist er ebenfalls der richtige Raum. Bei alle dem erwies er sich für leise, poetische Töne als die richtige Plattform – zu sehen und zu hören beim Duo ChrisTine Urspruch und dem Saxophonisten  Christian Segmehl.

Sponsoren dürfen gerne noch ins Boot steigen

„Der Waldorfsaal ist die heimliche Stadthalle unserer Stadt“, sagte Oberbürgermeister Michael Lang.  Also Glück auf der ganzen Linie? – Der Saal ist zwar fertig, aber wie Uli Böttcher sagte, noch nicht ganz bezahlt. Gerade weil jedes Jahr bis zu 20 Veranstaltungen von außen in dem Schulfestsaal abgehalten werden, sucht die Waldorfschule noch weitere Sponsoren – im Großen wie im Kleinen. Denn derzeit muss sie von den zwei Millionen Gesamtkosten rund eine Million allein „stemmen“.  

Info: Informationen zum Saal gibt es auch im Internet unter www.festsaal-wangen.de

 

3. Gabriele Schnell und Christina Weber geben dem Kinderfesttheater 2013 ein Gesicht

Das Plakat für das Kinderfesttheater 2013 ist gedruckt, das Bühnenbild für „Peter Pan“ wird noch gemalt. Gabriele Schnell  und Christina Weber geben dem Kinderfesttheater 2013 ein Gesicht. Die beiden Schülerinnen der Realschule haben mit ihren Ideen die jeweilige Jury beeindruckt.

Die Zehntklässler der Johann-Andreas-Rauch-Realschule haben in den vergangenen Wochen das Thema des Kinderfesttheaters bearbeitet und ihre Ideen für ein Plakat festgehalten. Viele schöne Arbeiten kamen dabei zusammen, wie derzeit im Kornhaus zu sehen ist. Der farbfrohe und klare Entwurf von Gabriele Schnell wurde schließlich für die Werbung ausgewählt.

Parallel dazu überlegten die Neuntklässler um ihre Lehrerin Uschi Peters, wie sie einen Hintergrund auf der Bühne für das Theaterstück schaffen können. Dabei gab es drei Dinge zu beachten: Es muss klar erkennbar sein, dass das Stück in England spielt, es muss so angeordnet sein, dass  im Vordergrund noch Platz für eine geheimnisvolle, große Box ist, und es musste perspektivisch sein. Christina Weber hat all diese Kriterien am besten vereint. Nun wird im Bauhof das Konzept auf eine große Leinwand übertragen. Selbst bei hitzefrei waren noch 15 junge Leute erschienen und malten in der schattigen Bauhofhalle.

Das sind die Termine des Kinderfesttheaters

Premiere für das Kinderfesttheater ist am Samstag, 13. Juli, um 19 Uhr. Weitere öffentliche Aufführungen sind am Dienstag, 16. Juli, um 19 Uhr, am Mittwoch, 17. Juli, um 15 Uhr und am Donnerstag, 18. Juli, um 18.30 Uhr. Alle Vorstellungen sind in der Stadthalle Wangen. Karten gibt es im Vorverkauf ab Freitag, 28. Juni, im Gästeamt der Stadt Wangen im Allgäu oder über www.reservix.de

Das Kinderfest und seine wichtigsten Ereignisse

Das Kinderfest Wangen im Allgäu beginnt am Donnerstag, 18. Juli, nach dem Ende des Kinderfesttheaters mit dem Fassanstich im Festzelt beim Milchpilz. Am Freitag, 19. Juli, ist das Altstadtfest geplant, an dem sich die Stadt zu einer riesigen Hockete verwandelt. Am Samstag, 20. Juli, zieht der Kinderfestumzug mit vielen bunten Gruppen durch die Altstadt. Am Sonntag ist um 9.30 Uhr ökumenischer Gottesdienst im Festzelt, um 14 Uhr startet der Kinderfestlauf und um 22.30 Uhr beschließt ein großes Feuerwerk das Kinderfest. Alle weiteren Termine finden Sie auf der Homepage der Kinderfestkommission www.kinderfest-wangen.de

4. BürgerEnergiegenossenschaft investiert erstmals in Windkraft



Vor allem weniger Sonne als in den Vorjahren hat den Ertrag der BürgerEnergiegenossen-schaft Wangen im Allgäu 2012 kleiner gehalten als gedacht. Und dennoch kann sie auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, an dessen Ende eine Dividende von 3 Prozent an die Genossen ausbezahlt werden kann.

Erstmals wird die BEG zukünftig in Windkraft investieren, und zwar in vier Anlagen mit insgesamt 8 MW Leistung im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb. In Schopfloch und Berghülen wird die BEG über ein Beteiligungsdarlehen von insgesamt vier Windrädern wirtschaftlich profitieren, die von der EnBW Erneuerbare Energien GmbH gebaut worden waren. Der Energieversorger hatte den Bürgerenergie-genossenschaften im Land angeboten, sich an diesen Windkraftanlagen zu beteiligen.  Oberbürgermeister Michael Lang sagte in seiner Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender, als BEG bewerte man die Anlagen nicht politisch. Aber man schaue, ob sie passen. Für die BEG Wangen im Allgäu diene das Engagement auch dazu, Erfahrungen in Sachen Windkraft zu sammeln. „Wir wollen in dieser Hinsicht am Ball bleiben“, sagte Lang.

Erstmals Personalkosten eingeplant

Erstmals tauchte in der Bilanz der BEG auch ein Betrag von rund 2.500 Euro auf, der für Personal ausgegeben wurde. Anfangs hatte die EnBW diese Kosten als Anschubfinanzierung bezahlt. Jetzt muss die BEG dieses Geld selber erwirtschaften. Bei der Menge an Arbeit, die 471 Mitglieder, 6.407 Anteile sowie die Geschäfte der BEG mit sich bringen, geht es nicht ohne personellen Aufwand. „Dieser Aufwand ist nötig, damit die BEG handlungsfähig bleibt“, sagte OB Lang.

Starkes Vorstandsteam

Und dieser Aufwand liegt ohnehin sehr niedrig. Denn die Vorstände arbeiten kostenlos: Siegfried Bühner überwacht täglich die Arbeit der Anlagen, Christoph Müller kümmert sich um die Finanzen.  OB Lang lobte ihre Arbeit: „Sie sind ein starkes Team. Das tut unserer Genossenschaft gut.“ Nicht so freundlich, sondern nüchtern sachlich hat es der baden-württembergische Genossenschaftsverband gesehen, der die BEG erstmals prüfte und ihr ein gutes Zeugnis ausstellte. So entlastete  die Mitgliederversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Deuchelried  Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig.

Bilanzgewinn ist gewachsen

Kein Wunder nach der überzeugenden Bilanz, die Müller der Versammlung vorlegte:  Vor Steuern lag das Ergebnis bei 34.135,42 Euro. Nach Abzug von Steuern, der Zuführung zu den Gewinnrücklagen  blieben unter dem Strich ein Bilanzgewinn von 22.051,58 Euro (Vorjahr 18.915,93 Euro) - und das obwohl statt der geplanten 241.660 kWh „nur“ 227.917 kWh erzeugt werden konnten.

Beim Blick auf die Aktiva und Passiva der Bilanz zeigt sich, welchen weiteren Aufschwung die BEG Wangen im Allgäu genommen hat. Gegenüber 2011 lag die Bilanzsumme rund 200.000 Euro über der des Vorjahres.

Drei weitere Photovoltaikanlagen

Die BEG hat im vergangenen Jahr drei weitere Photovoltaikanlagen mit insgesamt 117 kWp in Betrieb genommen: In Primisweiler auf den Dächern der Grundschule und der Turnhalle und in Neuravensburg ebenfalls auf dem Dach der Grundschule. Investiert wurden insgesamt  rund 220.000 Euro. Und die Investitionen in die Photovoltaik gehen auch 2013 weiter, wie Christoph Müller erläuterte. Gerade eben wurde auf der neuen Kinderkrippe in Amtzell die neunte Anlage fertiggestellt, Kostenpunkt: 84.000 Euro. Sie soll jährlich rund 53.000 KWh erbringen.

Erstmals Kredit aufgenommen

Alle diese Anlagen wurden mit KfW-Darlehen finanziert – ebenfalls ein Novum in der Geschichte der BEG. Bei den derzeit niedrigen Kreditzinsen ist dies für die BEG ein rentables Geschäft. „Wir wollen aber im Wesentlichen eigenfinanziert bleiben“, sagt OB Lang in der Aussprache und fügte zur Freude der anwesenden Mitglieder hinzu: „Es bleibt auch unser klares Ziel regelmäßig mindestens 3 Prozent Dividende auszuschütten.“ Es bleibt aber auch dabei, dass die Mitglieder derzeit nicht mehr als zehn Anteile kaufen können.

Landschaftsschutzgebiet verhindert Freiflächenanlage

Nicht alle Projekte, die von der BEG angegriffen wurden, konnten auch zu Ende geführt werden. Geplant und zunächst mit vielen positiven Vorzeichen versehen war der Bau einer Photovoltaikanlage auf der Mülldeponie in Obermooweiler. Es wäre die erste Anlage auf einer freien Fläche gewesen. Doch am Ende stand dagegen, dass das Areal zum Landschaftsschutzgebiet Moor und Hügelland im Wangener Süden gehört – und auf solchen Flächen dürfen keine Solarzellen aufgestellt werden.

Die Firma Hymer in Käferhofen hatte der BEG angeboten, ihr Dach zu nutzen. Doch letztlich sprach die Statik dagegen – zum großen Bedauern von Vorstand und Aufsichtsrat. Denn die dort geplante Anlage hätte jährlich700.000 KWh zur Verfügung gestellt. Die BEG wäre damit ein eine ganz neue Liga aufgestiegen. Müller dankte sowohl der Firma Hymer als auch den Aufsichtsratsmitgliedern Hans-Jörg Pfau und Anton Glatthaar, die das Projekt begleitet hatten. Sowohl Müller als auch Lang riefen insbesondere Unternehmen dazu auf, der BEG Dachflächen für weitere Anlagen zur Verfügung zu stellen.

5. Bücherfreunde treffen sich an „erlesenen Orten“

Die Stadtbücherei im Kornhaus Wangen möchte schöne Plätze der Stadt literarisch beleben. Je zwei Bürger aus Wangen und Umgebung werden im Juli an vier Abenden aus ausgewählten Büchern unter freiem Himmel vorlesen. Kinderbuch, Lyrik, Klassiker oder Neuerscheinung - aus sämtlichen  Sparten werden Bücher gelesen.

Die Wahl des Buches liegt allein bei den   Vorlesern - sei es das Lieblingsbuch,  ein wichtiges Buch, das in irgendeiner Weise einen entscheidenden Einfluss im Leben gehabt hat oder schlichtweg ein Buch, dem sie viele Leser wünschen.
An jedem Abend kommen zwei Vorlesende zum Zug und tragen "ihren" Text 20 bis 30 Minuten lang  dem Publikum vor. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

So sieht das Programm aus:


Dienstag, 2. Juli 2013
Bei den „Gartenfreunden Fronwiesen“, bei Regen: In der Gaststätte Fronwiesen
Es lesen: Susanne Lorinser und Renate Peter

Dienstag, 9. Juli 2013
Auf der Dachterrasse des Rupert-Neß-Gymnasiums, bei Regen: Im Konferenzraum des Gymnasiums
Es lesen: Rachel Dalumpines und Claudia Steinhauser

Dienstag, 16. Juli 2013
Im Paradiesgärtle (am Metzigbach), bei Regen: In der Stadtbücherei im Kornhaus
Es lesen: Vera Stiller und Karl Laible

Dienstag, 23. Juli 2013
Im Garten des Evangelischen Gemeindehauses, Bahnhofsplatz 6, bei Regen: Im Gemeindehaus
Es lesen: Jirij Knoll und David Köndgen

6. Neuer Flyer informiert über Fair Trade Town Wangen

Fair Trade  - was bringt’s? Eine neu aufgelegte, hochwertige Broschüre beantwortet alle wichtigen Fragen rund um das Thema und beantwortet die Frage, wie sich Wangener Unternehmen an der Fair Trade Town Wangen im Allgäu beteiligen können.

Kunden anders ansprechen


Ein Blick in die Broschüre zeigt: Alle haben etwas von Fair Trade Produkten. Zum Beispiel Handel, Gastronomie und Hotellerie. Angelika Zimmerer, Vorsitzende der Leistungsgemeinschaft Handel und Gewerbe, nennt Ideen fürs Marketing. Kunden und Gäste können auf andere Weise als sonst angesprochen werden. Zudem werden die Unternehmen, die Fair Trade Produkte anbieten oder verwenden, in einem gesonderten Einkaufsführer genannt. Ein echtes Marketingargument.

Fair Trade Produkte verschenken

Zum Beispiel Unternehmen: Ruben Maier-Gerber, Inhaber von ffi,  sieht in Fair Trade die Chance für Unternehmen, sich nicht nur als am Profit orientiert zu profilieren. Unternehmen können Fair Trade unterstützen, indem sie Produkte aus fairem oder regionalem Handel kaufen und beispielsweise als Marketinggeschenke verwenden.

Oder Vereine: Sie können auf faire Vereinskleidung achten und im sicheren Gefühl Sport treiben, arbeiten, Spaß haben und Gutes zu tun – vielleicht sogar weltweit.

Info: Wangen im Allgäu will Fair Trade Town werden und muss dafür verschiedene Kriterien erreichen. Deshalb sollen möglichst alle Bürger ins Boot geholt werden. Die Stadt verschickt die Broschüre demnächst an alle Gewerbetreibenden und bittet darum, dass sich möglichst viele angesprochen fühlen und mit ins Boot gehen. Damit Wangen gegenüber der Fair Trade Organisation dokumentieren kann, welche Initiativen es gibt, sollten sich die Neueinsteiger mit dem beigelegten Formblatt zurückmelden.

zur Infobroschüre FairTradeTown Wangen

7. Jury für die Landesgartenschau steht fest: Michael Scheidler und Andreas Hartinger vertreten die Bürger

Das Preisgericht für die Landesgartenschau steht. Nach der Auslosung zweier Bürgervertreter hat der Gemeinderat der Stadt Wangen im Allgäu den Personenkreis beschlossen, der darüber entscheiden wird, welches Büro die Landesgartenschau gestalten soll. Die Bürgerschaft wird vertreten durch Michael Scheidler und Andreas Hartinger. Für jeden von ihnen wurden drei Stellvertreter benannt: Hans Anwander, Peter Winnen und Ingrid Feustel sowie Sabine Woronowicz, Muhammed Tilki und ein Mitglied der Familie Schötz. Mit den beiden Vertretern der Wangener Bürger will die Stadt die Bürgerbeteiligung auch im Auswahlverfahren beibehalten.
Das Preisgericht wird am 3. und 4. April 2014 über die eingegangenen Entwürfe beraten und den Wettbewerbssieger küren.

Fachleute in der Jury

Dem Preisgericht gehören des Weiteren sieben Preisrichter mit der beruflichen Qualifikation der Wettbewerbsteilnehmer an. Das heißt, sie sind Landschaftsarchitekten, Stadtplaner und Architekten. Dies sind: Professor Cornelia Bott, Korntal, Andrea Gebhard, München, Professor Hubert Möhrle, Stuttgart, Professor Bü Prechter, Nürtingen, Professor Hellmut Raff, Stuttgart, Professor Tobias Wulf, Stuttgart. Ohne Stimmrecht gehören der Jury mit Professor János Kárász, Wien, Professor Michael Glück, Stuttgart und Clemens Appel drei weitere Fachpreisrichter an.

Vertreter von Stadt und Land sprechen mit

Für die Stadt Wangen im Allgäu und das Land Baden-Württemberg als Auslober des Wettbewerbs  wurden folgende Mitglieder mit Stimmrecht gewählt: Oberbürgermeister Michael Lang, Marc Kalmbach, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Außerdem ist der Gemeinderat durch jeweils ein Fraktionsmitglied vertreten: Paul Müller (CDU), Christoph Bührer (FW), Claudia Goldschalt (GOL), Gerhard Lang (SPD). Als Mitglieder ohne Stimmrecht sind die Gemeinderätinnen Dr. Maria Braun (CDU) und Ursula Loss (FW) dabei.

Sachverständige sind im Boot

Damit die Sachverständigen gleich bei der Auswahl der Entwürfe mitreden können sind auch sie mit am Tisch: Walter Sieger, Dezernent Bauen, Wald und Umwelt beim Landkreis Ravensburg, Martin Richter, Geschäftsführer der Fördergesellschaft für die baden-württembergischen Landesgartenschauen mbH, Ostfildern, Susanne Seyfert, Landesdenkmalamt, Regierungspräsidium Tübingen, Ursula Rückgauer, Kreisbeauftragte für Landesdenkmalpflege im Landkreis Ravensburg, Volkmar Eidloth, Oberkonservator des Referats Bau- und Kunstdenkmalpflege, Regierungspräsidium Stuttgart, Martin Lohr, Leiter Stadtbauamt, Melanie Griebe, Stadtplanung, Peter Ritter, Leiter Tiefbauamt Wangen, Urs Geuppert, Stadtwerke Wangen, Hermann Spang, Kultur- und Sportamt, Armin Bauser, Bauverwaltung, Kurt Kiedaisch, Ordnungs- und Sozialamt, Christoph Paulitschek, Büro KPS, Ostfildern, Johann Mathis, Sozialpädagoge, Tübingen, Hermann Steigenberger, Fischereiverein Wangen sowie Andreas Rimmele für den Jugendgemeinderat Wangen im Allgäu.

So sieht der Fahrplan bis zum Entscheid der Jury aus:

  • Bis Juli 2013                      Erarbeiten und Abstimmen der Wettbewerbsbedingungen
  • 5. Juli 2013                        Preisrichtervorbesprechung
  • 15.  oder 22. Juli 2013        Verabschiedung Auslobungstext
  • 13. September 2013           Bekanntgabe des Wettbewerbs
  • 18. Oktober 2013               Rückfragenkolloquium
  • 29.Januar 2014                 Abgabe der Wettbewerbsbeiträge
  • 3./4. April 2014                  Preisgericht
  • Ab Herbst/Winter 2014/2015    Detailplanung und Umsetzung
  • Frühjahr 2024                    Eröffnung der Landesgartenschau

8. Empfang für Kardinal Kasper durch den Ministerpräsidenten in Stuttgart



Mit mehr als 160 Gästen aus Kirche, Politik und Wissenschaft hat Kardinal Walter Kasper auf Einladung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Bischof Gebhard Fürst in Stuttgart seinen 80. Geburtstag nachgefeiert. Unter den Gästen war auch Wangens Oberbürgermeister Michael Lang.

In einem ökumenischen Gottesdienst in der Domkirche St. Eberhard beteten katholische, evangelische und orthodoxe Christen mit ihren Bischöfen um die Einheit der Kirche. Anschließend würdigte das Land Baden-Württemberg den ehemaligen Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und den früheren Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Empfang im Neuen Schloss.

Ministerpräsident würdigt Einsatz für die Ökumene

„Kardinal Kasper hat sich als Wissenschaftler und Autor zahlreicher Publikationen, als Bischof und Kardinal mit großem Engagement für das gute Miteinander katholischer und evangelischer Christen und die Ökumene eingesetzt. Stets am Puls der Zeit, hatte er den Mut, zentrale Themen der Theologie aufzugreifen und neu auszulegen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Es ist mein Wunsch, dass ihm mit Gottes Hilfe Gesundheit, Lebensfreude und Schaffenskraft noch lange erhalten bleiben“, wünschte er dem in Heidenheim an der Brenz gebürtigen und in Wangen im Allgäu aufgewachsenen und beheimateten Walter Kasper.

Viele Weggefährten feiern mit

Zahlreiche Weggefährten aus seiner Zeit als Theologieprofessor in Münster (1964 – 1970) und Tübingen (1970 – 1989) und als Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart (1989 – 1999), darunter der frühere Ministerpräsident Lothar Späth, fünf ehemalige evangelische Landesbischöfe aus Württemberg, Baden und Bayern sowie der ehemalige Bürgermeister der Stadt Stuttgart Wolfgang Schuster, gratulierten dem Kardinal, dessen Geburtstag bereits am 5. März war.

Das ursprünglich am 7. März geplante Fest in Stuttgart hatte wegen der Vorbereitung der Papstwahl verschoben werden müssen. Bürgermeister Martin Schairer überbrachte die Glückwünsche der Stadt Stuttgart.

Illustre Gästeliste

Die Landräte von Tübingen und Ravensburg, Joachim Walter und Kurt Widmaier, sowie die Oberbürgermeister der Bischofsstadt Rottenburg und der Heimatstadt Kaspers Wangen im Allgäu, Stephan Neher und Michael Lang, waren ebenso unter den Gästen wie die Herzöge Carl und Friedrich von Württemberg. Bischof Gebhard Fürst, der dem Kardinal in Erinnerung an den Diözesanpatron drei Martinus-Medaillen zum Geschenk machte, bezeichnete die Gästeliste als ein „sprechendes Zeichen“ für die vielfältigen Beziehungen Kardinal Kaspers. „Wir sind gewissermaßen ein großer, bunter Geburtstagsstrauß voller Wertschätzung und Respekt vor Ihrer Person und Lebensleistung“, betonte der Bischof.

Foto: Regenscheit/ Staatsministerium


9. Der Postplatz singt, swingt und spielt



Das hat es so in Wangen noch gegeben: An vier Tagen hintereinander – vom 27. bis 30. Juni wird der Postplatz zur Konzert- und Theaterbühne. Sänger und Musiker präsentieren unterschiedliche Stilrichtungen und Genres, die Theatergruppe Kiesel spielt zum Abschluss „Der Sturm“ von William Shakespeare. Auftakt war gestrigen Donnerstag, 27. Juni, mit den Choryphäen, am Freitag, präsentiert die Opernbühne Allgäu eine Operngala von Mozart und Verdi, beide Abendvorstellungen beginnen um 20.30 Uhr. Am Samstag, 29. Juni, macht das Ensemble „Encasa“ um 15.30 Uhr den Auftakt von insgesamt drei Konzerten. Auf die musikalische Märchenerzählung für Kinder, folgt um 18 Uhr das Jugendblasorchester, bevor mit der Stadtkapelle Wangen die amtierenden Deutschen Meister der konzertanten Blasmusik um 20.30 Uhr ein Sommernachtskonzert spielen. Für ein „stürmisches“ Ende sorgt Kiesel am Sonntag um 20 Uhr.

Karten für die „Kultur auf dem Postplatz“ gibt es im Büro der Volkshochschule, Marktplatz 11, Telefonnummer 74-242, bei der Kulturgemeinde Wangen und im Internet unter www.reservix.de

Bei schlechtem Wetter finden die Vorstellungen im Festsaal der Waldorfschule statt.

Foto: Susi Weber

 

10. Die Kunstmeile bringt Kunst und Stadt zusammen



Die 5. KUNSTMEILE WANGEN bringt die Kunst auf die Straße. Bis zum Sonntag, 21. Juli, geht die Kunst eine für alle sichtbare Verbindung mit der Stadt  ein. In den weißen Artboxen zeigen neun Künstler Bilder, Skulpturen und Fotos, die mitten im Schaufenster von 43 Büros, Praxen  und Geschäften stehen.
„Jede Box steht an dem Platz, an den sie gehört“, sagt Patricia Waller und lobt damit das Fingerspitzengefühl der Veranstalter, der Kunst den richtigen Rahmen zu geben. Sie steuert zu der Ausstelllung „subversive Häkelobjekte“ bei – von der Bananenschale über Pflastersteine und Bomben bis hin zu Objekten aus dem Garten, die in der Galerie In der Badstube gezeigt werden. Dort sind Arbeiten aller Künstler versammelt und erlauben den schnellen Überblick über die unterschiedlichen Ansätze.

Auszeichnung für die Kunstmeile


Im Anschluss an die 4. KUNSTMEILE WANGEN 2011 gewann die Stadt Wangen im Allgäu gemeinsam mit Organisator Markus Schmitz den Stadtmarketingpreis des Baden-Württembergischen Einzelhandels. Oberbürgermeister Michael Lang sieht darin die Würdigung „einer selbst entwickelten Veranstaltung, die mit bürgerschaftlichem Engagement organisiert wird“. Die Stadt selber trägt zu der Veranstaltung mit den Leistungen des Bauhofs und allen anderen Serviceleistungen bei.

Kurator Markus Schmitz sucht Bilder aus

Für die jeweiligen KUNSTMEILEN sucht Markus Schmitz die Teilnehmer aus. „Jede Ausstellung bezieht sich auf die vorangegangene“, sagt Schmitz – entweder indem sie direkt anknüpft oder indem sie völlig andere Wege einschlägt. Die 5. KUNSTMEILE WANGEN gehört zu den Letzteren.
Es gibt immer einen Leitkünstler, in diesem Jahr ist das Patricia Waller, um die herum dann die anderen Künstler passend ausgesucht wurden, erläutert Markus Schmitz. Für ihn ist es mit den Jahren „wesentliche einfacher“ geworden, Künstler für dieses Konzept der Gemeinschaftsausstellung zu gewinnen. Anfangs sei die größte Klippe gewesen, dass die Kunst neben regulärer Ware in einem Schaufenster gezeigt wird.

Zum ersten Mal zwei Kirchen beteiligt

Zum ersten Mal sind in dem Jahr auch zwei Kirchen, die katholische Kirche St. Martin und die evangelische Stadtkirche beim Bahnhof, in die Ausstellung einbezogen.  Auf sehr viel Offenheit sind die Veranstalter auch dort gestoßen. Lob und Dank hat Nico Endres, Chef des Hauses Kürschner Mayer am Marktplatz, für die Wangener Geschäftsleute parat, denn ohne sie und ihre Bereitschaft, für fünf Wochen einen Teil ihrer Schaufenster für die Kunst zu reservieren, wäre die KUNSTMEILE WANGEN nicht möglich. „Wir unterstützen alles, was Leute nach Wangen bringt“, sagt Endres.

Vier "K"


Von einer Verbindung der vier „K“ Kunst, Kirche, Kommune, Kommerz spricht auch Joachim Umbach, Mediendirektor von Schwäbisch Media, der den Eröffnungstalk moderierte.
Einen kleinen Hinweis geben die Veranstalter in diesem Jahr Eltern mit auf den Weg, erst selber die Objekte anzuschauen und dann zu entscheiden, ob sie auch für ihre Kinder geeignet sind. Angesichts vieler zweifelhafter Filme und Cartoons in den Medien darf man ihn getrost mit einem Augenzwinkern verstehen.

Orte:
Ladenlokale in der Altstadt, zu sehen täglich bis 1 Uhr
Galerie In der Badstube, Lange Gasse 9, geöffnet täglich von 14 bis 17 Uhr.
Pfarrkirche St. Martin, Marktplatz 4, täglich bis 19 Uhr.
Evangelische Stadtkirche, Bahnhofplatz 6, täglich bis 19 Uhr.

Weitere Infos unter
http://www.kunstmeilewangen.de/kunstmeile-2013/info.html


11. Mit der Onleihe der Stadtbücherei digital lesen



Bei der Stadtbücherei Wangen gibt es jetzt auch E-Books, E-Audios, E-Papers und E-Videos auszuleihen. Mehrere Städte in der Region arbeiten zusammen, um ihren Nutzern das neue Angebot zu ermöglichen. Wer einen gültigem Benutzerausweis der Stadtbücherei hat, kann das Angebot kostenlos nutzen. Zur Feier des Ereignisses trafen sich die Bürgermeister und Oberbürgermeister der beteiligten Städte in Friedrichshafen.

Und so funktioniert die Onleihe:


1. Aufrufen:
Gehen Sie auf die Homepage der Onleihe Bodensee-Oberschwaben www.onleihe.de/bodensee-oberschwaben.

2. Aussuchen:
Dort können Sie im Katalog stöbern und die Medien, die Sie interessieren in den Medienkorb legen.

3. Anmelden:
Zum Ausleihen melden Sie sich mit Ihrer Benutzernummer und Ihrem Passwort an.

4. Runterladen:
Jetzt können Sie die einzelnen Titel als Dateien auf Ihren Computer oder ein anderes Endgerät herunterladen. Informationen darüber, welche Endgeräte kompatibel für verwendete Format sind, finden Sie hier für E-Bookreader und hier für MP3-Player, Smartphones und Tablet-PCs.

5. Benutzen:
Die heruntergeladenen Medien sind innerhalb der Leihfrist beliebig oft auf dem Computer oder mobilen Endgeräten nutzbar.

6. Zurückgeben:
Zurückgeben müssen Sie die E-Medien nicht. Sobald die Leihfrist abgelaufen ist, lassen sie sich nicht mehr öffnen und Sie können die Datei dann von Ihrem Gerät löschen.

 

12. Ab ins Wasser – jetzt auch über eine Treppe



So angenehm war der Einstieg ins Schwimmerbecken des Freibads Stefanshöhe noch nie.  Die neue Treppe ist angebracht und findet großen Anklang.
Nicht nur, wer sich aus gesundheitlichen Gründen mit der früheren, steilen Leiter schwer tat, auch junge Frauen (wie in unser Bild zeigt) sind sehr angetan. Sportamtsleiter Hermann Spang freut sich über die positive Reaktion. Denn eine solche Treppe wurde immer wieder von Freibadnutzern angemahnt. Sie kann einfach am Becken angebracht werden. Investiert hat die Stadt in die Neuerung rund 2800 Euro.

13. Eltern peppen Kindergarten-Anlage auf

Der Kindergarten „Im Ebnet“ soll schöner werden. Das jedenfalls haben sich Kindergarteneltern gedacht und die Initiative ergriffen. Bei Bürgermeister Ulrich Mauch rannten die Eltern offene Türen ein.  Und so konnten sie gemeinsam mit Bauhofleiter Martin Blum und seinen Mitarbeitern Melanie Fulterer und Manfred Prinz den Eingangsbereich des Kindergartens mit Kies, großen Steinen und Pflanzen verschönern.(sz)/ Foto: sz

14. Lesen unterm Sonnenschirm oder in der Natur

Interessante Angebote für Kinder hat die Stadtbücherei im Sommer.

Die Stadtbücherei im Kornhaus Wangen kommt mit spannendem Lesestoff für  Kinder ins Freibad Stefanshöhe. Immer dienstags von 15 bis 17.30 Uhr heißt es „Lesen unterm Sonnenschirm“. Termine: 25. Juni., 2. Juli., 9. Juli., 16. Juli., 23. Juli. Die Lesestation ist nur bei gutem Wetter besetzt.

Am Mittwoch, 3. Juli, um 15.30 Uhr veranstaltet die Stadtbücherei Wangen ein Lesepicknick für Kinder zwischen 6 und 9 Jahren. Mit Decken und Proviant im Gepäck suchen sich die Mitarbeiterinnen der Bücherei gemeinsam mit den Kindern ein schönes Plätzchen in der Natur. Dort lauschen sie den vorgelesenen Geschichten. Bei schlechtem Wetter findet das Picknick im Lesesaal der Bücherei statt. Dauer: ca. 50 Minuten, Treffpunkt: Stadtbücherei

Decken und Proviant werden von der Bücherei gestellt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos: Stadtbücherei im Kornhaus, Postplatz 1, 88239 Wangen im Allgäu, Telefonnummer 07522 74120, E-Mail: info@buecherei-wangen.de,  www.buecherei-wangen.de.

 

15. Auf Schatzsuche die Natur genießen




Die Schatzsuche der Gegenwart heißt „Geocaching“. Auch in Wangen und Umgebung gibt es Routen, die Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen Spaß machen. Wir waren mit Marc Lutz und Michaela Stark bei Karsee unterwegs.

Okay, das Wort ist im Deutschen irgendwie sperrig: Geocachen (sprich: geokäschen). Das Spiel ist jedoch auf der ganzen Welt verbreitet und deshalb ist die Spielsprache Englisch.
Zum Geocachen braucht man die Lust zu laufen, zu suchen, Rätsel zu lösen oder Neues zu entdecken und manchmal ein bisschen Geduld. Denn eine Schatzsuche kann sich verzwickt gestalten. Und man braucht ein Gerät, das einem den Weg zeigt. Egal, ob Handy oder ein anderes GPS-fähiges Gerät, man muss nur die Koordinaten eingeben können und damit den Weg zu den Zielen suchen.

Einloggen im WEB


Es funktioniert eigentlich ganz einfach. Man logge sich ein im Internet unter www.geocaching.com, melde sich an, wähle einen „Schatz“ und gehe los. Wer einen Zielpunkt erreicht, muss den „Schatz“ finden, oder er bekommt die Koordinaten für das nächste Ziel.  Und doch geht es beim Geocaching nicht um die Jagd nach Ziel, Koordinaten und Punkten, sondern immer auch um die Landschaft und die Natur, in der die Schätze versteckt sind. Frei nach der Philosophie: Der Weg ist das Ziel.

Spannende Routen im Allgäu

Marc Lutz und Michaela Stark sind leidenschaftliche Geocacher und gehen mit GPS Gerät und neuerdings auch mit einem i-Pad durch die Landschaft. Beide haben so viel Spaß am Geocachen, dass Marc zwei eigene Routen gelegt hat. Sie sind sehr spannend – und das im doppelten Sinn, denn der Schaltschrankbauer stattet seine Stationen mit Objekten aus, die mit Elektrizität zu tun haben. Aber keine Angst: „Es kann nichts passieren“, beruhigt der 39-Jährige. Und: „Jeder kann sie lösen. Sie sind getestet worden.“ 

An klaren Tagen gibt es eine tolle Aussicht


Also los. Beim EnBW-Verteiler Richtung Rötenbach finden wir den ersten Zielpunkt. Und wir lernen: So ein Versteck kann winzig klein und fast vor der Nase sein. Mit den Koordinaten fürs nächste Ziel im Gerät geht es weiter. Der Weg windet sich wunderschön und gibt immer wieder herrliche Ausblicke preis. „An einem klaren Tag sieht man von vielen Stellen aus entweder auf das ganze Alpenpanorama oder auf die Waldburg“, erzählt Michaela Stark.

Auf die Cacher-Autobahn schauen

Aber auch an Tagen wie diesem, ohne die atemberaubende Fernsicht, lohnt der Weg jeden Schritt. Als wir an einer Stelle stehen, die uns die Elektronik zeigt, aber keinen Plan haben, wo wir jetzt suchen sollen, kommt der gute Tipp von den Fachleuten: Immer auf die Cacher-Autobahn schauen – also Augen auf und Trampelpfade finden.

Geocacher trampeln jedoch nicht sinnlos durch Wiesen. Sie halten sich an Wege und - wenn diese doch einmal verlassen werden müssen - dann suchen die modernen Schatzsucher einen möglichst naturschonenden Weg, beispielsweise am Wald entlang.

Ein Magnet soll zur Lösung verhelfen


So führt dann auch ein Wiesenweg zu einer gut versteckten Station. Mit Hilfe eines starken Magneten soll hier die Lösung des Problems gefunden werden. Ganz schön knifflig. Und vor allem – wer trägt schon immer einen Magneten mit sich herum? Auch wegen solcher Fragen ist es gut, vor dem Start die genaue Beschreibung des Weges auf geocaching.com zu lesen. Sie geben Hinweise, was man mitbringen oder beachten muss. Nützliche Begleiter auf der High Voltage 1-Tour sind ein Taschenrechner und etwas zum Schreiben, denn einmal muss heftig gerechnet werden. Außerdem gibt Marc Lutz dort den Rat, nicht im Dunkeln auf dem Weg zu sein, denn es könnte sein, dass der örtliche Jäger im Wald unterwegs ist.

Das Hobby ist Marc Lutz etwas wert

Marc Lutz ist es wichtig, mit allen, an denen seine Wege vorbei führen und wo er Sachen versteckt hat, ein gutes Verhältnis zu pflegen: „Ich habe mir von allen die Erlaubnis geholt, dass ich den Weg bei ihnen vorbei führen darf und dass auch die Sachen dort versteckt werden dürfen.“ Zur Mühe kam dann auch noch die stolze Summe von rund 3000 Euro, die Marc Lutz in seine Wege investiert hat. „Es ist mein Hobby“, sagt er.

Was ein richtiger Schatzsucher ist, der will auch etwas mit nach Hause bringen. So ist das auch unter Geocachern. Und so findet man am Ende der Runde in einem schwierigen Versteck ein paar Kleinigkeiten und ein Logbuch. Allerdings: Wer etwas mitnimmt, sollte auch etwas zurücklassen. Das ist Ehrensache unter Geocachern. Manche Schatzsucher hinterlassen eine sogenannte Geocoin. Das ist eine Münze, die von Schatz zu Schatz getragen werden soll. Es kann auch ein anderer Gegenstand sein, zum Beispiel - wie gesehen -  ein kleiner Kunststofffrosch oder sonst etwas.

Schatzsuche im Himalaya und in der Wangener Altstadt
Geocaching gibt es mittlerweile auf der ganzen Welt. „Sogar am Himalaya gibt es versteckte Dosen“, erzählt Marc Lutz. Oder auf Mallorca. Mit leuchtenden Augen berichtet er von Höhlen und wunderschönen Plätzen, die er und seine Freundin  gefunden haben, an die sie nie gekommen wären, wenn nicht ein netter Geocacher irgendwann einen Schatz versteckt hätte. „Übrigens“, so sagt er, „auch in der Wangener Altstadt gibt es mehrere Schätze zu finden. Man muss nur losgehen und suchen.“

Info: Der Einstieg ins Geocaching ist kostenlos und geht über www.geocaching.com. Marc Lutz hat sich entschieden, seine beiden Routen mit zwei verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Längen im kostenpflichtigen Premium-Bereich abzulegen.  Wer High Voltage I und High Voltage II gehen möchte, muss sich dann dort anmelden. 29,99 Euro kostet es, wenn man sich für ein Jahr im Premium-Bereich aufhalten möchte (Tarif Mai 2013). Marc Lutz nennt als einen Grund, dass er nicht will, dass wirklich jeder auf den Wegen unterwegs ist und damit auch bei seinen Nachbarn für viel Verkehr sorgt. Beide Routen können zu Fuß oder mit einem geländegängigen Fahrrad absolviert werden. Die kleinere Runde ist 5,5 Kilometer lang, für die man 2,5 bis 3 Stunden einplanen sollte. Die längere Route führt über knapp 9 Kilometer. Vier bis fünf Stunden sollten dafür angesetzt werden. Wobei es je nach Lust, Laune oder Geschick auch länger dauern kann, bis das Ziel erreicht ist.

16. Wieviele Wangener gibt es wirklich?




Eins und eins ist eigentlich zwei. Doch die Statistik hat manchmal ihre eigenen Gesetze. Zum Beispiel, bei der Frage, wie viele Wangener gab es zum Zeitpunkt des Mikrozensus zum 9. Mai 2011?

Vor zwei Jahren ist die Bundesrepublik Deutschland statistisch neu erfasst worden. Ziel war es unter anderem herauszufinden, wie viele Bundesbürger es tatsächlich gibt. Vor kurzem veröffentlichte das Statistische Landesamt seine Zahlen. Nach dem Zensus zum 9. Mai 2011 hatte Wangen im Allgäu 26.169 Einwohner. Zum Jahresende 2011  schrieben die Statistiker dann nach einer Hochrechnung basierend auf dem Mai-Ergebnis 26.208 Wangener fest.

Weitere Zahlen

Doch parallel dazu gibt es andere Zahlen: Es sind die der Bevölkerungsfortschreibung. Jedes Jahr wird also geprüft, wie viele Menschen starben, wie viele wegzogen, wie viele geboren wurden und dann wird gerechnet.  Aus dieser Bilanz ergibt sich die Einwohnerzahl für Städte und Gemeinden, aber auch für das Land. So haben die Statistiker des Landesamts für Wangen bei dieser Art der Einwohnerberechnung einen erheblich höheren Saldo ermittelt. Auf der Berechnungsbasis der Volkszählung von 1987, bei dem alle Bundesbürger (West) befragt worden waren, ergab sich für Wangen mit der jährlichen Fortschreibung eine Einwohnerzahl von 27.463 Einwohner. Gegenüber 1987 ist das also ein Zuwachs von 3906 Einwohnern.

Vergleicht man nun die Zahlen der Volkszählung vom 31.Dezember 1987 (23.557 Einwohner) mit der Hochrechnung des neuen Zensus für den  31. Dezember 2011 (26.208), dann ergibt sich ein Plus von nur 2651. Der Unterschied macht 1255 Köpfe und 4,78 Prozent.

Eigene Rechnung

Doch als wäre das nicht schon kompliziert genug, gibt es noch eine weitere Berechnung. Die Stadt Wangen schreibt jedes Jahr ihre Bevölkerungsstatistik selber fort, um aus erster Hand zu wissen, wie die Entwicklung verläuft. Auch sie rechnet auf Basis des Zensus von 1987 und addiert die Geburten und Zuzüge und subtrahiert die Toten und die Wegzüge von Jahr zu Jahr. Ergebnis für das Jahresende 2011: 27.054 Einwohner. Die Differenz zu den Zensuszahlen des Landes beträgt 846 und damit 3,12 Prozent.

Fehlende Rückmeldungen könnten den Unterschied ausmachen

Wie kann man diese die Differenzen erklären? Ordnungsamtsleiter Kurt Kiedaisch kann die Frage nicht beantworten: „Es war schon immer so, dass das Statistische Landesamt eine höhere Fortschreibung hatte als wir.“ Möglicherweise liege das an den Anmeldungsverfahren. Heute muss sich kein Bürger mehr bei seiner Stadt oder Gemeinde abmelden, wenn er wegzieht. Er meldet sich am neuen Erstwohnsitz einfach an. Dann müsste die dortige Verwaltung den Umzug rückmelden an den vorigen Erstwohnsitz. Ob das immer geschehe oder ob da zumal bei Umzügen quer durch Deutschland auch die eine oder andere Meldung verloren geht, wer vermag das schon zu sagen. Außerdem könnte es sein, dass bei Wegzügen ins Ausland solche Rückmeldungen unterbleiben.

Doch was, wenn nun also die Zahlen des Statistischen Landesamts zum Maß aller Dinge erklärt werden. Wie kann dann die Einwohnerkartei bei der Stadt bereinigt werden, die ja dann offenkundig zu viele Namen enthält?

Nun könnte man die Zahlen Zahlen sein lassen. Doch für die Kommunen, auch für Wangen, hängt von der Einwohnerzahl eine Menge ab. Jeder Kopf bringt der Stadt finanzielle Zuweisungen von Bund und Land. „Es gibt viele Städte, die wie wir nach den neuen Zahlen wesentlich niedrigere Einwohner haben“, sagt Kiedaisch. Und er erinnert auch daran, dass schon vor dem 2011-er Zensus darüber diskutiert  wurde, ob das angewandte Verfahren richtig war. Befragt wurden damals nur zehn Prozent der Bevölkerung. So wurden die Zahlen letztlich von Beginn an hochgerechnet. Beim Zensus 1987 mussten alle Bundesbürger antworten.


17. Abschied vom Hotel Waltersbühl: Der Name Kieninger steht für fast 60 Jahre Gastlichkeit in Wangen




Ende Mai ist in Wangen eine Ära zu Ende gegangen: Es ist die der Familie Kieninger im Hotel Waltersbühl. Denn Dieter und Edeltraud Kieninger haben ihr Haus zu diesem Zeitpunkt an die Jufa übergeben. Ein Rückblick.

Einst lag das Hotel inmitten von Wiesen

Als die Eltern von Dieter Kieninger das vom Württembergischen Fußballverband neu gebaute Haus Waltersbühl im Juni 1954 übernahmen, lag es fast allein vor den Toren der Stadt. Rings herum gab es nur grüne Wiesen und Kühe. „Die Wittwais und Staubers konnte man von hier aus sehen“, erzählt Kieninger. Inzwischen ist die Stadt ganz nah an das heutige Hotel herangerückt, umgreift es sogar komplett, und auch das Haus selber hat sich in vergangenen fast 60 Jahren immer wieder verändert.

Am Anfang waren es 26 Betten

„Wir haben mit 26 Betten damals begonnen“, erinnert sich der Gastronom und Hotelier. Mit fast jedem Umbau kamen Betten hinzu. Zuletzt waren es 80. Allein das zeigt die Veränderung. Und so wurde das Haus auch 2005, als es die Kieningers vom WFV pachteten, in „Hotel Restaurant Waltersbühl“ umbenannt. Zu den Baugeschichten gehört jene von der Küche: Am Anfang wurde im Keller gekocht und die Mahlzeiten fuhren mit dem Lift nach oben. Schnell zeigte sich, dass das keine gute Idee des Architekten war. Denn was immer auf den Tellern lag, kam meistens kalt zu Tisch. Also baute man als erstes die Küche ans Restaurant an. Der rustikale Eiche-Stil des Restaurants wurde 2004/05 bei der Renovierung aufgegeben. Eineinhalb Jahre vor der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland wurde es ebenso wie Teile des Hotels gründlich modernisiert.

Togo residiert im Hotel Waltersbühl

Damals konnte noch niemand ahnen, dass sich das Hotel Waltersbühl und mit ihm die Eheleute Kieninger 2006 mitten im WM-Trubel wiederfinden würden.  Jene sechs Wochen im Mai und Juni 2006, in denen sie die Fußballmannschaft von Togo beherbergten, sind auch das Ereignis, das sie beide sofort auf die Frage nennen, was das kurioseste Erlebnis in all den Jahren war.
Sechs Wochen lebten die Togolesen im Hotel Waltersbühl. Kurz bevor beim DFB in Frankfurt ein Katalog mit möglichen Unterkünften fertig gestellt und an die Verbände der teilnehmenden Nationen weitergegeben wurde, rutschte das Hotel Waltersbühl noch hinein. Es war Hotel Nummer 101 in dem Band.

Spannende Gespräche in Lomé

Der in Wangen lebende Herrmann Selbherr, unter anderem DFB-Spielausschussvorsitzender und Afrikabeauftragter, hatte schon früh Beziehungen geknüpft und so flog dann auch eine Delegation mit Selbherr, Kieninger und Oberbürgermeister Michael Lang für eine Woche nach Lomé, um zu verhandeln. Kurz vor der Abreise schließlich unterschrieben die Togolesen am Flughafen ihren Vertrag mit dem Hotel.

Groß war die Freude, aber auch die Erleichterung. Denn die Kieningers hatten in der Zuversicht, dass es klappen würde, die Wochen vor und zu Beginn der WM geblockt für Togo. Etwas anderes war ihnen auch nicht übrig geblieben. Denn das Hotel durfte aus Sicherheitsgründen für andere nicht zugänglich sein. Auch Stammgäste mussten sich im WM-Jahr einen anderen Aufenthaltsort suchen.  Im Rückblick sagt Edeltraud Kieninger: „Wenn das nicht geklappt hätte, hätte uns das wahrscheinlich finanziell das Genick gebrochen.“

OB Lang bescheinigt den Kieningers großen Mut

Oberbürgermeister Michael Lang betonte denn auch kürzlich bei der offiziellen Verabschiedung den großen Mut der Kieningers. Ihr Engagement erst habe es möglich gemacht, dass Wangen am Sommermärchen 2006 so nah teilhaben konnte. Die togolesische Mannschaft war die erste Mannschaft, die zur WM nach Deutschland reiste. So waren auch viele Medien in der Stadt und ums Haus, deren Vertreter sonst womöglich nie einen Fuß nach Wangen gesetzt hätten.

Die vielen Minuten auf internationalen Fernsehkanälen – bis hin nach Japan – brachten dem Hotel und der Stadt einen hohen Bekanntheitsgrad, der bis ins Jahr 2013 anhält, wie Dieter Kieninger sagt. „Es kommt immer noch vor, dass Gäste sagen  Ihr hattet doch damals bei der WM die Mannschaft aus Togo bei Euch‘.“ Und die Bilanz? „Ich würde das alles sofort wieder machen, aber keine Mannschaft sechs Wochen am Stück bei mir beherbergen. Denn irgendwann kommt da der Lagerkoller“, berichtet Kieninger.

Prominente genießen gern die Ggastlichkeit des Hauses


Da Gastlichkeit bei den Kieningers immer groß geschrieben war – auch schon bei den Eltern  in den frühen Jahren – gingen dort gerne viele Prominente aus und ein. Jahrzehnte lang waren es Menschen vor allem Menschen, die dem Sport und dort besonders dem Fußball verbunden waren. Spontan erinnert sich das Hotelier-Ehepaar aber auch an Ministerpräsident Lothar Späth, an Helen Fischer oder DJ Ötzi, aber auch an Bill Ramsey, Grit Böttcher oder Django Asül.

Jetzt gibt es Zeit fürs Privatleben

Mit dem Abschied vom Hotel Waltersbühl geht für Dieter Kieninger auch ein großer Lebensabschnitt zu Ende. Denn er kam als Dreijähriger 1951 mit den Eltern aus Friedrichshafen nach Wangen. Sie übernahmen zunächst das Bahnhofshotel, den heutigen Oberwirt. Seit 1954 lebt er also mit Unterbrechungen als junger Mann in der Ausbildung in diesem Haus, das er 1984 als Chef übernahm. Vor längerem schon hat er sich mit seiner Frau ein Haus in der Nähe gekauft und ist umgezogen. „Es ist für uns eine völlig neue Erfahrung, dass wir abends heimkommen und vom Geschäft weg sind“, sagt Edeltraud Kieninger. „Hier im Hotel ist man ja eigentlich nie Privatperson“, sagt auch ihr Mann. Das wird jetzt ganz anders und beide freuen sich darauf.

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