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INFOBRIEF WIRTSCHAFT
08/2013

> BÜRGER
> TOURISMUS

1. Unternehmen im Steigflug

SET Power Systems braucht mehr Platz, deshalb wird neu gebaut. Bauherr Karl Immler, SET Power Systems Geschäftsführer Horst Hammerer, Oberbürgermeister Michael Lang, Roger Breyer von der Firma Goldbeck, Frank Heidemann von SET und Holger Sonntag, Wirtschaftsförderer der Stadt Wangen im Allgäu, (von links) greifen unter den Augen der Belegschaft gern zum Spaten.

Nach sieben Jahren ist der Neubau zu klein

Es ist gerade sieben Jahre her, da bezog SET das Firmengebäude im Waltersbühl. Schon während der Planung zeigte sich, dass die zwei vorgesehenen Stockwerke nicht ausreichen würden. Beherzt setzte Bauherr Karl Immler damals noch ein weiteres oben drauf. Jetzt ist das Gebäude schon wieder zu klein. Zeit für einen weiteren Spatenstich.

Der Spatenstich ist für die Firma SET Power Systems, eine SET-Tochter. Bisher arbeiten die 15 Mitarbeiter mit denen von SET unter einem Dach. Mit SET Power Systems haben SET und der in Österreich ansässige Global Player AVL ein Joint Venture gestartet.

"Virtuelle Maschine"

Das junge Unternehmen sieht seine Zukunft derzeit hauptsächlich in der Entwicklung und Fertigung von Testsystemen für elektrische Antriebssysteme. Die neu entwickelte innovative Testmethodik, bei der der Elektromotor zur Prüfung des Antriebsumrichters durch eine „virtuelle Maschine“ ersetzt wird, findet großen Anklang im Fahrzeugbereich. Auch im Rennsport findet diese Methodik ihren Einsatz. Ein namhaftes Formel-1 Team setzt schon auf die Prüfsysteme der Firma.

Sportliches Ziel

Weil diese Branche brummt und die Nachfrage nach immer leistungsfähigeren elektrischen Testlösungen groß ist, braucht auch SET Power Systems Platz zur Expansion. Das neue Gebäude, das Karl Immler neben das bisherige anbauen wird, hat eine Netto-Geschossfläche von 1380 Quadratmetern. Es wird 1,8 Millionen Euro kosten und soll am 5. Dezember fertig gestellt sein. „Wir haben dem Unternehmen ein sportliches Ziel gesetzt“, ist sich der Bauherr aus Isny bewusst. Dass dieses Ziel auch erreicht wird, versprach Roger Breyer für den Generalunternehmer Goldbeck. Immler fügte hinzu: „Wir freuen uns, dass hier etwas wächst“ und versprach, er werde das Grundstück nebenan nicht verkaufen, falls SET Power Systems irgendwann Bedarf habe.

Die Herausforderung hat das Bauunternehmen Goldbeck gerne angenommen, wie deren Vertreter Roger Breyer sagte. Ende April habe seine Firma den Auftrag bekommen und Anfang Juli sei die Planungsfreigabe da gewesen – auch das ein sportlicher Horizont.

Gute Gründe sprechen für Wangen

Es ist nicht selbstverständlich, dass SET Systems in Wangen baut. Doch drei gute Gründe sprechen dafür, wie Geschäftsführer Horst Hammerer sagt: „Der erste Grund ist: Wir haben ausgezeichnete Beziehungen zur Firma Immler. Das Mieter-Vermieter-Verhältnis ist optimal. Der zweite Grund ist die Stadt Wangen an sich. Wir fühlen uns hier willkommen. Oberbürgermeister Michael Lang und Wirtschaftsförderer Holger Sonntag haben immer offene Türen für uns. Der wichtigste Grund aber ist die Nähe zu SET. Wir sind ein Kind der SET und wir wollen die Verbindung halten.“

Glückwunsch für die Unternehmen

Oberbürgermeister Michael Lang beglückwünschte das Unternehmen zu seinem Erfolg und zeigte sich erfreut, dass auch die Firma Immler ihr als Partner zur Seite steht. „Am Beispiel von SET sieht man, wie wichtig es ist, kleinen Unternehmen die Möglichkeit zum Wachsen zu geben“, sagte Lang. Auch andere, wie Waldner, seien einmal ein kleines Unternehmen gewesen. „Sie machen innovative Produkte. Die Stadt wird Sie auf Ihrem Weg gern weiter begleiten“, versprach Lang.

Fokus auf die E-Mobility

Mit Macht wird die SET Power Systems weiter am Thema E-Mobility arbeiten. Und dabei nimmt das Unternehmen den asiatischen Markt ganz besonders in den Blick: „Die Asiaten haben uns da etwas voraus“, sagte Hammerer. Wenn man sehe, wie viele Elektro-Roller in den Metropolen Chinas unterwegs seien, da könne man in Europa nur davon lernen.

Arbeitskräfte händeringend gesucht

Um zu wachsen braucht das Unternehmen auch viele kluge Köpfe. „Wir suchen alle Fachbereiche, die mit Elektronik, Elektrotechnik und Konstruktion zu tun haben: Facharbeiter, Techniker, Ingenieure“, sagte Hammerer am Rande des offiziellen Spatenstichs. In vier Jahren will SET Power Systems auf 50 Mitarbeiter wachsen und damit den Personalbestand mehr als verdreifachen.

Weil der Arbeitsmarkt auf diesem Sektor praktisch leer ist, nutzt SET Power Systems inzwischen auch das internationale Netzwerk von AVL. Die Fühler sind weit ausgestreckt, zum Beispiel nach Frankreich und Italien. Und so wird womöglich bald eine französische Ingenieurin, bei dem Wangener Unternehmen aufschlagen. Und Kontakte nach Spanien und Italien sind angebahnt.

Gute Adresse Wangen

SET Power Systems geht es bei der Suche nach Fachkräften wie vielen Unternehmen in der Stadt, wie OB Lang sagte. Und dennoch sei Wangen und das Allgäu eine gute Adresse, wie er kürzlich von einem aus einer Nachbargemeinde zugewanderten Unternehmen gehört habe. „Seit es die Adresse Wangen im Allgäu hat, melden sich dort mehr Bewerber“, berichtete Lang.

2. Neues Breitbandkabel bringt schnelles Internet

Wangen im Allgäu liegt an der Datenautobahn - ein Grund zur Freude für die Verantwortlichen bei der TK Lindau und den Stadtwerken Lindau sowie bei der Stadt Wangen und deren Stadtwerken. Unser Bild zeigt von links TK Lindau-Geschäftsführer Thomas Vetterl, den Lindauer Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Steiner, Oberbürgermeister Michael Lang, Urs Geupert, Leiter der Stadtwerke Wangen im Allgäu, Peter Ritter, Leiter des Tiefbauamts Wangen und Holger Sonntag, Wirtschaftsförderer Wangen im Allgäu am Kabelknoten auf der Haid. In die Hülsen, die aus dem Boden ragen, werden jene Kabel gesteckt, die dann Gebäude und Menschen mit der Datenautobahn verbinden.

Innerhalb von elf Monaten ? und damit einen Monat schneller als vereinbart ? hat die 100-prozentige Tochter der Lindauer Stadtwerke nun alle Wangener Gewerbegebiete ans Breitbandkabel gebracht. Die Leerrohre und Glasfaserleitungen dorthin hatte die Stadt Wangen bereits im Winter 2010/2011 verlegt und den Betrieb dieser Infrastruktur öffentlich ausgeschrieben.

Hochleistungskabel bis in die Wohnung

Die Telekommunikation Lindau bekam dafür den Zuschlag und bringt jetzt die Daten auf die Glasfaser. Doch nicht nur die Wangener Unternehmen können von der rasanten Beschleunigung des Datenverkehrs profitieren. Auch die Bürger können sich das schnelle Internet ins Haus holen. Die ersten, die davon profitieren, sind diejenigen, die schon im Adler-Quartier eingezogen sind. Dort wurde das Glasfaserkabel bis in die Wohnungen verlegt. Wer dort wohnt, kann nun also das gesamte Programm von Telefonie, Fernsehen und Internet über das Hochleistungskabel nutzen.

Wesentlich größere Datenmengen unterwegs

Rund zehnmal schneller als bisher ist das Internet und was noch wichtiger ist, es können wesentlich größere Datenmengen verschickt werden als bisher. Das kann vor allem für Unternehmen bedeutsam sein. Dass die Firmen das neue Angebot zu schätzen wissen, zeigt sich unter anderem im Interkommunalen Gewerbegebiet Geiselharz-Schauwies. Dort war die Kundenakquise bereits sehr erfolgreich, wie TK Lindau-Geschäftsführer Thomas Vetterl im Gespräch mit dem Wangener Oberbürgermeister Michael Lang berichtete. Mehr als 20 Betriebe haben sich dort schon für die Lösungen der TK Lindau entschieden.

Kommune sorgen für Infrastruktur

„Für die Unternehmen ist das neue Angebot sehr attraktiv“, sagte OB Lang. „Sie wissen zwar, dass die Flächenpreise in Wangen teurer sind als in manchen Landgemeinden, aber hier liegen sie an der Datenautobahn und haben einen kurzen Weg zur A 96.“ Für eine Stadt wie Wangen sei das Thema Breitbandkabel ein völlig neues. Da aber die großen Unternehmen nur die großen Städte ans schnelle Datennetz legten, müsse eine Stadt wie Wangen eben selber initiativ werden.

Starker Partner

„Früher haben die Kommunen nur Straßen gebaut, jetzt bauen wir eben auch Internetautobahnen“, sagte Lang. Er dankte den Stadtwerken Lindau und ihrer Tochter TK Lindau für die Vorleistung und stellte weitere Verbindungen zwischen Wangen und dem „starken Partner“ in Lindau in Aussicht. Gleichzeitig sprach er den Wunsch aus, dass sich nun auch möglichst viele Interessenten für einen Anschluss bei den TK Lindau melden.

Alle Wangener können sich anschließen lassen

Allein rund um den Knoten auf der Haid könnten rund 10.000 Menschen das neue Angebot nutzen. Denn alle, die auf der Berger Höhe, in der Haid, in der Wittwais, im Waltersbühl und in der Praßberg-Siedlung wohnen, können sich von diesem Punkt aus anschließen lassen. Da die Leistungen aber auch zum Atzenberg und von Süden her in die Altstadt gehen, sind Anschlüsse für alle Wangener an dieser Trasse möglich.

Sehr gute Begleitung durch die Stadt

„Sehr gut begleitet“ sah sich die TK Lindau jederzeit bei ihrer Arbeit. Wie der Lindauer Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Steiner sagte, seien sie nicht nur bei Oberbürgermeister Michael Lang, bei Holger Sonntag, Wirtschaftsförderer der Stadt Wangen, oder bei den Mitarbeitern der Stadtwerke Wangen und dem Tiefbauamt der Stadt, Urs Geuppert und Peter Ritter, immer auf offene Türen und offene Ohren getroffen.

Auch die Bevölkerung habe ihre Arbeiten mit großem Interesses und sehr viel Offenheit verfolgt. Oft seien die Mitarbeiter beim Bauen angesprochen worden. „Da fühlen wir uns wohl“, sagte Steiner.

Datendiaspora darf es nicht geben

An einem einfachen Beispiel zeigte er auf, welche Bedeutung der Datentransport jetzt schon hat und wohl noch bekommen wird. Die TK Lindau, so erzählte er am Rande, stellen für das Nobelpreisträgertreffen in der Bodenseestadt die Kommunikationstechnik. Waren im vergangenen Jahr 500 Nutzer dort, die mit Handys, IPads, Laptops und anderen elektronischen Geräten die Datenautobahn nutzten und eine Datenmenge von 500 Megabit pro Sekunde rund um die Welt schickten, so waren es in diesem Jahr 400 User, die aber pro Sekunde 600 Megabit pro Sekunde an Informationen verschickten. Die von der TK Lindau für die Nobelpreisträgertagung in Lindau zur Verfügung gestellte Bandbreite war damit vollkommen ausgeschöpft. Sein Schluss daraus: „Keine Stadt kann sich heute eine Datendiaspora leisten.“

Die Gebühren für die Nutzung der Datenautobahn in Wangen hängen davon ab, was die Kunden alles an Leistung brauchen. Angebote für das Gewerbe beginnen bei 59 Euro im Monat, für Privatpersonen bei 9,90 Euro.

Kontakt:

Wer sich an die Datenautobahn anschließen lassen möchte kann sich über diese Internetseite melden
www.familie-kabel-wangen.de

Telekommunikation Lindau (B) GmbH
Auenstraße 12
88131 Lindau

Telefonnummer 08382/704-480
Mail: info@tk-Lindau.de
www.tk-lindau.de


3. Leckereien aus Prato gibt es weiter in Wangen

Mit rund 1,7 Tonnen Lebensmitteln sind Peter Schmitz und seine Begleiter aus Prato zum Jubiläumsfest angereist. Sie brachten Schinken, Salami, Käse, Biscotti, Pasta, Oliven und exzellente Weine aus der Region um Prato nach Wangen. Die Leckereien wurden am Marktplatz verkostet, der Wein zu Weinproben ausgeschenkt. Schmitz möchte gern den Handel zwischen beiden Städten ausbauen. Was den Wein um Prato auszeichnet, erläutert er im Gespräch.

Das Weingebiet rund um Prato ist winzig und hierzulande kaum bekannt. Es ist die Region Carmignano. Peter Schmitz, der in Prato lebt und zusammen mit seiner Frau Britta von Websky an der Beziehung zwischen den beiden Städten webt, lobt die edlen Tropfen in hohen Tönen: „Der Carmignano kann sich mit dem Brunello oder einem Nobile di Montepulciano messen, nur kennt ihn außerhalb der Region keiner.“

Nur 14 Weingüter zusammen

Dass das so ist hat unter anderem mit der Tatsache zu tun, dass lediglich 14 Weingüter zu der DOCG gehören. „In die Vermarktung sind sie nie professionell eingestiegen“, sagt Schmitz. Warum auch? Bisher galt im Carmignano die Devise: Wir trinken unsere edlen Tropfen selber.

Wer eine der Weinproben an der Kulturnacht und am 3. August mitgemacht hat, der dürfte hoch erfreut sein, dass diese Weine die Region in Italien nun auch verlassen sollen. Weil die „Region rot ist, auch politisch“, wie Schmitz sagt, keltern die 14 Winzer vor allem rote Weine, manche von ihnen sehr schwer und sehr tanninhaltig. Doch sie haben auch einen Rosé im Angebot. Der Grund: Gefragt sind nicht nur schwere rote, sondern auch leichte weiße Weine. Weil Weißweine in der Region aber weniger gut gedeihen, wird nach einer alten Tradition Rosé hergestellt.

Statt Weißwein wird Rosé gekeltert

„Früher durften die Erntehelfer den Saft, der sich in den Butten unten absetzte mit nach Hause nehmen und selber vergähren. Weil dieser Saft kaum auf der Maische lag, blieb er roséfarben“, erzählt Schmitz. Es ist der so genannte Ruspo, der „Gestohlene“. Heute werden nicht die Reste verwertet. Heute wird ganz gezielt für den Markt Ruspo gekeltert.

Weine haben in der Region Carmignano schon die Etrusker aus Sangiovese-Trauben produziert. Im ausgehenden Mittelalter haben die Medici in der Region ihre Villen gebaut – eben dort, wo sie auch guten Wein bekamen. Und 1716 schließlich erließ Großherzog Cosimo III. Medici das erste Weingesetz Italiens. Es definierte die Qualitätskennzeichen des Weines, der in seinem Jagdrevier hergestellt wurde.

Französische Trauben dabei

Weil zuvor bereits von Caterina de Medici mit dem Cabernet Franc und dem Cabernet Sauvignon französische Rebsorten im Carmignano heimisch gemacht worden waren, fanden sie Eingang in das Weingesetz. So ist bis heute die Region Carmignano die einzige in Italien, die die Zugabe von französischen Trauben erlaubt, wie Schmitz erzählt.

Weil er die italienischen Köstlichkeiten auch authentisch anbieten wollte, hatte er zwei Wochen zuvor einen Prateser Bäcker und Stefan Huber in der Backstube auf der Haid zusammengebracht. So konnte der Wangener Bäcker für das Fest original italienisches Brot backen.

Bei Feinkost Wild geht es weiter

Nach dem Ende der Feierlichkeiten packten die Prateser übrig gebliebene Leckereien nicht mehr ein, um sie nach Hause zu bringen. Sie blieben in Wangen in der Obhut von Michael Wild, der sie in sein Angebot integriert hat.


4. Wissen, wann der Müllmann kommt

Das hat jeder schon erlebt: Es ist ein Feiertag in der Woche und man überlegt, wann denn nun eigentlich der Müll abgeholt wird. Das Müll-Blättle der Stadt hat sich in der Küche irgendwo versteckt und die Zeitung, in der die Anzeige stand, ist schon im Altpapier entsorgt. Nachschauen geht also nicht. Geht doch! Denn jetzt hat die Stadt auf ihrer Homepage ein kleines, aber nützliches Online-Programm gesetzt, mit dessen Hilfe ganz schnell gesehen werden kann, wann die Mülltonne an die Straße gehört. Der Link dorthin lautet: www.wangen.de/muellkalender. Dort gibt man den Namen der eigenen Straße ein, bestätigt die Eingabe mit dem Suche-Button oder der Enter-Taste. Schon erscheinen die Termine zugeschnitten auf die eigene Adresse.

 

5. Auch Mädchen interessieren sich für Diehl Controls

Interessante Erfahrungen haben Schülerinnen und Schüler in den Ferien bei Diehl Controls gemacht. 15 Teilnehmer hatten sich im Rahmen des Ferienprogramms für junge Berufsstarter für das Unternehmen interessiert, darunter erfreulicherweise besonders viele Mädchen.

Nicole Kloos führte die jungen Leute ins Unternehmen ein. Kloos arbeitet nach ihrem Studium an der Dualen Hochschule bei ihrem Ausbildungsbetrieb Diehl Controls in der Personalentwicklung. Dann ging es auf einen spannenden Rundgang durch den Betrieb, den der technische Ausbildungsleiter Michael Milich mit zahlreichen Informationen zum Unternehmen und den Produkten untermauerte.

Stärkung mit Pizza

Die jungen Besucher stärkten sich mittags bei Pizzaschnitten in der Kantine des Betriebs, bevor sie anschließend zur praktischen Arbeit in die Lehrwerkstatt gingen. Dort leiteten Azubis, die sich auch die Aufgabe für die Teilnehmer ausgedacht hatten, die Besucher an. So löteten sie eine Platine mit Leuchtdioden, die über einen Bewegungssensor an- und ausgeschaltet werden.

Holger Sonntag, Wirtschaftsförderer der Stadt Wangen im Allgäu, übergab zum Abschluss jedem Teilnehmer eine Bescheinigung für die Bewerbungsunterlagen. Er lobte die jungen Leute: „Die freiwillige Teilnahme an der Betriebsbesichtigung in den Ferien zeigt Eure Motivation.“


6. Betriebliche Kindertagesstätte geplant

Rund 5500 Menschen pendeln jeden Tag nach Wangen im Allgäu zum Arbeiten. Viele von ihnen haben Kinder. Für die Jüngsten wollen nun Unternehmen und Stadtverwaltung gemeinsam eine Kindertagesstätte aufbauen.

Mehrere mittelständische Unternehmen haben sich mit der Stadt zusammengefunden, um die Kinderbetreuung auch für jene Familien zu sichern, die nicht in Wangen wohnen und deshalb auch keinen Anspruch auf öffentliche Kinderbetreuung in der Stadt haben. Weil sich aber Mütter und Väter sicherer fühlen, wenn sie ihre Kleinen in der Nähe wissen, wollen Wangener Betriebe und Stadt nun für sie ein eigenes Angebot schaffen.

Ergebnisoffene Prüfung

Derzeit ist noch unklar, wie so eine Kinderbetreuung aussehen könnte. Möglich ist, dass ein privater Träger ins Boot geholt wird. Möglich ist aber auch, dass die Initiatoren einen Verein gründen, der dann die Kinderbetreuung organisiert. „Wir prüfen das ergebnisoffen“, sagt Holger Sonntag, Wirtschaftsförderer der Stadt Wangen im Allgäu.

Betriebe können sich melden

Er ermuntert zudem weitere Betriebe, sich zu melden, wenn sie Interesse an so einem Angebot haben. Auch für die Stadt hätte das Angebot den Vorteil, dass Kinder von städtischen Mitarbeitern, die nicht in Wangen wohnen, in der Kita untergebracht werden könnten. Zudem sind die Kindertagesstätten der Kommune und Kirchen praktisch voll.

Vorstellbar ist es, dass die Kindertagesstätte in der ehemaligen Jugendmusikschule (JMS) am Martinstor untergebracht wird. Die Eignung der Räume, in denen derzeit noch die Verwaltung der JMS sitzt, wird geprüft. Geplant ist, das Projekt zum Kindergartenjahr 2014/15 zu starten.


7. Wangen-Kalender auf dem Markt

Joachim Dempe (links) aus Neuravensburg hat einen Kalender veröffentlicht, in dem sich zwölf schöne Wangener Seiten finden. Eins der Bilder wurde von Stefanie Küfer (Mitte), Sekretärin bei Oberbürgermeister Miachel Lang (rechts) fotografiert.

Langjähriges Hobby

Vor mehr als 40 Jahren hat der in Neuravensburg lebende Pharmazeut die Fotografie zu seinem Hobby gemacht, das er mit hoher Präzision betreibt. In den vergangenen Monaten sind zahlreiche neue Fotos von besonderen Wangener Ansichten entstanden und von Dempe auch selber zu einem Kalender zusammengestellt worden.

Auch die Grafik ist selbst entworfen

Nur ein Foto wurde zugeliefert: Die Altstadt im Herbst vom Turm der evangelischen Stadtkirche aus gesehen wurde von Stefanie Küfer aufgenommen. Weil das Kalender-Projekt im frühen Frühjahr erst seine Initialzündung erlebte, hätte Dempe dieses Motiv nicht mehr selber liefern können. Auch die Grafik hat Joachim Dempe selber gemacht. Sein Ziel: ein für den Kunden günstiges Produkt herzustellen, an dem der Handel auch noch etwas verdienen kann. Und: „Mir ist wichtig, dass ich mit meinen Bildern die Menschen erreiche.“ Eigene finanzielle Interessen hat er nicht.

Neuravensburger kennen Dempes Kalender bereits

Dass die Menschen an seinen Bildmotiven Freude haben, hat er bei seinen Neuravensburg-Kalendern gelernt, die er ebenfalls für 2014 in der fünften Auflage auf den Markt bringt. 200 Exemplare mit Bildern der Wangener Ortschaft gingen jedes Mal weg.

Auflage 700 Stück

Nun startet Dempe also mit Wangener Motiven durch. Der Kalender liegt in einer Auflage von 700 Stück vor. Mehr wird es 2014 voraussichtlich nicht geben. Denn der Nachdruck einzelner Exemplare käme zu teuer, sagt Dempe.

Nicht nur die Motivauswahl, sondern auch das Kalendarium sind ganz auf Wangen zugeschnitten. Hinweise auf die wichtigsten Veranstaltungen der Stadt finden sich bei den Daten. Wer den Kalender also bei sich aufhängt, kann das Kinderfest nicht verpassen. „Nur ein Termin stimmt nicht, der vom D’Arge nab. Er wurde verschoben“, sagte Dempe bei der Vorstellung des Kalenders im Rathaus.

Schöne Mischung der Motive

Oberbürgermeister Michael Lang freute sich über das neue Wangener Produkt. „Es ist schön, dass Sie eine Mischung aus Bildern der Stadt und der Ortschaften zeigen. Das belegt die Vielfalt“, sagte Lang. „Ich hoffe, dass Sie Erfolg haben, so dass Sie auch für das Jubiläumsjahr 2015 wieder einen Kalender vorbereiten werden.“ Dass dieses Wangener Produkt durchaus Freude bereiten kann, hat OB Lang bereits beim Besuch der Prateser zur Jubiläumsfeier gesehen. Er gab Vizebürgermeister Goffredo Borchi und Gemeinderatspräsident Maurizio Bettazzi jeweils einen Kalender mit, die sich herzlich dafür bedankten.

Info: Der Kalender kostet 12,80 Euro. Er ist im Gästeamt der Stadt Wangen im Allgäu, bei den Buchhandlungen Ritter, Natterer, in der Stadtbuchhandlung, in der Silberdistel sowie bei Schreibwaren Nothhaft im Waltersbühl zu bekommen.

Kontakt: Joachim Dempe arbeitet gern mit anderen Hobbyfotografen und lädt sie ein, sich an seinem nächsten Kalender zu beteiligen. Außerdem ermuntert er Wangener Bürger, es ihm mitzuteilen, wenn sie etwas besonders Schönes sehen. Kontakt unter www.hjd-multimedia.de


8. Neu in Wangen

In der Siemensstraße sind drei neue Einzelhandelsobjekte entstanden. Kürzlich zogen dort ein dm-Markt mit rund 800 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie ein „My Shoes“ (rund 500 Quadratmeter) und ein Ernsting’s Family-Geschäft (200 Quadratmeter) in den Neubau ein. Damit gibt es neben Drogerie Müller in der Altstadt und Rossmann im Argencenter nun wieder einen dritten Drogeriemarkt in Wangen.

9. Der 18. verkaufsoffene Sonntag ist ein Familientag

Der 18. verkaufsoffene Sonntag am 15. September steht unter dem Motto „Familientag - Zeit zur Begegnung“. Die Geschäfte öffnen von 13 Uhr bis 18 Uhr.

Für jeden ein Angebot

Ein echter Tag für die Familie soll der 18. verkaufsoffene Sonntag beim 80. Radkriterium sein. Alle Familienmitglieder können an diesem Tag etwas Besonderes für sich entdecken. Vom Radsport draußen auf der Runde vor dem Martinstor oder beim Bummel durch die Läden bis hin zu Spielattraktionen für Kinder – für die ganze Familie ist etwas geboten. Noch kann man Sommermode zum Schnäppchenpreis bekommen, aber auch all jene, die für die kommende Herbst-und Wintersaison einkaufen wollen, finden schon die neueste Mode.

Attraktives Kinderprogramm
Für die Kinder gibt es ein attraktives Programm. Auf dem Postplatz sichern DAV-Aktive an der Kletterwand junge Kletterer und ermöglichen ihnen neue Erfahrungen in der Vertikalen. In der Zunfthausgasse können sich die Kleinen auf einer Hüpfburg austoben. Die Schmiedstraße nebenan erwartet mit einem „Pony-Reiten“ viele jüngere Stadtbesucher. Und traditionell fährt das beliebte Kinderbähnle den Rundkurs in der Unterstadt – Start und Ziel ist jeweils am Gasthaus Rad in der Bindstraße. Übrigens: Die Eintrittskarten für Ponyreiten und Eisenbähnle werden großzügig in den Geschäften der Leistungsgemeinschaft verteilt oder können am Veranstaltungsort gekauft werden.

Pipes and Drums in der Altstadt
Musikalisch sorgen die „Highroad Pipes and Drums“ ab 13 Uhr für Stimmung in den Gassen und auf den Plätzen. Auch das Haus der Künste wird sich musikalisch beteiligen.

Wies'n-Atmosphäre auf dem Marktplatz

Die Brauerei Farny zapft Bier aus dem Spuck-Brunnen mit den verdruckten Allgäuern am Rathaus, der eigens an diesem Tag umgestellt wird. Die Gastronomie in der Innenstadt und all die einladenden Straßencafés sind auf viele Besucher eingestellt. Und auf dem Marktplatz schaffen die Wirte eine „ganz oigene“ Wies‘n-Atmosphäre mit Oktoberfest Angeboten – Start ist ab 12 Uhr.

Neues auf vier und zwei Rädern

Zudem zeigen verschiedene Autohäuser viele neue Modelle in der Stadt. Die örtlichen Fahrradgeschäfte stehen mit Rad und Rat zur Seite – vom hochwertigen Rennrad über die neuesten Modelle an Pedelecs und e-Bikes wird alles da sein.

Vielfältigkeit zeigt sich

„Es lohnt sich an diesem Tag besonders, Wangen einen Besuch abzustatten, um die Vielfältigkeit der Geschäfte zu erleben, die Stadt zu erkunden, zu bummeln, zu schauen, Bekannte und Freunde zu treffen und ganz einfach einen tollen Sonntag in Wangen zu erleben“, sagt Angelika Zimmerer, Geschäftsführerin des Veranstalters Leistungsgemeinschaft Handel und Gewerbe in Wangen.

10. Objekte in der Gewerberaumbörse


Lager-/Werkstatträume mit Wohnhaus


Ausstellungsräume mit Werkstatt und Büros


Gastronomie, Laden, Büro

11. Arbeitslosenzahlen

Quote im Landkreis Ravensburg: 2,7 %
Arbeitslose in Wangen im Allgäu: 396 (Stand 06.08.2013)

Arbeitslose absolut in Wangen im Allgäu



Quelle: Agentur für Arbeit

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