Logo Stadt Wangen      Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
load images

INFOBRIEF AUSGABE GÄSTE
12/2013

>BÜRGER
>WIRTSCHAFT

 

 

1. Anita Merkt macht dem Maroni-Mann lange Beine

 
 

Im „Weihnachtsmarkt in Puppengröße“ gibt es alles, was das Herz begehrt. Einen „Weihnachtsmarkt in Puppenstubengröße“ zeigt Anita Merkt in der Vorweihnachtszeit im Stadtmuseum in Wangen in der Eselmühle. Auf einer Länge von 24 Metern werden sich Buden und Stände im Spielzeugformat auf Augenhöhe der Betrachter reihen.  Wer sie gesehen hat, kann anschließend auf dem Wangener Weihnachtsmarkt die Normalgröße genießen und einkaufen.

Die Modellbauerin der ganz besonderen Art ist in Wangen und in der weiteren Region bereits bekannt als die Frau, die Puppenhäuser baut. Vor vier Jahren zog sie damit ganze Heerscharen von Menschen in die Wangener Altstadt. Dort waren im Rathaus und in vielen Schaufenstern der Geschäfte ihre Puppenstuben und Werkstätten unterschiedlichster Handwerker zu sehen.
Angefangen hat die Kunstdesignerin in Mode vor rund 20 Jahren mit ihrem Hobby. Damals schenkten ihr die Töchter zwei leere Weinkisten zu Weihnachten mit dem Kommentar: „Du machst sicher was draus.“ Die beiden kannten ihre Mutter offensichtlich sehr gut. Denn die damals 42-Jährige hatte die Idee, in die Holzkisten die Werkstätten eines Schreiners und eines Holzschnitzers zu bauen. Und weil es ihr so viel Spaß machte und weil sich die Familie und Freunde daran freuten, machte sie weiter.

Vor 13 Jahren zog Anita Merkt ins Allgäu. Mit ihrem Mann, der weiter in Stuttgart arbeitete, rettete sie einen baufälligen Bauernhof im Süden Wangens vor dem Abriss. Hauptsächlich auf Flohmärkten kaufte sie ein, erstand alte Türen oder Holzgeländer oder Fenster, aber auch Holzbehältnisse wie einen Schweinetrog  oder Möbel und viele andere Dinge. Sie alle wurden im Haus verbaut, das heute als Schmuckstück da steht. Und als ihr Mann befand, das Haus sei genug aufgehübscht, beschloss Anita Merkt, aufs Puppenstubenformat umzusteigen. So ging sie weiter mit Leidenschaft auf die Flohmärkte und kaufte viele Kleinteile ein, von denen sie annahm, dass sie diese irgendwann verbauen könnte. „Ich bin mit der Zeit ein richtiger Messi geworden“, sagt sie. „Ich komme auch vom Recyclinghof eigentlich nie ohne etwas zurück.“

Und so begann ihre neue Leidenschaft, in die sie viele Stunden investiert. „Tagsüber mache ich eher die groben Sachen. Ich bringe zum Beispiel Kleister auf den Dächern der Hüttchen auf, damit sie weiß wie mit Schnee bedeckt aussehen“, sagt sie. Abends, wenn sie um 20 Uhr zur Tagesschau den Fernseher anschaltet, ruhen ihre Hände immer noch nicht. Sie strickt Puppenpullover oder häkelt Mützchen oder schneidet auf dem Flohmarkt erstandene Lederhandschuhe in Stücke, um daraus Mützen,  Ärmel oder anderes zu machen. Und sie bastelt Bücher. Wer sich auf der 350 Quadratmeter großen Fläche im alten Heuschober umschaut, kommt an einer Kirche und an einer Bibliothek vorbei. Die Gesangbücher sind wie die Bücher in den Regalen aus Damenbinden hergestellt. Kuriositäten gibt es in der Ausstellung, die in einem weiteren Gebäude auf noch einmal 150 Quadratmeter weitergeht, jede Menge.

Zum Beispiel machen ehemalige Weihnachtsmänner in neuer Montur in ihren Landschaften und Häusern als Maronimann oder Christbaumverkäufer eine zweite Karriere. „Ich reinkarniere immer“, sagt die Kunstdesignerin und lacht. Und dabei geht sie manchmal vor wie ein Metzger. Der Maroni-Mann, der ein Nikolaus war, musste wachsen. Also durchtrennte sie ihm die Beine auf Höhe der Knie und verlängerte sie mit Holz. Eine Filzhose verdeckt die Narben. Sein Bräter ist übrigens ein echtes Recycling-Produkt: Der Fuß besteht aus einem runden Holz, auf dem ein Dosendeckel ruht, darauf liegt ein alter Aschenbecher und dieser wiederum wird durch ein rundes Blechteil aus der Werkstatt abgedeckt. Alle Teile sind schwarz angemalt und sehen als Ensemble einem Maroni-Ofen vom Markt täuschend ähnlich. Das Ofenrohr ist übrigens ein silbern angestrichenes Elektrokabel. Neben dem Maroni-Mann kommen gerade zwei Kinder auf einem Schlitten, gut eingemummt in eine gehäkelte Decke, vorbei. Die Püppchen hat sie irgendwo auf einem Flohmarkt gekauft – ohne Beine. Sie hat sie dann als Zwillinge auf den Schlitten gesetzt und in die Decke gehüllt. „Da könnten jetzt auch Beine drunter sein“, sagt Anita Merkt.

Kurios ist auch die Wurstbraterei, in der Rote Würste und Schupfnudeln bruzzeln und Glühwein kocht. Der frühere Meerschweinchenstall der Kinder bekam hier eine zweite Chance und wurde zur Hütte umgebaut. Nebenan steht eine Bar und davor ein Mülleimer, indem – gerade wie im richtigen Leben – nicht nur die Pappteller von den Schupfnudeln liegen, sondern auch eine Wurst, die jemand  offensichtlich nicht mehr fertigessen wollte. Wenn alle Buden und Weihnachtsmarktstände aneinander gereiht sind, wird der Markt eine Länge von 24 Metern haben – und der Ausbau für den Winter 2014/15 auf 60 Meter ist schon geplant.
Was noch fehlt? „In diesem Jahr will ich auf alle Fälle noch einen Stand mit esoterischen Objekten machen, einen mit Seifen und einen mit Filzprodukten. Einen Filzschuh habe ich schon gemacht. Er ist einen Zentimeter lang“, sagt Anita Merkt. Dem Betrachter bleibt da nur das Staunen.


Öffnungszeiten:
In der Vorweihnachtszeit 2013 zeigt Anita Merkt ihren Weihnachtsmarkt in Puppenstubengröße
an den Freitagen und Samstagen vor Weihnachten im Stadtmuseum Wangen jeweils zwischen 14 und 19 Uhr.
Nach Weihnachten ist die Ausstellung
am Samstag, 28. Dezember, von 14 bis 17 Uhr
und Anfang Januar am Wochenende 4., 5. und 6. Januar jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei. Spenden gehen an die SZ-Nothilfe.

 

2. Weihnachtsmarkt lädt ein

 
 

Am kommenden Samstag ist noch einmal Weihnachtsmarkt in der Wangener Altstadt. Das Besondere: Es sind zum großen Teil caritativ arbeitende Organisationen, die auf dem Wangener Weihnachtsmarkt ihre Waren verkaufen. Der Erlös kommt dem jeweiligen Projekt zugute.

Von 10 bis 20 Uhr sind bei jedem Weihnachtsmarkt rund 50 gemeinnützige Vereine und Organisationen sowie private Kunstschaffende aus der Region mit ihren Angeboten auf dem Wangener Weihnachtsmarkt präsent.
Die Aussteller wechseln. Am letzten Freitag vor Weihnachten, dem 20. Dezember 2013, findet von 15 bis 20 Uhr ein kleiner Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz und dem Postplatz statt. Die Wangener Einzelhändler haben bis 20 Uhr geöffnet und laden zu einem stimmungsvollen Abendbummel ein.

Zur weihnachtlichen Vorfreude tragen auch die musikalischen Darbietungen der Musikkapellen, Bläsergruppen und Chöre aus Wangen und den umliegenden Ortschaften bei. Adventslesungen, Stockbrotgrillen, Engel mit Süßigkeiten und die traditionellen „Klose“ verkürzen den Kindern die Wartezeit aufs Christkind.

Info: Am kommenden Samstag, 21.12.2013 von 10 bis 20 Uhr

 

3. Eisbahn hat wieder geöffnet

 
 

Die Eisbahn Stefanshöhe in Wangen im Allgäu ist wieder geöffnet. Symbolisch überreichte Dieter Henninger einen Scheck über 70.000 Euro an Oberbürgermeister Michael Lang. Diesen Betrag gibt der Verein zu der Sanierung hinzu.

Oberbürgermeister Michael Lang dankte allen, die an dieser „aufregenden Baustelle“ mitgearbeitet haben. Insbesondere den Eisstockschützen galt sein Dank, die 1200 Arbeitsstunden an der Eisbahn verbrachten.  Aber auch die Firmen schloss er in seinen Dank ein, denn sie hätten auch an den Wochenenden gearbeitet, um eine Eröffnung zum jetzigen Zeitpunkt möglich zu machen. Die Eisanlage sei besonders für die Jugendlichen eine wichtige Einrichtung. Und so hoffe er, dass nun auch die Eishockey-Teams großen Sport bieten könnten. Dieter Henninger, der den Vorsitzenden Jürgen Pelkner vertrat, hob vor allem dessen Engagement, aber auch das von Marin Rölli und „Kapo“ Peter Büchele hervor. Er dankte auch Oberbürgermeister Michael Lang: „Wir wissen Ihren Einsatz zu schätzen.“

Die gesamte Eisbahn-Sanierung kostet 500.000 Euro. Mit dem neuen Aufbau aus Kühlrohren und Beton soll das Eis besser und leichter zu präparieren sein. 18.000 Meter Kühlrohre wurden verlegt, 200 Kubikmeter Meter Beton gegossen. Die Dämmschicht nach unten zum Erdboden ist acht Zentimeter dick. So kommt es, dass oben eine Temperatur von minus zehn Grad herrscht. Die Anlage benötigt laut Ingenieur Joachim Seitz, Geschäftsführer der EKS Lindau GmbH, so viel Strom, wie 1000 Kühltruhen oder 200 Personen in einem Jahr verbrauchen. Die Abwärme, die von der Anlage kommt, wird zur Erwärmung von Trinkwasser benutzt, das wiederum zur Aufbereitung des Eises mit der Eismaschine benötigt wird.

Öffnungszeiten für den Publikumslauf:
Donnerstag: 14 18.30 Uhr, Schlägerlauf für Hobby-Eishockeyspieler: 17 bis 18.30 Uhr;
Freitag: 10 bis 12 Uhr (Seniorenlauf),  14 bis 17 Uhr und Eisdisco von 19 bis 21.45 Uhr;
Samstag: 14 bis 18 Uhr;
Sonntag: 9 bis 11 Uhr (Kleinkinder- und Anfängerlauf) und 14 bis 18 Uhr.
Weitere Infos unter www.eisstadion–wangen.de

 

4. Start- und Willkommensplatz eingerichtet

 
 

Wanderer können jetzt in Wangen richtig gemütlich ankommen und starten. Der Wangener Start- und Willkommensplatz der Wandertrilogie Allgäu steht. Gerade noch vor Wintereinbruch konnte dieser  Start- und Willkommensplatz in Wangen gebaut werden. Zentral gelegen auf dem größten Wangener Parkplatz P14 werden die Besucher auf das neue Wanderangebot im Allgäu aufmerksam gemacht.

Der Start- und Willkommensplatz besteht aus dem Wahrzeichen der Wandertrilogie, den aufeinander gestapelten Würfeln aus Findling, Allgäu-Würfel, Themenraum- und Ortswürfel, wobei dieser derzeit noch fehlt. Weiterhin ergänzen das Infosystem und die extra gefertigten Stadtbänke den Platz und laden zum Verweilen und Informieren ein.

 

5. Am Bahnhof gibt es wieder einen Kiosk

 
 

Reisende können seit dem 1. Dezember 2013 im Bahnhof in Wangen im Allgäu wieder im Warmen einen Kaffee trinken oder die Toilette benutzen. „Ess-Bahn“ heißt der neue, einladend aufgemachte Kiosk. Die Stadt hat das Gebäude von der Deutschen Bahn gepachtet und eine Übergangslösung geschaffen, bis die Kaufverhandlungen mit der Bahn abgeschlossen sind.
In der Zeit des Übergangs betreibt Volker Eichele den Kiosk. Eichele ist den Wangenern bestens bekannt als Betreiber des Kiosks im Freibad und des Minigolfplatzes. Er übernimmt jetzt die hergerichteten Räumlichkeiten und macht den Bahnnutzern mit kleinen Snacks und dem üblichen Angebot für Reisende wie Zeitschriften, Getränken oder Zigaretten ein attraktives Angebot. Ziel ist es, ein Lokal zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen können. Dazu tragen dann möglicherweise auch die Fotos bei, die Hobbyfotograf Joachim Dempe zur Ausgestaltung zur Verfügung stellt.


Der neue Betreiber wird dafür sorgen, dass der Bahnhof anders als im vergangenen Jahr, tagsüber geöffnet sein wird: montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr und samstags, sonntags und feiertags von 7 bis 15 Uhr.  Die Stadt möchte erreichen, dass auch Schüler der Jugendmusikschule in der Nachbarschaft am Abend noch eine warme Wartemöglichkeit haben.
Ursprünglich wollte die Stadt den Wangener Bahnhof gleich von Grund auf sanieren und dann langfristig vermieten. „Da die Stadt aber nur dann Landeszuschüsse für die Sanierung bekommt, wenn ihr das Gebäude auch gehört, haben wir uns fürs Abwarten entschieden“, erklärt der für Immobilienfragen bei der Stadt zuständige Armin Bauser. Dennoch werden sich die Reisenden wohlfühlen. „Es kam uns vor allem darauf an, dass es eine saubere Wartemöglichkeit gibt und ebenso saubere Toiletten“, ergänzt Bauser. Entsprechend wurde renoviert. Die Bahn hat über den Sommer auch in den Brandschutz des Gebäudes investiert.
Wenn die Stadt einmal Eigentümer des Gebäudes ist, soll die Sanierung zu einem ähnlichen Ergebnis führen, wie es in Kißlegg schon vorhanden ist. Eine Bäckerei mit Café ist der erklärte Wunsch der Stadt. Damit wäre nicht nur eine attraktive Dauerlösung für die Reisenden, sondern auch für die Bewohner in der Nachbarschaft geschaffen, die dann auch einen Bäcker ums Eck hätten. „Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr das Gebäude kaufen können“, sagt Bauser. Dann können auch die nächsten Schritte eingeleitet werden.

 

6. Wangener Geschenketipps

 
 

Für alle, die in diesem Jahr noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk sind, ist es besonders leicht, eine schöne Überraschung aus Wangen unter den Christbaum zu legen. Denn gleich zwei neue Produkte sind in den letzten Monaten entstanden, die die Vielfalt der Allgäuer Kulturlandschaft und das städtische Leben in und um Wangen ins rechte Bild rücken. Zudem bietet das Wangener Gästeamt Gutscheine für seine Erlebnisführungen und die Volkshochschule hat Gutscheine für die Joy-Kleinkunst im Programm.

Der Motivkalender des Neuravensburger Hobby-Fotografen Joachim Dempe ist jetzt noch einmal nachgedruckt worden. Wer also zuletzt vergeblich danach gefragt hat, kann jetzt noch auf ein Exemplar hoffen. Zwölf schöne Wangener Seiten hat der Bildautor über den Jahreslauf eingefangen und mit den wichtigsten Veranstaltungshinweisen zu einem sehenswerten im Buch- und Schreibwarenhandel zusammengefasst. Für 12,80 Euro bieten das Gästeamt der Stadt Wangen sowie die Buchhandlungen Ritter, Natterer, die Stadtbuchhandlung, die Silberdistel und Schreibwaren Nothhaft in Waltersbühl den Kalender an.


Neu erschienen ist auch ein Bildband, für den der in Wangen lebende Fotograf Christoph Morlok Bilder der Stadt, den Menschen, dem Handwerk, aber auch von Wirtschaft, Landleben, Gastronomie, Brauchtum, Kultur und Sport in einem Jahr zusammengetragen hat. Der Band mit seinen 192 Seiten zeigt, in welch´ traumhafter Kulisse die Wangener leben und nimmt den Betrachter mit auf einen Rundgang durch das historische Wangen in der Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen aber die Menschen, die Wangen lebens- und liebenswert machen. Der Bildband ist in den Wangener Buchhandlungen, der Silberdistel und weiteren Geschäften für 34,80 Euro zu bekommen. Im Internet kann man sich unter www.bildbandwangen.de einen Eindruck verschaffen.


Die Frage, was man wem zu Weihnachten schenken kann, ist auch im Gästeamt schnell beantwortet. Dort gibt es Gutscheine die Führungen „Von Gaunern, Galgenvögeln und Gefahren“ oder für die kulinarische Erlebnisführung „Wangen isst gut…“  Bei dem etwa dreieinhalbstündigen Rundgang gibt es unter dem Motto „Gastlichkeit in den Mauern der Stadt in Vergangenheit und Gegenwart“ viel über Wangen im Allgäu zu erfahren. Wer die Stadt schon kennt, lernt sie bei dieser Gelegenheit sicher noch einmal neu kennen. Die fachkundigen Gästebegleiter gehen mit auf einen kulinarischen Streifzug. Zur  Erlebnisführung gehört ein dreigängiges Menü mit entsprechenden Getränken in unterschiedlichen Wangener Restaurants. Die Kosten pro Person belaufen sich auf 45 Euro. Einen Gutschein ganz anderer Art gibt es an all diejenigen zu verschenken, die Spannung, Grusel und Gänsehautgefühl bevorzugen. In der beliebten Führung „Von Gaunern, Galgenvögeln und Gefahren…“ erzählen der Herr Landvermesser und seine Magd von nächtlichen Überfällen, gefährlichen Umtrieben, Räubern und Mördern.  In der Sprache des 19.Jahrhunderts werden erzählen die beiden auf einem spannenden und stimmungsvollen nächtlichen Spaziergang aus der Vergangenheit. Ein besonders erschreckendes Ereignis sorgt für Spannung. Wer mag, kann den Abend bei einer Henkersmahlzeit ausklingen lassen.


Gutscheine sowie weitere Informationen sind im Gästeamt in der Bindstraße 10 zu bekommen. Telefonische Bestellungen sind unter der Telefonnummer 07522/ 74-211 möglich. Das neue Joy-Kleinkunst-Programm startet im Januar mit vielen bekannten Künstlern, aber auch solchen, die noch nie in Wangen waren. Geschenkgutscheine gibt es bei der vhs Wangen-Kißlegg  montags, dienstags, mittwochs und freitags von 9 bis 12.30 Uhr, donnerstags 15  bis 18 Uhr, im Volkshochschule-Büro, Marktplatz 11.

 

7. Gastrotipp Fidelisbäck

 
 

Wohin essen gehen in Wangen? Wir stellen Wangener Restaurants vor. Heute: die Gastwirtschaft „Fidelisbäck“

Mit Werbung hat es nicht zu tun, wenn man sagt, die Gaststube des Fidelisbäck in Wangen im Allgäu sei einzigartig. Das ist einfach so. Egal wo man hinkommt in Deutschland, man trifft immer Menschen, die den „Fidi“ in Wangen kennen. Kein Wunder, wo gibt es das schon sonst: In der rustikalen Gaststube braucht es keine großen Förmlichkeiten. Man setzt sich an den großen Holztischen einfach mit dazu und ist meist schnell mit denen im Gespräch, die schon dort sitzen.

Das genießen die Wangener und die Gäste, die auf diese Art unkompliziert jede Menge Lokalkolorit mitnehmen können. Ein Einstieg ins Gespräch findet sich leicht: Sei es weil man den Nachbarn fragt, was es denn hier heißen mag, wenn die Leberkäseportion groß oder klein ist oder wenn man darum bittet, das Steinguttöpfchen mit Senf herüberzureichen. Im Wangener Lebensgefühl gibt es den Fidelisbäck schon immer. Er liegt im ältesten Teil der Altstadt um den Kellhof. Verbrieft ist er seit 1505. Auch das ist ziemlich einzigartig. Wenn auch die Familien gewechselt haben, die hier Brot gebacken haben, die Bäckerei ist an dieser Stelle immer geblieben. Den Namen hat der „Fidi“ von Fidel Hasel, der im 18. Jahrhundert die Bäckerei umtrieb.

Die Produkte aus der Backstube, allen voran Laugenhörnle und Seelen, kommen in der Gaststube  frisch auf den Tisch und verbinden sich mit saurem Käse, dessen Rohstoff aus der Region kommt, oder mit Leberkäse zu einem deftigen Vesper. Dieser Leberkäse kommt von der Metzgerei Joos und auch das hat Tradition.

Es war nach dem Zweiten Weltkrieg als der Bäckermeister Josef Heine mit  dem Metzgermeister Alois Joos überlegte, wie man hungrigen Gästen schnell eine herzhafte Mahlzeit vorsetzen könnte. Und weil es in der Zeit kaum Wurstdärme gab und deshalb die Herstellung von Wurst schwierig war, wurde die Idee geboren, die Leberkäseformen mit in den Brotofen zu stellen und zu backen. Die Idee schlug ein und kommt nicht aus der Mode.

Jede Generation hat dem „Fidi“ Neues hinzugefügt. Anton Heine zum Beispiel, der Urgroßvater der heutigen Chefin Ursula Mönch, setzte im Kellhof zwei Linden, die heute wunderbare Biergartenatmosphäre mitten in die Stadt bringen. Und die heutige Chefin selbst: Sie modernisierte zum 500-Jahr-Jubiläum die Bäckerei von Grund auf. Die Gaststube darf bleiben, wie sie seit langer Zeit ist und geschätzt wird, einfach gemütlich.

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag  8 bis 22 Uhr             
Samstag                   8 bis 14 Uhr            
Sonntag und Feiertags geschlossen    

Kontakt:

Anton Heine GmbH Fidelisbäck
Paradiesstraße 3
88239 Wangen
Tel. 07522/7959-31
Fax 07522/7959-32            

www.fidelisbaeck.de

 

8. Weihnachtsgruß

 
 

Info zur Neujahrsfeier

Der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Wangen findet am 1. Januar 2014 um 11.30 Uhr auf dem Marktplatz statt. Dazu sind auch alle Gäste, die den Jahreswechsel in Wangen verbringen, herzlich eingeladen!

 

Kontakt

Sie haben ein Anliegen oder Fragen an das Gästeamt:

Gästeamt - Tourist Information
Tel. +49 (0) 7522 74-211
Bindstraße 10
D-88239 Wangen i. Allgäu
E-Mail: tourist@wangen.de

Alle bisherigen Ausgaben unseres E-Mail-Infobriefs finden Sie in unserem Archiv


Wenn Sie diese E-Mail nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Stadt Wangen im Allgäu
Marktplatz 1
88239 Wangen im Allgäu
Deutschland