Logo Stadt Wangen im Allgäu Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
load images

INFOBRIEF AUSGABE BÜRGER
07/2014


 

 

1. Städtische Ämter sind umgezogen

 
 
Das Tiefbauamt der Stadt Wangen ist umgezogen. Gemeinsam mit dem Rechnungsprüfungsamt ist es in die Herrenstraße 5, ins Gebäude der ehemaligen Stadtapotheke, eingezogen. Der Eingang ist in der Braugasse.

Die bisherigen Telefonnummern und E-Mailadressen der Mitarbeiter bleiben wie bisher. Auch die offizielle Postanschrift bleibt gleich: Marktplatz 1. Für Besucher ist das Tiefbauamt montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.


 

2. Mindestwasserkraftwerk in Betrieb

 
 
Ein Knopfdruck und das Mindestwasserkraftwerk am Argenwehr ist offiziell in Betrieb gegangen. Oberbürgermeister Michael Lang, setzte jetzt gemeinsam mit Urs Geuppert, Diplomingenieur im städtischen Tiefbauamt, und Werner Brilisauer, der sich seit Ende der Erba um die Turbine in der ehemaligen Spinnerei kümmert, das Kraftwerk am Argenwehr offiziell in Gang. Nach kurzer Radfahrt am Kanal entlang ging auch die neue Turbine (T 8) in der Erba ans Netz.

In der Geschichte der Wasserkraftnutzung schlägt die Stadt Wangen im Allgäu mit ihren Stadtwerken nun also ein neues Kapitel auf. OB Lang dankte allen am Bau beteiligten Firmen, insbesondere aber auch Urs Geuppert für die geleistete Arbeit. „Es ist ganz hervorragend, was hier geschaffen wurde“, sagte Lang.

Probebetrieb verläuft sehr erfolgreich

In den ersten Tagen des Probebetriebs hat die neue Anlage am Argenwehr die Erwartungen mehr als erfüllt. „Im Probebetrieb haben wir festgestellt, dass das Restwasserkraftwerk tatsächlich mehr Strom erzeugen kann, als vorausberechnet“, berichtet Urs Geuppert. Das Mindestwasserkraftwerk wird also wohl noch mehr als die prognostizierten rund 200.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren können. Dieser Strom wird derzeit weitgehend an die Argensporthalle, die Stadthalle und das Rupert-Neß-Gymnasium abgegeben. Was übrig ist, wird beim Allgäustadion ins Netz eingespeist.

Alt und neu beieinander

Wenn die Argen mehr Wasser führt, als die 800 Sekundenliter, die im Fluss bleiben sollen, fließt der Überschuss in den Kanal Richtung T 8 in der Erba. Ein großer Rechen hält das Schwemmgut zurück, das in die Argen geleitet wird. In der ehemaligen Spinnerei sind inzwischen im alten Krafthaus ein permanentmagnet-erregter Generator und eine hocheffiziente, doppelt geregelte Kaplanturbine eingebaut. Der Generator bringt nicht nur einen 97-prozentigen Wirkungsgrad, er läuft auch sehr leise. Während die neue Technik im Untergeschoss des Erba-Krafthauses installiert ist, steht im Erdgeschoss die alte Anlage. Sie wird Teil des geplanten Erba-Museums sein.

Beide Anlagen am Argenwehr und in der Erba werden zusammen jährlich rund 1,9 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen – genug zur Versorgung von rund 600 Zwei-Personen-Haushalten beim derzeitigen, hohen Stromverbrauch. So wird die Stadt Wangen künftig ganz direkt von den Wasserkraftanlagen profitieren, die sich in 30 bis 40 Jahren amortisiert haben dürften.

Fluss wird erlebbar

Gewinner der Neu- und Umbauaktionen ist aber die Argen. Der Fluss wird rund ums Jahr Wasser führen und mit Hilfe der Fischaufstiegshilfe, die derzeit auf der Argeninsel gebaut wird, werden Fische auch an der Wehranlage wieder die Argen hinaufkommen. Einen besonderen Ausblick können Besucher der Argeninsel von der Aussichtsplattform am Argenwehr genießen. Von dort streift der Blick nicht nur über den Fluss, sondern später auch über den Fischpass und die von Siegfried Haas aus Rottweil gefertigte Figur einer Diotima, für die bereits das Fundament gegenüber dem Krafthaus betoniert ist. Alles zusammen wird die Anlage auf der Argeninsel Wangens  erste Attraktion der Landesgartenschau 2024 sein.

T 9 läuft mit modernen Maschinen

Schon länger produziert das Kraftwerk T 9 am Kanalende in Niederwangen mit seiner modernisierten Anlage wieder Strom. Dort wurde ein moderner Generator eingebaut, die Steuerung auf den neuesten Stand gebracht und das Kraftwerk damit betriebssicherer gemacht. 


 

3. BEG sucht neue Geschäftsfelder

 
 
Es gibt weiter drei Prozent Dividende. Die Bilanz ist stabil. Zwei Themen sind es, an denen die Bürgerenergiegenossenschaft Region Wangen im Allgäu (BEG) in der Zukunft weiterarbeiten will. Sie plant eine Beteiligung an einem Windpark im Raum Bonndorf im Scharzwald. Außerdem will sie prüfen, ob eine Beteiligung am Ausbau von LED-Beleuchtung für die Kommunen und die BEG über das so genannte Licht-Contracting ein Gewinn sein könnte. Zudem will die BEG auch an der Photovoltaik dranbleiben. Ein mögliches Projekt könnten die beiden Gebäude für Asylbewerber und Obdachlose am Südring in Wangen sein.

Diese Überlegungen präsentierte Vorstand Christoph Müller der Genossenschaft bei der Generalversammlung im Dorfgemeinschaftshaus am Donnerstag, 5. Juni 2014. In seinem Rückblick auf die Arbeit 2013 konnte er einen stabilen Bilanzgewinn von 22.201,80 Euro vermelden. Deshalb wird die BEG auch in diesem Jahr wieder drei Prozent Dividende ausschütten.

Die gut 80 erschienen Mitglieder hörten die Botschaft wohl und winkten den Jahresabschluss einstimmig durch, ebenso die Entlastung der Vorstände Christoph Müller und Siegfried Bühner sowie des Aufsichtsrats. Einstimmig genehmigte die Versammlung die Dividende von drei Prozent. Für Siegfried Bühner sucht die BEG einen Nachfolger, wie der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Michael Lang, bei der Versammlung bekannt gab. Siegfried Bühner möchte Ende des Jahres aus dem Dienst der BEG scheiden. Lang dankte ihm für seine Aufbauarbeit, die er geleistet hat, und dafür, dass er täglich vom heimischen PC aus die Arbeit der PV-Anlagen überwacht.

Angesichts des schwierigen Umfelds, in dem sich die Photovoltaik inzwischen befindet, und wegen immer weiter sinkender Bankzinsen zeigte sich Müller sehr froh, dass die BEG ihr Geld in die PV-Anlagen investiert hat. „Wir haben zum Glück den großen Teil unseres Geldes in Anlagen investiert, die auch Geld bringen.“

244.000 Euro wurden allein 2013 investiert. 154.000 Euro flossen an den von der EnBW betriebenen Windpark bei Berghülen auf der Schwäbischen Alb in einem partiarischen Darlehen. Der Ertrag dafür lag 2013 bei 1874 Euro. Die Anlage auf der Grundschule Neuravensburg wurde umgerüstet, so dass dort jetzt auch Eigenstromnutzung möglich ist. Zudem erhielt die Kita in Amtzell eine PV-Anlage. Und auch aktuell wird investiert: Auf dem Dach der Schule in Niederwangen geht jetzt die Photovoltaikanlage ans Netz. Da der bisherige Lieferant für Wechselrichter Insolvenz anmelden musste, kommen die Wechselrichter für diese Anlage erstmals nicht aus Wangener Produktion, sondern von der Firma Kaco.

Zwei Projekte, die man gerne gemacht hätte, scheiterten an der Statik oder der Dachkonstruktion: Das Dach der Grundschule im Ebnet und das Dach der großen Halle im Bauhof können nicht genutzt werden.

Eine weitere Option könnte aber die Windkraft bleiben. Vorstand und Aufsichtsrat kamen überein, der nicht an der Börse notierten Aktiengesellschaft „Solarcomplex AG Singen“ 175.000 Euro für eine Beteiligung an drei Anlagen bei Bonndorf im Schwarzwald in Aussicht zu stellen.  Das Projekt soll im Unterschied zu Berghülen als GmbH & Co KG gegründet werden. Die Wangener Genossenschaft hätte somit volles Stimmrecht. In Aussicht steht eine Rendite von sechs Prozent. Die endgültige Entscheidung über die Beteiligung fällt im Herbst.

Auch die Frage, ob die BEG auf den Dächern der geplanten Gebäude für Obdachlose und Asylbewerber tatsächlich baut, wird sich erst noch beantwortet werden müssen. Denn vor Ende 2015 muss nicht entschieden werden. „Zwei Jahre sind in der Photovoltaik-Branche eine lange Zeit“, sagte Müller.

Nachdem im Vergangenen Jahr wegen verringerter Sonneneinstrahlung auch weniger Ertrag erzielt wurde, zeigte ich Christoph Müller optimistisch für das laufende Jahr. „Wir liegen im Vergleich zum Vorjahr um einen Monat voraus".

Aufsichtsratsvorsitzender OB Michael Lang nannte den Zubau von durchschnittlich zwei Projekten pro Jahr sehr beachtlich: „Darauf können wir stolz sein.“  Ebenso auf die Tatsache, dass wieder drei Prozent Dividende ausgeschüttet werden kann. Die Genossenschaft wird aber weiter dabei bleiben, die Zahl der von einem Mitglied gehaltenen Anteile bei zehn zu deckeln. Außerdem sollen nur Menschen Anteile kaufen können, die in der Region leben oder zu ihr einen Bezug haben.

Es sei gut, wenn die Bürgerenergiegenossenschaft weiter investiere und auch einen guten Ertrag erwirtschafte. So könne sie sich künftig auch mehr Personalkosten leisten.  

Lang dankte allen 14 Mitgliedern des Aufsichtsrats für ihre Arbeit. Bei der Wahl wurden folgende Personen einstimmig gewählt: Dr. Johannes Aschauer, August Bock, Christine Bucher, Günter Engler, Hans-Dieter Dörr, Walter Gebhard, Anton Glatthaar, Michael Lang, Markus Mischka, Professor Dr. Klaus Müller, Dieter Neugebauer, Hans-Jörg Pfau, Hans Roman und Paul Schwarz.

Nicht mehr zur Wahl stellten sich: Claus Hepp, Friedrich Konig, Dieter Krattenmacher , Dietrich Uhl, Franz Stephan und Clemens Moll.


 

4. Litfaßkult im Dorfgemeinschaftshaus

 
 
Ein Dach und darunter sechs Vereine und Institutionen – das ist das neue Dorfgemeinschaftshaus im Neuravensburger Ortsteil Schwarzenbach. Mit dem Litfaßkult kommt zudem frischer Wind in die Räume, von dem das ganze Dorf profitiert.

"Drei Jahre von der Konzeption bis zur Fertigstellung – das ist eine starke Leistung“, sagt Jürgen Gauß. Der Dirigent der Schwarzenbacher lobt ganz ausdrücklich die Arbeit aller Beteiligten, insbesondere auch jener bei der Stadt Wangen im Allgäu, die das Projekt so zügig vorangetrieben haben. So können jetzt der Musikverein Schwarzenbach mit ihrer Jugendkapelle und dem Vororchester, die Kolpingfamilie, die katholische Kirchengemeinde, die Narrenzunft Neuravensburg, die Krabbelgruppe und künftig auch der Burg- und Heimatverein proben, arbeiten und feiern.

Bild vom alten Dorfplatz

Ein sehr harmonisches Miteinander gebe es zwischen den Vereinen, man ist schließlich zusammengerückt. So spielt die Musikkapelle selbstverständlich bei kirchlichen Festen wie dem Weißen Sonntag oder – ganz klar – dürfen die Köche nach der Laurentiusmesse die Räume nutzen. Auch der Ortschaftsrat Neuravensburg tagte schon im Probenraum. Die Kulisse ist sehr passend. Durch die großen, wegschiebbaren Fenster des Probenraums der Musikkapelle geht der Blick über den Platz auf die Kirche, gegenüber an der Wand hängen zwei Fotos von der alten Ansicht des Dorfplatzes. Sie zeigen die Kirche und das Gasthaus Mohren in früherer Zeit. Mit diesem Probenraum, der an die alte Schule angebaut wurde, ist auch ein Raum entstanden, der für Kulturveranstaltungen im Dorf den richtigen Rahmen bietet.

Schwarzenbach sollen zusammenkommen

Um diesen Raum mit Leben zu füllen, hat eine Gruppe im Musikverein Schwarzenbach den „Litfaßkult“ aus der Taufe gehoben. Die zehnköpfige Gruppe organisiert rund ums Jahr Kulturtreffs  und Kleinkunstveranstaltungen, die nicht nur alteingesessene Einwohner anziehen, sondern auch die Neubürger locken. Und darum geht es auch. „Wir wollen hier Alt- und Neuschwarzenbacher zusammenbringen“, sagt Albert Maier, der nicht nur mit Herzblut Musiker, sondern auch Ortschafts- und Gemeinderat ist. „Und wir wollen mit dem Litfaßkult auch der Stadt etwas zurückgeben, die hier sehr viel Geld in die Hand genommen und dieses Gebäude so möglich gemacht hat.“

Litfasssäule wird aufgestellt

„Litfaßkult“ - der Name ist Programm und wird auch optisch umgesetzt, wenn im Frühjahr 2015 die Sanierung des Dorfplatzes gefeiert wird. Dann soll es neben einem Brunnen auch eine Litfasssäule wie in alten Zeiten, nur viel schicker geben, auf der man nachlesen kann, was im Dorf und im Dorfgemeinschaftshaus gespielt wird. Die Idee kam von Jürgen Gauß, der in der Nachbarschaft aufwuchs, erinnert sich an die alte Litfasssäule, die an der Bushaltestelle stand und auf der er immer studierte, was im Dorf geboten war.

Litfaßkult kommt prächtig an

Eine Saison hat der Litfaßkult bereits hinter sich und sie war ein riesiger Erfolg, die 150 Plätze waren stets sehr gut bis komplett besetzt. „Wir lehnen uns mit unserem Programm stark an die Musik an“, sagt Berthold Detzel, der selber in mehreren Ensembles spielt. Und so kommt eine Mischung aus lokalen und regional-verwurzelten Musikern sowie hochqualifizierten Profis, die von außen geholt werden, zustande. Am 21. Juni startete die neue Saison mit den „Giselas“.  

Am ersten Tag der Sommerferien, Donnerstag, 31. Juli, gibt es abends das Sommerkino. Gezeigt wird mit "Pilgern auf Französisch" ein Film für die ganze Familie.

Info: Alle Infos zum Litfaßkult gibt es im Internet unter www.musikverein-schwarzenbach.de


 

5. Sabrina Heiberger koordiniert Jubiläum

 
 
Das Jubiläumsjahr der Stadt Wangen – 2015 – rückt näher. Die Vorbereitungen bei der Stadt Wangen im Allgäu laufen schon lange. Jetzt, wo es an die endgültige Festlegung und Umsetzung geht, ist Sabrina Heiberger an Bord gekommen. Sie wird in den nächsten Wochen und Monaten das Stadtjubiläum und die Aktivitäten von Vereinen und Gruppierungen zur 1200-Jahr-Feier koordinieren und – wo die Stadt gefordert ist – auch organisieren.

Die 25-Jährige hat gerade eben erfolgreich ihr Studium an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Geislingen im Fachbereich Gesundheits- und Tourismusmanagement mit dem BA abgeschlossen. Bei der Stadtverwaltung ist die gebürtige Bad Saulgauerin keine Unbekannte. Bereits im November vergangenen Jahres kam sie nach Wangen und kümmerte sich um das Thema Gesundheitsmanagement. „Ich habe dazu eine Umfrage unter den Mitarbeitern gemacht, die Grundlage für den möglichen Aufbau eines Gesundheitsmanagements bei der Stadt sein soll“, erzählt sie.

Terminkalender für 2015 geplant


Jetzt ist sie Ansprechpartnerin für Vereine und alle, die mit dem Jubiläum zu tun haben. Erstes großes Projekt ist die Erstellung eines Terminkalenders  mit allen Ereignissen, die 2015 im Zusammenhang mit dem Stadtjubiläum stehen werden. Bis Ende August können Aktive ihre Termine an Sabrina Heiberger geben. Parallel dazu laufen die Planungen zum Festakt am Freitag, 20. März, zu dem auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann erwartet wird.

Info: Wer mit Sabrina Heiberger in Sachen Jubiläumsjahr Kontakt aufnehmen möchte, schreibt ihr am besten eine Email an sabrina.heiberger@wangen.de Telefonisch ist sie erreichbar unter 07522/ 74-274.


 

6. Nähen, malen, proben

 
 
Noch wenige Tage sind es bis zum Kinderfest. Das bedeutet: Das Team „Kinderfesttheater“ steckt mitten in den Vorbereitungen für eine Woche, in der täglich meistens mehrfach „Das doppelte Lottchen“ aufgeführt werden soll. In der Nähstube im Züblinhaus am Südring brummt es. Alle Tische sind belegt. Mütter und Freundinnen des Kinderfesttheaters, aber auch Freundinnen der Macherinnen lassen ihre mitgebrachten Nähmaschinen rattern. Aus karierten Stoffen werden Rüschen gelegt und dann saust die Nadel los.

Den Nähtag gibt es seit dem vergangenen Jahr. „Es hat sich einfach gezeigt, dass es für alle schön und praktisch ist, wenn wir uns hier in diesen Räumen treffen und zusammen die Kleider nähen“, sagt Silvia Brunold. Sie ist zusammen mit Uschi Peters für die Kostüme verantwortlich und freut sich riesig, dass sie sich wieder auf viele helfende Hände verlassen kann.

Nähen nach Plan


In den Tagen zuvor haben die beiden die Stoffe zugeschnitten. An der Wand zum Südring hin hängen genaue Arbeitsanleitungen, so dass jede Frau genau sehen kann, was sie zu tun hat. Fragen gibt es natürlich trotzdem. Und dann sind die beiden Fachfrauen gerne behilflich.

Das „doppelte Lottchen“ spielt in den 50er-Jahren. Die beiden Zwillinge Luise und Lotte leben getrennt bei ihren geschiedenen Eltern und erfahren erst bei einem Aufenthalt im Ferienlager von einander. Sie tauschen die Rollen und damit die Elternteile, was zu viel Verwirrung führt und am Ende doch zu einem Happy-End.

50er-Jahre sollen anklingen

Diese Zeit soll in den Kleidern und den Motiven der Kulissen anklingen. „Wir wollen, dass die Erwachsenen sich an die Zeit erinnert fühlen, für die Kinder aber eine Geschichtenzeit entsteht“, sagt Susanne Brunold, die mit Meike Engler, Christian Hitz-Brunold und Sonja Vochezer die Kulissen im Städtischen Bauhof malt. Beste Voraussetzungen findet das Kinderfesttheater hier für seine Malarbeiten. Die Idee für die Bühnenbilder in diesem Jahr: Aus 40 Kartons immer wieder neue Bilder und Möbeln entstehen zu lassen. „Das wird ein wichtiger Teil der Proben in der Stadthalle werden, dass die Kinder lernen, welchen Karton sie wann umdrehen und umbauen müssen, um ein neues Bild entstehen zu lassen“, sagt Susanne Brunold. Es ist ein wichtiger Job, den die Kulissenbauer da erledigen werden. Die Botschaft dabei: Beim Theater sind alle wichtig, nicht nur jene, die große Rollen mit vielen Sätzen zu sprechen haben.

Kartons kommen aus Berlin

Die Kartons haben einen weiten Weg hinter sich. Sie kommen aus Berlin. Viele Telefonate quer durch die ganze Republik hat Silvia Brunold geführt, um die Schachteln zu besorgen. Sie müssen begehbar sein. Bei dieser Anforderung und der vergleichsweise kleinen Zahl benötigter Kartons – 40 Stück – stiegen reihenweise die Produzenten aus. „Alle fanden es toll, was wir machen, aber nur ein Berliner Unternehmen war dann auch in der Lage, für unsere Bedürfnisse zu liefern.“

Auf einem Stuhl neben den Kartonagen liegen die Modelle der Bühnenbilder, zusammengefügt aus rund fünf Zentimeter langen und einen Zentimeter tiefen Quadern aus Pappe. Auf ihnen ist alles vorgemalt, was später auf den großen Boxen zu sehen sein wird. An diesem Morgen ist der Küchenherd in Bearbeitung. Er sieht aus, wie ein Gasherd aus den 50er-Jahren. Als Christian Hitz-Brunold ihn umdreht, ist eine Wursttheke mit lauter dicken angeschnittenen Würsten einer Metzgerei zu sehen. Im Hintergrund lehnt die Seitenansicht eines VW-Busses – so wie sie gerade wieder populär sind. Man darf also gespannt sein, wie das Kinderfesttheater 2014 im Detail aussehen wird.

Klar ist: 53 Kinder stehen in der Aufführungswoche auf der der Bühne. Sie werden von einem Percussion-Ensemble unter der Leitung von Uwe Eichele unterstützt.

Info: Die Schulvorführungen sind schon beinahe ausgebucht. Karten für die öffentlichen Vorstellungen gibt es ab Anfang Juli im Gästeamt Wangen, Telefonnummer 07522-74-211 und übers Internet auf www.reservix.de


 
7. Lohrer.Hochrhein plant Landesgartenschau
 
 
Das Büro Lohrer.Hochrein aus München übernimmt die Planung der Landesgartenschau 2024. Der Gemeinderat der Stadt Wangen im Allgäu hat sich dafür entschieden, der Empfehlung des Vergabegremiums, des sogenannten VOF-Gremiums, zu folgen und dem Büro Lohrer.Hochrein aus München in Kooperation mit dem Büro Löhle Neubauer aus Augsburg den Planungsauftrag für die Gestaltung der Daueranlagen zu erteilen.

Nachdem im April 2014 die Auswahljury des Realisierungswettbewerbs die Arbeitsgemeinschaft Hager Partner AG, Berlin/Zürich | NAK G. v. Architekten, Berlin und die Arbeitsgemeinschaft Lohrer.Hochrein Landschaftsarchitekten, München | Löhle Neubauer Architekten, Augsburg auf die beiden ersten Plätze gesetzt hatte, konnten die Arbeitsgemeinschaften ihre Pläne noch einmal überarbeiten. Im Wettbewerbsverfahren hatten sich die beiden Büros durchgesetzt, weil sie vergleichsweise einfache Pläne vorlegten und nichts installieren wollen, was den Wangenern fremd ist.

Bei einer Präsentation Anfang Juni bezogen die Büros Stellung zu den Auftragskriterien und stellten ihren Entwurf sowie ihr Büro dem Gremium aus Vertretern des Preisgerichts und der Stadtverwaltung vor.

Das Gremium bewertete beide Arbeitsgemeinschaften und ihre Pläne nach folgenden Kriterien:

- Wettbewerbsergebnis und etwaige Weiterentwicklung 65 Prozent
- Wirtschaftlichkeit/Kostenplanung 15 Prozent
- Leistungsfähigkeit des Büros, des Projektteams 15 Prozent
- Honorarangebot/Nebenkosten 5 Prozent

Das Büro mit dem höchsten Punktestand wurde anschließend dem Gemeinderat für die Auftragsvergabe vorgeschlagen. Nachdem sich der Gemeinderat mehrheitlich für das Büro Lohrer.Hochrein aus München entschieden hat, wird jetzt der Vertrag ausgehandelt.

Fördermöglichkeiten spielen eine Rolle

Anschließend werden die einzelnen Maßnahmen und Planungsbereiche unter Mitwirkung des Regierungspräsidiums Tübingen nach ihrer Priorität eingeordnet. Diese richten sich unter anderem nach den Fördermöglichkeiten. In die anschließende Detailplanung werden unter anderem auch die Bürger noch einmal eingebunden, so dass die Pläne am Ende voraussichtlich noch einmal etwas anders aussehen werden, als jetzt.

Info: Der Gesamtplan des VOF-Siegers ist derzeit im Erdgeschoss des Rathauses ausgestellt. Weitere Informationen gibt es darüber hinaus auf folgender Website: www.landesgartenschau-wangen.de. Hier können auch schon jetzt eigene Ideen und Anregungen in den Diskussionsprozess eingebracht werden.


 
8. Street view der Frühen Neuzeit
 
 
Die Forschung ist sich heute einig, dass Johann Andreas Rauchs Landtafeln zu den bedeutendsten Leistungen auf dem Gebiet der Feldmesskunst um 1600 in Süddeutschland gehören. Dem Künstler widmet der Altstadt- und Museumsverein gemeinsam mit der Stadt Wangen eine Ausstellung. Eröffnung am Freitag, 19. Juli 2014, um 19 Uhr in der Wangener Spitalkirche.

Ansichten von Städten und Landschaften aus der Vogelschau sind in digitalen Zeiten eine Selbstverständlichkeit. Wenig bekannt ist hingegen, welche technischen Hilfsmittel Künstlern oder Kartographen vor der Erfindung des Flugzeugs zur Verfügung standen, um Orte oder ganze Landstriche aus einer Perspektive von oben maßstabsgetreu darzustellen. Ein immenses Wissen in den Bereichen Geometrie und Vermessungskunde sowie großes Talent in der bildlichen Wiedergabe räumlicher Gegebenheiten waren die Voraussetzung für diese Verbindung von Kunst und Wissenschaft.

Konstruierte Vogelschaubilder

Eine gemalte Ansicht der Stadt Wangen (1611) und die großformatige Wangener Landtafel (1617) sind herausragende Beispiele für diese Kunstgattung. Geschaffen wurden beide Werke von Johann Andreas Rauch (1575 – 1632), der sich technischer Geräte wie Kompass, Schritt- und Winkelmesser bediente. Aus einer Vielfalt von Daten und aus dem persönlichen Augenschein wurden die Vogelschaubilder regelrecht konstruiert.

Bekannt in höchsten Adelskreisen

Der Ruf des begabten Kartenmalers verbreitete sich schnell in Süddeutschland, und Aufträge aus höchsten Adelskreisen belegen das Interesse der Mächtigen an seinen Werken. Denn was messbar war, wurde beherrschbar, und so wurden die Kartengemälde zu Herrschaftsinstrumenten. Sie besaßen juristische Beweiskraft und betrafen das Forst- oder Jagdrecht, die Steuerberechnung oder Gerichtsbarkeiten. Der Künstler ließ es sich nicht nehmen, in mehrere seiner Tafeln eine große Anzahl genrehafter Szenen und Aussprüche aufzunehmen. Sie zeugen vom Witz des Malers, von seiner Lust am Erzählen und seiner Weigerung, sich sklavisch an die Nüchternheit des Kartengeschäftes zu halten. Viele Jahre lang war Rauch als Stadtmaler in Wangen mit den unterschiedlichsten Aufträgen beschäftigt.

Erstmalige Gesamtschau

Eine Ausstellung  vom 19. Juli bis zum 19. Oktober 2014 in Wangen ermöglicht erstmals einen Überblick über das Gesamtwerk und würdigt die hochspannende Biografie des vielseitigen Malers. Exponate aus der Lebenswelt der bewegten Zeit vor und während des Dreißigjährigen Krieges weisen über das Einzelschicksal Rauchs zwischen Glanz und Elend hinaus.

Info: Die Ausstellung Johann Andreas Rauch 1575 – 1632. Kunst und Kartographie ist in Wangen im Allgäu vom 19. Juli bis 19. Oktober 2014 im Stadtmuseum in der Eselmühle und in der Städtischen Galerie in der Badstube zu sehen.

Im Rahmenprogramm gibt es zahlreiche Vorträge, siehe Flyer.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag und Sonntag 14 bis 17 Uhr, Samstag 11 bis 17 Uhr


 

9. Festspielzeit in Wangen

 
 
Für die Festspiele Wangen hat der Countdown begonnen. Die Proben laufen, das Bühnenbild nimmt langsam Gestalt an und der Festspielverein stellt gemeinsam mit einigen Wangener Wirten ein Paket aus Tickets und Sommermenü auf die Beine.

Dass es wieder eine sehr attraktive Festspielsaison geben wird, zeigte die Pressekonferenz. Ein Teil des Ensembles eröffnete sie mit dem „Dschu dschu-Song“, dem Hauptlied aus dem Kindermusical „Das Dschungelbuch“. Wenn es nach dem Künstlerischen Leiter der Festspiele, Anatol Preissler,  geht, dann wird dieser Song aus der Feder von Konstantin Wecker der Wangener Sommerhit 2014 und macht „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ vergessen.

Freundschaft ist das große Thema im „Dschungelbuch“, das große und kleine Festspielbesucher überraschen wird, wie Preissler sagte. Die Freundschaft und Liebe ziehen sich als thematischer Roter Faden auch durch die Stücke für die Erwachsenen. „Spiel’s nochmal, Sam“ von Woody Allen, das vielen als „Stadtneurotiker“ aus dem Kino bekannt ist, und „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney, gespielt von ChrisTine Urspruch und ihrem Mann Tobias Materna, sind Liebesgeschichten. Jede entfaltet sich anders – die eine um den im Traum von Humphrey Bogart geleiteten Sam ist witzig und hintergründig, die andere um ein Paar, das sich über Jahre Liebesbriefe schreibt und nicht zusammen kommen kann, berührend.

Für die Regie stehen in diesem Jahr Anatol Preissler, der das „Das Dschungelbuch“ inszeniert und Mareike Zimmermann, die das Abendstück in der Hand hat.  Beide bekommen Unterstützung von den Regieassistentinnen Nele Warthemann und Maren Look. Fünf Profischauspieler und sechs Kinder aus Wangen und der nächsten Umgebung stehen in dieser Festspielsaison auf der Bühne. Unter den Profis ist Julian Manuel zum vierten Mal dabei, Denis M. Rudisch, Laura Antonella Rauch, Uli Wewelsiep und Julia Lowack gastieren zum ersten Mal in Wangen im Allgäu.

Phantasievolle und witzige Kostüme für die beiden Produktionen hat die in Wangen im Allgäu lebende Kostümbildnerin Diana Leist-Keller entworfen. Die Protagonisten im Abendstück werden im Look der 60er und 70er-Jahre und in eher gedämpften Farben gezeigt, während das Dschungelbuch zum Spiel mit Farben geradezu einlädt. „Wir spielen bei dem Kinderstück ein bisschen mit der Frage: Was wäre das Tier für ein Mensch und was wäre der Mensch für ein Tier?“ sagt Diana Leist-Keller. Die Schlange beispielsweise zeigt sich ziemlich sexy, Balu bekommt kurze Fellhosen, die Affen werden aussehen wie die Boxer und die Geier, die Müllmänner des Dschungels, fliegen in orangefarbenen Overalls mit Geierkrause.

Für ein passendes Bühnenbild sorgt wieder Karel Spanhak mit Unterstützung von Erwin Hecker aus Wangen. So wird Sam vor einer an Manhatten erinnernden Skyline spielen, während im Dschungelbuch dichte Riesenblätter mit kleinen Blüten im Hintergrund wogen werden.

Die Choreographie im „Dschungelbuch“ kreiert und trainiert Marga Render, die dem „Tollsten Tag“ vor zwei Jahren ihren Stempel aufdrückte.

Festspiele brauchen den Dreiklang aus Verein, Sponsoren, Schauspieler

Die Freilichtspiele Wangen stehen und fallen bei einem Budget von 150.000 Euro mit der Unterstützung der Stadt Wangen im Allgäu und der Sponsoren. „Die Stadt wird die Festspiele Wangen nach Kräften unterstützen“, sagte Oberbürgermeister Michael Lang vor der Presse.

Eine Geste, die von den Festspiel-Machern sehr dankbar aufgenommen wird. Anatol Preissler, sagte mit Blick auf andere Freilichttheater, die inzwischen pleite sind: „Ich kenne so viele Kollegen, die zittern. Umso großartiger ist es, dass das hier stattfinden kann“, sagte Wolfrum.

Auch Manfred Wolfrum, Vorsitzender des Vereins Festspiele Wangen e.V., hob auf die immense Bedeutung der Sponsoren ab. Drei Säulen seien es, auf denen die Festspiele stehen: der Verein, die Sponsoren und die Schauspieler. „Alle drei müssen zusammenwirken, damit die Festspiele ein Erfolg werden.“

Preissler: Wer in Wangen wohnt, braucht nicht in den Urlaub zu fahren

Für Preissler war und ist es ein Traum, in Wangen die Festspiele leiten zu können. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit über den Job hinaus.“ Auf die Bemerkung von Oberbürgermeister Michael Lang, dass die Akteure keinen Sommerurlaub machen könnten wegen der Festspiele, sagte Preissler: „Wir sehen das so: Wer in Wangen wohnt, braucht nicht in Urlaub zu fahren.“

Oberbürgermeister Michael Lang: Die Festspiele passen zu Wangen

OB Lang dankte den Akteuren im Verein für viele Stunden des ehrenamtlichen Engagements. Dem Vorsitzenden bescheinigte er insbesondere „eine hohe Kreativität im Einsammeln von Geldern“.  „Sie haben bewiesen, dass die Festspiele zu Wangen passen“, sagte Lang. Für den Tourismus im Sommer seien die Festspiele inzwischen ein wichtiges Angebot.

„Ich freue mich sehr auf diese Saison“, sagte Lang. Er gratulierte den Festspielen, dass es ihnen gelungen ist, ChrisTine Urspruch und ihren Mann Tobias Materna mit dem Studiostück zu verpflichten. „Es ist eine sehr schöne Geste von den beiden, dass sie hier auftreten“, sagte Lang und empfahl „Love Letters“ wärmstens. „Das Stück ist große Klasse!“ Von „Sam“ wolle er sich gern überraschen lassen. „Das Dschungelbuch wird sicher viele auch an den ersten Kinofilm erinnern, den sie gesehen haben“, sagte Lang. „Und die Kinder“, das weiß er aus eigener Erfahrung als Familienvater, „lieben es heute noch.“

Weitere Informationen unter www.festspiele-wangen.de


 

10. Auszeichnung Fair Trade Town

 
 
Nun ist es offiziell: Wangen im Allgäu wird „Fairtrade-Town“. Am Freitag, 18. Juli, um 15 Uhr überreicht Ehrenbotschafter Manfred Holz im Namen von Fairtrade Deutschland (Trans Fair e.V.) bei einer feierlichen Veranstaltung auf dem Marktplatz in Wangen die Urkunde.

Der Titel „Fairtrade-Town Wangen im Allgäu“ wird der Stadt zunächst auf zwei Jahre verliehen. Die Urkunde ist äußeres Zeichen dafür, dass die Wangen sämtliche Anforderungen erfüllt, die Trans Fair an eine Stadt dieser Größe stellt. Verlangt wird ein Beschluss des Gemeinderats, der die Teilnahme an dem Verfahren gut heißt. In Wangen entschied sich der Gemeinderat einstimmig für das Projekt. Für die Umsetzung musste eine Steuerungsgruppe eingesetzt werden. Der Nachweis wurde erbracht, dass Geschäfte, Restaurants und Cafés Fairtrade-Produkte im Angebot haben. Auch Vereine und Gruppen in der Stadt verwenden Fairtrade-Produkte. Außerdem mussten Presseberichte über z.B. Veranstaltungen und Projekte nachgewiesen werden.

Auszeichnung honoriert Engagement

Das alles bedeutete einen nicht unerheblichen Aufwand, der von Fairtrade Deutschland nun mit einer Urkunde honoriert wird. Rund um die offizielle Übergabe der Urkunde an Oberbürgermeister Michael Lang wird es ein Rahmenprogramm mit dem Haus der Künste sowie einem Impulstheater, geleitet von Bernhard Baumann, Lehrer an den Kaufmännischen Schulen Wangen, geben. Am Ende sollen viele Luftballone bei einem Wettbewerb in den Himmelsteigen. Die Sieger erhalten fair gehandelte Produkte als Preise.

Info: Künftig können Einzelhandelsgeschäfte und Lokale in Wangen, bei denen fair gehandelte Produkte angeboten werden, bereits an der Eingangstüre mit einem Fairtrade-Aufkleber auf ihr Angebot aufmerksam machen.
 

 
Kontakt

Sie haben ein Anliegen oder Fragen an die Stadtverwaltung?


Sie erreichen uns unter:

Stadt Wangen im Allgäu
Bürgeramt
Marktplatz 1
88239 Wangen im Allgäu
Tel: 07522 / 74-0
Fax: 07522 / 74-111
info@wangen.de

oder im Internet unter: www.wangen.de/

Alle bisherigen Ausgaben des E-Mail-Infobriefs finden Sie im Archiv.
 
Wenn Sie diese E-Mail nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Stadt Wangen im Allgäu
Marktplatz 1
88239 Wangen im Allgäu
Deutschland
info@wangen.de