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INFOBRIEF AUSGABE WIRTSCHAFT
09/2014


1. Gelungener Start für neues Kinoangebot

Foto: Panthermedia (Kzenon)

Das neue Kinoangebot in Wangen wird sehr gut angenommen. Wie Oberbürgermeister Michael Lang bei einem Blick hinter die Kulissen des neuen Kinos von Betreiber Markus Sohler erfuhr, haben bereits in der ersten Wochen rund 700 Besucher die Vorstellungen besucht. Moderne 3D-Technik und eine Dolby-Surround-Anlage machen den Filmgenuss perfekt. Das Programm ist dabei bunt gemischt und das soll laut Sohler auch so bleiben: "Wir versuchen jeden Tag bis zu vier Vorstellungen zu spielen".

Einzig eine Internetseite, auf der das aktuelle Kinoprogramm einsehbar ist, fehlt noch. Diese wird erst in den nächsten Tagen freigeschaltet. Bis dahin hat die Stadt kurzerhand eine Sonderseite auf ihrem Internetauftritt eingerichtet. Unter www.wangen.de/veranstaltungs-banner/startprogramm-kino.html finden Cineasten alle Infos zum laufenden Startprogramm.


2. Holzwerk Baumann feiert 150-jähriges Bestehen

Anlässlich des 150-jährigen Firmenjubiläums hat das Holzwerk Baumann vor Kurzem drei Tage lang mit seinen Mitarbeiten, Geschäftspartnern und allen Interessierten seine Erfolgsgeschichte gefeiert.

Mit einem großen Festakt ging es am Freitag (12.09.2014) los, bei welchem sowohl Landrat Kurt Widmaier als auch CDU-Landtagsabgeordneter Paul Locherer die Bedeutung des Unternehmens für die Region würdigten. Auch Wolfram Dreier, der Vizepräsident IHK Bodensee-Oberschwaben, und Steffen Rathke, der Präsident der deutschen Säge- und Holzindustrie, gehörten zu den Gratulanten. Bürgermeister Ulrich Mauch übergab Geschäftsführer Armin Baumann im Namen der Stadt Wangen im Allgäu einen Gutschein für die gesamte Belegschaft für eine Sondervorstellung im Wangener Kino für den Film "Das grüne Wunder - unser Wald".

Am Samstag waren die Kunden und Mitarbeiter des Holzwerks Baumann zu einem festlichen Abend eingeladen. Mit einem Tag der offenen Tür endete der Feiermarathon schließlich am Sonntag. Rund 3000 Besucher nutzten die Gelegenheit, das Holzwerk zu besichtigen und sich die laufende Produktion erklären zu lassen. Auch für die Kleinen war ein buntes Programm geboten. Vom Kinderkarussell bis zum Basteln von Nistkästen für Vögel war für jeden Geschmack etwas dabei.


3. Virtueller Stadtrundgang durch Wangen

Ein ungewöhnlicher Wangen-Rundgang ist im jetzt im Internet möglich. Wer schon einmal die Aussicht von den Türmen der Stadt Wangen im Allgäu genossen hat weiß, was sich dort für atemberaubende Perspektiven auftun. Die Dachlandschaft, aber auch das Alpenpanorama sind einfach grandios. Nun ermöglicht die Stadt Wangen im Allgäu auf ihrer Homepage allen - auch jenen, die nicht in der Lage sind, die Türme zu besteigen - diese Aussichten. Mit spezieller Aufnahmetechnik wurden von den Stadttoren, dem Ratloch und dem Pulverturm aus Bilder gemacht, die den Rundblick über Wangen zeigen. So kann barrierefrei die schönste Aussicht genossen werden.

Dieser ungewöhnliche Stadtrundgang soll nach und nach um weitere Perspektiven auf die Innenstadt erweitert werden. Mit einem einfachen Klick können sich die Nutzer Informationen zur Geschichte der Bauwerke erschließen.

Info: Zu finden ist der Rundgang auf der städtischen Internetseite www.wangen.de unter "Wangen entdecken" am oberen Bildschirmrand oder unter der Internetadresse 2014.my-panorama.de/wa/virtualtour.html


4. Gemeinderat informiert sich über Landesgartenschau

Eine interessante Landesgartenschau haben Vertreter des alten und neuen Gemeinderats sowie der Verwaltung der Stadt Wangen bei einem Besuch in der diesjährigen Ausrichterstadt Schwäbisch Gmünd gesehen. Die Gmünder Schau, die noch bis zum 12. Oktober geöffnet ist, zieht sich als grünes Band durch die Stadt und hat ihr einen enormen Schub in der Stadtentwicklung verliehen.

Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte die Besucher mit einer Erfolgsgeschichte. Bereits bei Halbzeit Mitte August der Gmünder Ausstellung hatten mehr als eine Million Besucher die Landesgartenschau zwischen dem „Himmelsgarten“ in einem Landschaftspark auf der Höhe bei Wetzgau und dem „Erdenreich“ in der Altstadt besucht. Allein 51 000 Dauerkarten waren im Vorfeld verkauft worden. 2500 Veranstaltungen rund um die Gartenschau werden bis zum Ende der Landesgartenschau das Leben in der Stadt bereichert haben.  

Schau mit Erlebnischarakter

Den Wangener Besuchern führte OB Arnold bei seiner Führung durch das "Erdenreich" anschaulich aus, dass die mit 60 000 Einwohnern zweitgrößte Stadt im Ostalbkreis die "Chance Landesgartenschau 2014" v.a. als Instrument der Stadtentwicklung genutzt hat. So wurde beispielsweise das Bahnhofsareal neu gestaltet. Auch die historische Altstadt wurde neu ans Grün angebunden.

Der Naherholung dient indes der neu gestaltete Landschaftspark Wetzgau. Er gilt den Planern der Schau als „Himmel“ von dem eine "Himmelsleiter" hinunter über den Erholungswald Taubental hinunter ins Erdenreich führt. Verbindendes Element durch den Wald hinunter Richtung Stadt ist dabei die durch die Forstbetriebe des Landeskreises fest installierte, längste Kugelbahn der Welt. Der Clou: Rund 30 Minuten lang kann der Besucher dort neben "seiner" Holzkugel hergehen, bis diese an ihrem Ziel ankommt.

Überhaupt, so konnte die Wangener Delegation erfahren, haben die Gmünder Planer viel Wert darauf gelegt, die Stadt mit Spielplätzen, einem Hochseilgarten und einem Jugendpark auf Dauer für Kinder, Jugendliche und Familien interessant zu machen. Blumenfreunde kommen auch auf ihre Kosten, aber eine reine „Blümchenschau“ bietet Schwäbisch Gmünd nicht, dafür umso mehr eine Ausstellung mit Erlebnischarakter.

Bürger engagieren sich

Den Machern der Landesgartenschau auf der Ostalb ist es zudem gelungen, 1000 Bürgerinnen und Bürger für die ehrenamtliche Mitarbeit auf dem Gelände der Gartenschau und in deren Umfeld zu begeistern. Mit grüner Jacke, Mütze und Umhängetasche sind die „Ehrenamtler“ jederzeit bestens erkennbar un dhochmotiviert bei der Sache.

Bürger kaufen Stufen ihres Aussichtsturms

Noch ein Zeichen für den Rückhalt bei den Menschen in der Stadt gibt es: Es ist der knapp 40 Meter hohe Aussichtsturm mit dem Namen „Himmelsstürmer“. Um ihn zu bauen, wurden die Stufen einzeln an lokale Vereine, Organisationen und Privatleute verkauft. Am Ende wurden über 180 000 Euro für den Bau eingesammelt.

Tafeln mit den Nachbarn

Ein Erfolgskriterium bei der Organisation der Landesgartenschau in Gmünd ist lt. OB Arnold zudem die gelungene Einbindung der Nachbarkommune im Landkreis. Sichtbares Zeichen dafür ist ein langer Holztisch. Für diese Tafel kreierte jede Stadt und jede Gemeinde im Ostalbkreis ihren eigenen Stuhl. Dort versammeln sich die Bürgermeister der jeweiligen Orte zu einer lockeren Runde und bringen jeweils heimische Produkte aus ihrer Heimat mit zum Verzehr und zum Verkauf an die Gartenschau-Besucher.

Auf die Frage, was es braucht, eine solche Gartenschau auf die Füße zu stellen, hatte der Gmünder OB eine einfache Antwort für die Besucher aus Wangen parat: „Man muss vor allem Mut haben.“

Den Mut, neue Wege bei der Durchführung einer Landesgartenschau zu gehen, hatten die Ostälbler ganz offenkundig.

Info:

Das Gartenschaugelände in Schwäbisch Gmünd umfasst 30 Hektar, 14 Hektar davon sind freie Fläche, 15 Hektar sind bewaldet, und ein Hektar wird von Wasser bedeckt. 1000 Bäume und 30.000 Stauden wurden für die Schau gepflanzt.


5. S-Elektronik feiert 25 Jahre und Umzug

Gleich mehrere Anlässe zum Feiern hat das Wangener Unternehmen S-Elektronik. Der 1989 von Herbert Siegler gegründete Betrieb, blickt in diesem Jahr auf sein 25-jähriges Bestehen zurück. Im Rahmen eines kleinen Festakts wurde zudem auf den Umzug in die neuen Räume im Gewerbegebiet Unteres Feld (Niederwangen) angestoßen. Neben dem dankbaren Blick zurück, richtete Geschäftsführer Christian Reutemann in seiner Ansprache und in der darauffolgenden Produktpräsentation sein Augenmerk aber vor allem auf die Zukunft. Mit einer neuen Generation fahrerloser Transportsysteme ist S-Elektronik der erfolgreiche Markeintritt gelungen und verspricht in den kommenden Jahren weiteres Wachstum. Die neuen Räume im Geta-Gebäude bieten optimale Voraussetzung zur Entwicklung und zum Test innovativer Produkte vor allem für den Logistikbereich.

Weiter Informationen zum Unternehmen finden Interessierte unter www.s-elektronik.de


6. Artur Fischer Erfinderpreis 2015

Der Artur Fischer Erfinderpreis Baden-Württemberg wird in diesem Jahr zum achten Mal ausgeschrieben. Zielsetzung des Preises ist es, zukunftsweisende Innovationen von privaten Erfinderinnen und Erfindern auszuzeichnen. der Preis soll sie zur Umsetzung von technischen Lösungen ermutigen. Es werden Preise in Höhe von 10.000,- Euro, 7.500,- Euro und 5.000,- Euro für private Erfinderinnen und Erfinder vergeben. Darüber hinaus können sich junge Erfinder aus dem schulischen Bereich einem Schülerwettbewerb stellen, welche mit Preisgeldern in Höhe von ingesamt 13.500 Euro dotiert sind.

Teilnehmen können Erfinder aus Baden-Württemberg, die nach dem 30. Juni 2012 erfolgreich ein Patent oder Gebrauchsmuster angemeldet haben. Bewerbungsschluss ist der 28.02.2015.

Bewerbungen sind einzureichen bei:
Regierungspräsidium Stuttgart, Informationszentrum Patente, Kennwort „Erfinderpreis"
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt es im Internet unter www.erfinderpreis-bw.de.


7. Welcome-Center bietet Workshop

Foto: Panthermedia (tomwang)
Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen Baden-Württemberg unterstützt 2014 im Rahmen der Fachkräfte-Allianz landesweit den Aufbau von insgesamt 11 sog. Welcome-Centern. Ein solches Center ist vor Kurzem in Ravensburg entstanden. Gemeinsames Ziel aller Center ist die Etablierung einer neuen Willkommenskultur in Baden-Württemberg. Das "Welcome Center Bodensee-Oberschwaben" ist Anlauf- und Beratungsstelle sowohl für internationale Fachkräfte und deren Familien als auch für regionale Betriebe und Unternehmen (KMU). Im Rahmen eines Workshop-Angebot am Dienstag, 07.10.2014 bei der Firma Simaka in Argenbühl, wird über das Thema ‚Recruiting von internationalen Fachkräften‘ berichtet. Die Teilnahme ist kostenlos.

Infos zum Workshopprogramm finden Sie hier


8. Neu in Wangen: Marco Moden

In der Herrenstraße hat Marco Moden eröffnet. Nachdem Spielwaren Rupp komplett in die Braugasse übergesiedelt war, ist Angela Schwarz mit einer Filiale des Modehauses in die Räume eingezogen.

„Wir bieten Mode für Damen jeden Alters an – sportlich, klassisch und schick.“ Marco Moden Wangen gehört zu einer Kette mit 43 Geschäften hauptsächlich im Allgäu und am Bodensee. Die große Zahl an Filialen macht es möglich, dass Marco Moden ein umfangreiches Sortiment an Modelabels führt. Unterschiedliche Geschäfte führen allerdings verschiedene Marken. Im Wangener Geschäft sind derzeit fünf Mitarbeiterinnen beschäftigt.

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 9 bis 18.30 Uhr, jeden Samstag 9 bis 16 Uhr


9. Objekte in der Gewerberraumbörse


Gewerberäume in Karsee

Büro nahe Altstadt

Kaufobjekt in Wangen

10. Arbeitslosenzahlen
Quote im Landkreis Ravensburg: 3,0 %
Arbeitslose in Wangen im Allgäu: 478 (Stand 31.08.2014)


Arbeitslose absolut in Wangen im Allgäu (Quelle: Agentur für Arbeit)



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oder im Internet unter: www.wangen.de/



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