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INFOBRIEF AUSGABE BÜRGER
09/2014






1. Gelungener Start für neues Kinoangebot

Foto: Panthermedia (Kzenon)
Das neue Kinoangebot in Wangen wird sehr gut angenommen. Wie Oberbürgermeister Michael Lang bei einem Blick hinter die Kulissen des neuen Kinos von Betreiber Markus Sohler erfuhr, haben bereits in der ersten Wochen rund 700 Besucher die Vorstellungen besucht. Moderne 3D-Technik und eine Dolby-Surround-Anlage machen den Filmgenuss perfekt. Das Programm ist dabei bunt gemischt und das soll laut Sohler auch so bleiben: "Wir versuchen jeden Tag bis zu vier Vorstellungen zu spielen".

Einzig eine Internetseite, auf der das aktuelle Kinoprogramm einsehbar ist, fehlt noch. Diese wird erst in den nächsten Tagen freigeschaltet. Bis dahin hat die Stadt kurzerhand eine Sonderseite auf ihrem Internetauftritt eingerichtet. Unter www.wangen.de/veranstaltungs-banner/startprogramm-kino.html finden Cineasten alle Infos zum laufenden Startprogramm.


2. Gemeinderat informiert sich über Gartenschau

Eine interessante Landesgartenschau haben Vertreter des alten und neuen Gemeinderats sowie der Verwaltung der Stadt Wangen bei einem Besuch in der diesjährigen Ausrichterstadt Schwäbisch Gmünd gesehen. Die Gmünder Schau, die noch bis zum 12. Oktober geöffnet ist, zieht sich als grünes Band durch die Stadt und hat ihr einen enormen Schub in der Stadtentwicklung verliehen.

Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte die Besucher mit einer Erfolgsgeschichte. Bereits bei Halbzeit Mitte August der Gmünder Ausstellung hatten mehr als eine Million Besucher die Landesgartenschau zwischen dem „Himmelsgarten“ in einem Landschaftspark auf der Höhe bei Wetzgau und dem „Erdenreich“ in der Altstadt besucht. Allein 51 000 Dauerkarten waren im Vorfeld verkauft worden. 2500 Veranstaltungen rund um die Gartenschau werden bis zum Ende der Schau das Leben in der Stadt bereichert haben.  

Schau mit Erlebnischarakter

Den Wangener Besuchern führte OB Arnold bei seiner Führung durch das "Erdenreich" anschaulich aus, dass die mit 60 000 Einwohnern zweitgrößte Stadt im Ostalbkreis die "Chance Landesgartenschau 2014" v.a. als Instrument der Stadtentwicklung genutzt hat. So wurde beispielsweise das Bahnhofsareal neu gestaltet. Auch die historische Altstadt wurde neu ans Grün angebunden.

Der Naherholung dient indes der neu gestaltete Landschaftspark Wetzgau. Er gilt den Planern der Ausstellung als „Himmel“ von dem eine "Himmelsleiter" hinunter über den Erholungswald Taubental hinunter ins Erdenreich führt. Verbindendes Element durch den Wald hinunter Richtung Stadt ist dabei die durch die Forstbetriebe des Landeskreises fest installierte, längste Kugelbahn der Welt. Der Clou: Rund 30 Minuten lang kann der Besucher dort neben "seiner" Holzkugel hergehen, bis diese an ihrem Ziel ankommt.

Überhaupt, so konnte die Wangener Delegation erfahren, haben die Gmünder Planer viel Wert darauf gelegt, die Stadt mit Spielplätzen, einem Hochseilgarten und einem Jugendpark auf Dauer für Kinder, Jugendliche und Familien interessant zu machen. Blumenfreunde kommen auch auf ihre Kosten, aber eine reine „Blümchenschau“ bietet Schwäbisch Gmünd nicht, dafür umso mehr eine Ausstellung mit Erlebnischarakter.

Bürger engagieren sich

Den Machern der Landesgartenschau auf der Ostalb ist es zudem gelungen, 1000 Bürgerinnen und Bürger für die ehrenamtliche Mitarbeit auf dem Gelände der Gartenschau und in deren Umfeld zu begeistern. Mit grüner Jacke, Mütze und Umhängetasche sind die „Ehrenamtler“ jederzeit bestens erkennbar und hochmotiviert bei der Sache.

Bürger kaufen Stufen ihres Aussichtsturms

Noch ein Zeichen für den Rückhalt bei den Menschen in der Stadt gibt es: Es ist der knapp 40 Meter hohe Aussichtsturm mit dem Namen „Himmelsstürmer“. Um ihn zu bauen, wurden die Stufen einzeln an lokale Vereine, Organisationen und Privatleute verkauft. Am Ende wurden über 180 000 Euro für den Bau eingesammelt.

Tafeln mit den Nachbarn

Ein Erfolgskriterium bei der Organisation der Landesgartenschau in Gmünd ist lt. OB Arnold zudem die gelungene Einbindung der Nachbarkommune im Landkreis. Sichtbares Zeichen dafür ist ein langer Holztisch. Für diese Tafel kreierte jede Stadt und jede Gemeinde im Ostalbkreis ihren eigenen Stuhl. Dort versammeln sich die Bürgermeister der jeweiligen Orte zu einer lockeren Runde und bringen jeweils heimische Produkte aus ihrer Heimat mit zum Verzehr und zum Verkauf an die Gartenschau-Besucher.

Auf die Frage, was es braucht, eine solche Gartenschau auf die Füße zu stellen, hatte der Gmünder OB eine einfache Antwort für die Besucher aus Wangen parat: „Man muss vor allem Mut haben.“

Den Mut, neue Wege bei der Durchführung einer Landesgartenschau zu gehen, hatten die Ostälbler ganz offenkundig.

Info:

Das Gartenschaugelände in Schwäbisch Gmünd umfasst 30 Hektar, 14 Hektar davon sind freie Fläche, 15 Hektar sind bewaldet, und ein Hektar wird von Wasser bedeckt. 1000 Bäume und 30.000 Stauden wurden für die Schau gepflanzt.

3. Virtueller Stadtrundgang durch Wangen

Ein ungewöhnlicher Wangen-Rundgang ist im jetzt im Internet möglich. Wer schon einmal die Aussicht von den Türmen der Stadt Wangen im Allgäu genossen hat weiß, was sich dort für atemberaubende Perspektiven auftun. Die Dachlandschaft, aber auch das Alpenpanorama sind einfach grandios. Nun ermöglicht die Stadt Wangen im Allgäu auf ihrer Homepage allen - auch jenen, die nicht in der Lage sind, die Türme zu besteigen - diese Aussichten. Mit spezieller Aufnahmetechnik wurden von den Stadttoren, dem Ratloch und dem Pulverturm aus Bilder gemacht, die den Rundblick über Wangen zeigen. So kann barrierefrei die schönste Aussicht genossen werden.

Dieser ungewöhnliche Stadtrundgang soll nach und nach um weitere Perspektiven auf die Innenstadt erweitert werden. Mit einem einfachen Klick können sich die Nutzer Informationen zur Geschichte der Bauwerke erschließen.

Info: Zu finden ist der Rundgang auf der städtischen Internetseite www.wangen.de unter "Wangen entdecken" am oberen Bildschirmrand oder unter der Internetadresse 2014.my-panorama.de/wa/virtualtour.html


4. VHS startet ins neue Schuljahr

Die VHS Wangen/Kißlegg startet neu durch ins Schulhalbjahr 2014/15: mit dem neuen Leiter Lorenz Macher und mit einem neuen Programm. Die Anmeldungen laufen bereits und es gibt in vielen Kursen noch freie Plätze.

Lorenz Macher hat am 1. September sein Büro im Hinderofenhaus bezogen. Noch arbeitet sich der 34-Jährige ein, doch der Semesterbeginn lässt ihm nicht viel Zeit dazu. Am ersten Tag habe ein dicker Stapel von Honorarverträgen mit den Dozenten auf dem Tisch gelegen, die alle abgezeichnet werden mussten. Und dann hätten auch schon die ersten Besucher angeklopft, die sich für Integrationskurse interessierten.

 „Die VHS sitzt an einer wichtigen Nahtstelle für die Willkommenskultur“, sagt Macher. Und er meint damit nicht nur für Flüchtlinge: „Bei uns fragen vermehrt Firmen an, ob wir für ihre Mitarbeiter Sprachkurse anbieten könnten.“ Sein Vorgänger, Christoph Heidel, habe in diesem Bereich ein tolles Programm gemacht und dort wolle er gern anknüpfen.

Noch Interessenten für Deutsch-Kurse gesucht

Derzeit überlegt Macher, wie die VHS die Bedürfnisse von Auszubildenden aus dem Ausland, vor allem aus Spanien, mit denen von Au Pairs in Sachen Deutschkurs befriedigen kann. „Es wäre toll, wenn wir da zwei Zielgruppen-Kurse hinbringen könnten. Allerdings bräuchten wir für beide Kurse noch einige Interessenten.“

Wer mitlernen möchte, kann sich noch melden

Firmen und Au Pairs lädt Macher ein, sich noch zu melden. Es sei vernünftig, die beiden Gruppen zu trennen, weil beide unterschiedliche Arbeitszeiten und Wünsche hätten. Au Pairs seien häufig morgens gut verfügbar, während Azubis tagsüber bei der Arbeit seien und erst am Abend Zeit für einen Sprachkurs hätten. Und Au Pairs würden solche Kurse auch gerne nutzen, um sich unter einander zu vernetzen.

Besonderes Faible für Afrika

Die Arbeit mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen ist Lorenz bestens vertraut. Nach seinem Studium in München in Erziehungswissenschaften, Psychologie und Psycholinguistik ging er für drei Monate nach Kenia und Uganda, um in der HIV-Aufklärung zu arbeiten. „Wir sind von Schule zu Schule gefahren und haben mit den Jugendlichen gearbeitet“, erzählt Lorenz, der seither eine besondere Schwäche für Afrika hat. Die Erfahrung, dass es nicht selbstverständlich ist, in einem Schulgebäude zu lehren und zu lernen, sondern vielleicht in einer Hütte, oder dass es nicht normal sein muss, dass Wasser aus dem Hahn kommt, wirkte prägend. „Wir machen es uns oft gar nicht bewusst, was hier so selbstverständlich alles haben“, sagt er.

Ferienakademie für Kinder und Jugendliche

Fragt man Macher, was die Besonderheiten im neuen VHS-Programm sind, weist er auf die wieder geplante Ferienakademie für Kinder und Jugendliche von der Grundschule bis zur Oberstufe hin. Sie findet in den Herbstferien statt. Bescheiden weist er allerdings auch daraufhin, dass er an diesem Programm „keinen Strich“ gemacht habe, sondern dass es noch komplett von seinem Vorgänger konzipiert wurde. Dazu gehört auch die Reihe „Auf den Spuren…“, in der es in diesem Semester auch zwei Angebote im Zusammenhang mit der Johann Andreas Rauch-Ausstellung gibt.

Yoga-Kurse ausgebucht

Unter den populärsten und bereits so gut wie ausgebuchten Kursen sind auch in diesem Semester alle, die mit Yoga oder Achtsamkeit zu tun haben. Auch in der Stepp-Aerobic ist nichts mehr frei.

Hier gibt es noch freie Plätze

Dagegen gibt es noch Plätze in einigen EDV-Kursen wie zum Tablet oder Smartphone, aber auch in der Wirbelsäulengymnastik, dem stillen Qigong, im Nordic Walking, im Stepptanz für Anfänger, in Beckenboden-Kursen, aber auch beim Backen von Tartes und Quiches, im Kurs Steirische ohne Noten, in den Fotografie-Kursen oder in jenen zur Rauch-Ausstellung.

Info:

Die Programme liegen beim Gästeamt, in der Bücherei im Kornhaus, in Banken und Behörden aus. Tag und Nacht kann man am Eingangstor zum Hinderofenhaus Kataloge aus dem dafür eingerichteten Fach nehmen. Natürlich ist der Katalog auch auf der Homepage der VHS Wangen/Kißlegg www.vhs-wangen.de abrufbar.

Anmelden kann man sich unter dieser Adresse auch online zu jeder Tageszeit. Im Katalog gibt es Anmeldeformulare, die bereits adressiert sind an die Volkshochschule Wangen, Marktplatz 11, 88239 Wangen. Dort ist die Geschäftsstelle, die am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 geöffnet ist.


5. Wangener Blasmusiktag am 03. Oktober

Absolute Ausnahmemusiker stehen in diesem Jahr beim Wangener Blasmusiktag mit den Münchner Blechbläsern der Philharmoniker  „Blechschaden“ auf der Bühne. Das Vorprogramm bestreiten junge Musikensembles aus den Wangener Musikkapellen und der Jugendmusikschule.

 „Blechschaden“ feiern in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag und haben allen Grund zu feiern. Denn sie heimsen im Jubiläumsjahr geradezu ekstatisches Lob ein. Seit sie 2009 den Sonderpreis des bayrischen Kunstministers zuerkannt bekamen, sind sie in alle Munde. Verbunden mit dem Preis war das Lob: „Was Ihre Arbeit so einzigartig macht, ist die Kombination von klassischer Musik und Unterhaltung, von musikalischer Virtuosität und britischem Humor.“ Die zweimaligen Träger des Deutschen Schallplattenpreises Echo Klassik“ geben mittlerweile jedes Jahr mehr als 50 Konzerte.

Grenzen lösen sich auf

Tatsächlich verwischen bei „Blechschaden“ die Grenzen zwischen E- und U-Musik, die Mischung aus Klassik und Entertainment spricht jede Generation an. Die Musiker überzeugen durch ihre Spielfreude und Virtuosität. Die unter der Regie des schottischen Musikers Bob Ross spielende Brassband erregte erstmals überregionale Aufmerksamkeit durch ihre ebenso tatkräftige wie lautstarke Unterstützung bei den Heimspielen der Spielvereinigung Unterhaching in der ersten Bundesliga. Kein Wunder also, dass Dank ihres breit gefächerten Repertoires und unkonventioneller Auftritte ihre Konzerte ein Erlebnis für Sport- und Klassikfans gleichermaßen sind.  

Projekt-Ensembles spielen als "Vorgruppe"

Wie immer beim Wangener Blasmusiktag am 3. Oktober präsentieren sich auch in diesem Jahr junge Musikerinnen und Musiker aus Wangener einem großen Publikum. In diesem Jahr spielen mehrere Bläserensembles als "Vorgruppe" für "Blechschaden". Neu im Vergleich zu den Vorjahren: Auch Holzbläser sind dabei.

Die Idee kam von den Wangener Blasmusikkapellen. Nicht nur Blechinstrumente wie in den vergangenen Jahren sollten beim Projektorchester mitmachen können, sondern auch Holzbläser. „Da boten sich Ensembles an, gebildet aus Musikern der Kapellen, betreut von Lehrern der Jugendmusikschulen“, erzählt Zinser.

Schulleiter Dr. Wagner war sofort von der Idee überzeugt, die Lehrkräfte erarbeiteten motiviert ihr Programm. So wird ein Klarinetten-Ensemble unter Leitung von Ralph Bauer dabei sein, ebenso acht Saxofone, die Alexej Khrushchov betreut. 13 Fagotte unter Leitung von Andrea Osti und ein großes Blechbläserensemble mit über 20 Bläsern und Schlagzeugern, geleitet von Tobias Zinser, komplettieren das gut einstündige Programm der engagierten Wangener Musikerinnen und Musiker.

Programm für jeden Geschmack

„Wir bieten ein gemischtes musikalisches Programm von klassisch bis modern, von ernster Musik bis hin zu heiterer Unterhaltung“, kündigt  Gesamtleiter Tobias Zinser an.

Im schönen Ambiente des Saales in der Waldorfschule tritt das Projektorchester „Ensemblemusik“ am 3. Oktober ab 17 Uhr auf. Im Anschluss daran feiert die „Fremdenlegion der Münchner Philharmoniker – Blechschaden“ –  ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum.

Karten-Vorverkauf:

Karten gibt es beim Gästeamt Wangen unter Telefonnummer 07522/ 74- 211, Email tourist@wangen.de oder über www.reservix.de

6. Zivilcouragepreis 2014

Die heiße Phase für den Zivilcouragepreis 2014 läuft. Bis zum 31. Oktober können Menschen und Projekte vorgeschlagen werden, die sich in Sachen Zivilcourage im vergangenen Jahr besonders hervorgetan haben. Man darf sich auch selber vorschlagen.

Zivilcourage heißt sich beteiligen und nicht wegschauen, wenn jemand in Bedrängnis ist. „Das heißt nicht, dass man sich selber in Gefahr begeben muss“, sagt Jugendbeauftragte  Marina Teichmann. „Es kann auch einfach nur heißen, dass jemand zum Handy greift und die Polizei anruft, wenn es notwendig ist und nicht wegläuft oder gar nichts macht.“ Wer das in den vergangenen zwölf Monaten getan hat, könnte ein Kandidat für den Zivilcouragepreis sein. Es kann aber auch ein Projekt benannt werden, das zum Thema passt. Für die Jury, die unter den Vorschlägen die Sieger herausfiltert, sind entscheidende Kriterien: Aufwand, Umfang, Überwindung, Symbolwirkung und Ausgang der Situation.  

Melanie Leupolz übernimmt Schirmherrschaft

Marina Teichmann hat in diesem Jahr zusammen mit dem Organisationsteam die Fäden für die Ausrichtung des Zivilcouragepreises 2014 in der Hand. Er wird bei einer bunten Veranstaltung in der Stadthalle am Donnerstag, 20. November, überreicht. Für die Schirmherrschaft konnte mit Melanie Leupolz eine junge, prominente Frau gewonnen werden. Die Fußball-Europameisterin aus Ratzenried, die inzwischen beim FC Bayern München unter Vertrag steht, kommt voraussichtlich auch zur Preisverleihung.

Hauptpreis ist ein Mountainbike aus dem Hause Fahrradprofis Keller. „Weitere Preise stehen noch nicht fest, denn wir hoffen auch noch auf Sponsoren“, sagt Marina Teichmann. Anders als in den Vorjahren steht beispielsweise die Jugendstiftung nicht mehr als Sponsor zur Verfügung, weswegen das Orgateam sich nach der Decke strecken muss.

Peppiges Programm geplant

Das soll aber nicht davon abhalten, im November ein buntes, peppiges Rahmenprogramm zur Preisverleihung zu organisieren. Sie wird moderiert von Dominik Schick, der aus der Jugendszene in Leutkirch stammt und in der Region für seine Poetry Slams bekannt ist. Mit „Easygoing“ wird eine sehr angesagte lokale Band auf der Bühne stehen. Der Cocktail-Stand von Low Alc-Max Fun ist ebenfalls sicher gesetzt. „Wir wollen eine lockere Veranstaltung  bieten, die den Fokus auf die Jugendlichen richtet. Sie sollen sich wohl fühlen“, sagt die Jugendbeauftragte.  Grußworte wird es natürlich auch geben, denn Landrat Kurt Widmaier und Oberbürgermeister Michael Lang unterstützen den Zivilcouragepreis persönlich.

Marketing läuft auf Hochtouren

Damit der Zivilcouragepreis in den nächsten Wochen in den Köpfen und in aller Munde ist, steht eine ganze Reihe von Aktionen an. So wie bei der Kulturnacht wollen die Organisatoren mit dem Selfie-Drucker unterwegs sein und immer wieder ein Fotoshooting anbieten, bei dem man sein Foto direkt mitnehmen kann.

Banner werden bei Sportveranstaltungen auf den Zivilcouragepreis hinweisen. Ein Film, der im Rupert-Neß-Gymnasium gedreht wurde, wird zu sehen sein. Die Johann Andreas Rauch-Realschule erarbeitet ein Impro-Theater, das unter anderem in der Intensivwoche an der Schule zwischen dem 20. und 24. Oktober gezeigt werden soll. Aktionen auf dem Marktplatz sind ebenfalls geplant.

Info:

Alle Infos gibt es auch unter www.zivilcourage-preis.de Dort kann man sich auch das Formular herunterladen, um jemanden, sich selber oder ein Projekt vorzuschlagen.

Was man tun kann, wenn jemand Zeuge einer Situation wird, bei der Menschen in der Öffentlichkeit belästigt, beleidigt oder angegriffen werden, zeigt ein Workshop für alle Altersgruppen am Dienstag, 14. Oktober 2014 von 19 bis 22 Uhr  im Jugend- und Vereinshaus Wangen, Leutkricher Straße. Er ist ein Wahlmodul zum Erwerb der Juleica: 3 Unterrichtseinheiten; Referent: Murat Sandikci, Gewaltpräventions- und Anti-Aggressivitäts-Trainer® Weitere Infos unter 0751/21081 und Anmeldung bis spätestens 4. Oktober an: Kreisjugendring Ravensburg, Kuppelnaustr. 36, 88212 Ravensburg oder online Anmelden auf  www.jukinet.de

Dem Orgateam für den Zivilcouragepreis gehören folgende Gruppierungen und Personen an:
  • Mitglieder des Jugendgemeinderats Wangen: Adam Deak, Aron Amirthakaran, Laura Reutemann, Andreas Rimmele, Samuel Jungblut, Olivia Konrad, Maximilian Steigenberger.
  • je ein Vertreter der Schulsozialarbeit,
  • das Team Jugendarbeit Wangen,
  • die Gemeinderäte Werner August Müller und Jürgen Rölli,
  • der Stadtjugendring: Daniel Halder und Thomas Kolb
  • Low Alc-Max Fun: Thomas Reichmann
  • KSJ: Stefanie Ganal.
Der Jury gehören an:
  • Vertreter des Landkreises Ravensburg,
  • der Polizei,
  • der Schwäbischen Zeitung,
  • der Stadt Wangen
  • sowie Jugendliche.

7. Bücherei bietet großes Programm
Die Stadtbücherei im Kornhaus bietet Kindern im Oktober ein umfangreiches und attraktives Programm an. Darunter sind offene Angebote, aber auch Veranstaltungen für Schulklassen.

Vorlesen & Basteln für Kinder ab 6 Jahren heißt es am Mittwoch, 1. Oktober, 15.30 Uhr. Für die anschließende Bastelei bitte Malstifte, eine Schere und Klebstoff mitbringen.Eintritt frei. Dauer: 50 Minuten.

Am Frederick-Tag 2014, dem landesweiten Literatur-Lese-Fest vom 13. bis 24. Oktober, beteiligt sich die Stadtbücherei im Kornhaus mit zahlreichen Aktionen rund ums Lesen.

So liest Karsten Teich am Dienstag, 14. Oktober, um 11 Uhr für zwei Schulklassen aus den witzigen Geschichten um den „Cowboy Klaus“. Karsten Teich stammt aus Hannoversch Münden und studierte an der Hochschule der Künste in Kassel. Seit 2001 illustriert er Kinderbücher für verschiedene Verlage. Seine Figuren und Geschichten haben inzwischen viele Freunde gefunden. Er zeichnet, schreibt und lebt mit seiner Familie in Berlin. Für zwei 2. Klassen, Dauer: 60 Minuten.

Am Donnerstag, 16. Oktober, um 8 Uhr liest Antje Szillat aus ihren Büchern. Antje Szillat beschloss schon als kleines Mädchen, später einmal Schriftstellerin zu werden. Inzwischen hat sie zahlreiche Bücher für junge Leser veröffentlicht. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in der Nähe von Hannover. Das Angebot richtet sich an zwei 3. oder 4. Klassen. Dauer: ca. 1,5 Stunden.

Eine Interaktive Lesung mit Ibrahim Ndiaye (Ibo) bietet die Stadtbücherei im Kornhaus am Freitag, 17. Oktober, um 11 Uhr an. Ibrahim Ndiaye, geboren 1963 in Senegal, lebt seit 1987 in Deutschland. Er studierte Germanistik, Romanistik und Anglistik in Dakar und Saarbrücken und ist als Kulturvermittler, Theaterpädagoge, Musiker und Tänzer tätig. Die Lesungen mit Ibo sind stark geprägt von der afrikanischen Tradition des Geschichtenerzählens. Die szenische Lesung hat sowohl schauspielerische, tänzerische als auch musikalische Elemente. Die Kinder werden in das Handlungsgeschehen miteinbezogen. Ibo ist es dabei wichtig, die afrikanische Kultur zu vermitteln und erlebbar zu machen. Für zwei 4. Klassen, Dauer: ca. 1,5 Stunden

Die Autorin Nina Weger liest am Donnerstag, 23. Oktober, um 8 Uhr aus ihren Büchern. Nina Weger, 1970 geboren, war nach dem Abitur zunächst eine Saison lang als Seiltänzerin beim Circus Belly beschäftigt, bevor sie die Springer-Journalistenschule besuchte und als Redakteurin und Regieassistentin arbeitete. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern als freie Autorin in Hannover und schreibt unter anderem Drehbücher für bekannte Fernsehserien. Nebenbei leitet sie mit einer Freundin ehrenamtlich den „Kinderzirkus Giovanni“, der mit dem „Deutschen Kinderpreis“ ausgezeichnet wurde. In ihren Büchern geht es mal turbulent, mal spannend und oft tierisch witzig zu. Für zwei 3. oder 4. Klassen, Dauer: ca. 1,5 Stunden.

Das Mobile Kinderkino zeigt am Donnerstag, 30. Oktober, um 9.30 Uhr den Zeichentrickfilm „Ernest & Célestine“. Ernest & Célestine sind Bewohner zweier verschiedener Welten. Célestine, die kleine Maus, lebt als Waise in der Unterwelt der Nagetiere, bis sie genug von ihrem Leben in der Dunkelheit und der Angstmacherei vor den bösen Bären hat. Durch Zufall lernt sie Bär Ernest kennen, der das kleine Mausemädchen, bei sich aufnimmt. Es entwickelt sich eine innige Freundschaft, die jedoch nicht von allen akzeptiert wird.Für Kinder ab 6 Jahren. Dauer: 76 Minuten, Eintritt: 3 Euro. In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Linse in Weingarten.

Weitere Infos zu allen Lesungen und Anmeldung:

Stadtbücherei im Kornhaus
Postplatz 1
88239 Wangen im Allgäu
Telefonnummer: 07522 / 74-120
Fax: 07522 / 74-177
E-mail: info@buecherei-wangen.de

8. Online-Bewerbung bei der Stadt Wangen
Einen neuen Service bietet das Personalamt der Stadt Wangen allen Bewerbern um eine Stelle an. Sie können sich online bewerben. Damit entfallen Wege und Portokosten für Interessenten um einen Job. Es funktioniert ganz einfach: www.wangen.de/karriere im Browser eingeben und loslegen. Dort finden sich künftig Stellenangebote, dort können sich aber auch Schüler und Schülerinnen um einen Praktikumsplatz bewerben.  Auszubildende und Studenten finden dort ebenfalls attraktive Angebote.
Datenschutz steht dabei ganz oben an. Selbstverständlich werden die Daten ausschließlich im Zusammenhang mit der Bewerbung verwendet.

Die Stadt antwortet mit dieser Neuerung auf einen Trend. Denn immer mehr Bewerbungen gehen jetzt schon online als Email bei der Stadt ein. Bewerber haben den Vorteil, dass sie sich Kosten und Arbeit sparen. Dasselbe gilt auch für die Stadt. Deswegen müssen Bewerbungen nicht unpersönlich werden. Denn das Programm lässt immer noch Einfügungen zu, die jeder Nutzer selber gestalten kann.


9. Eindrucksvolle Altstadtkonzerte stehen an

Die 26. Altstadtkonzerte Wangen stehen bevor. Sie werden mit einem furiosen Auftakt durch das Mariani Klavierquartett am Samstag, 11. Oktober, um 20 Uhr in der Stadthalle eröffnet.

Dem Musikbeirat der Kulturgemeinde mit Adolf Wetzel an der Spitze ist es  wieder geglückt, hochkarätige Musiker für sechs Konzerte im Winter nach Wangen zu holen.

Jedes Jahr bekommen die Altstadtkonzerte rund 500 Anfragen von Musikern, die gern in der Reihe auftreten würden. Sechs Musiker, Ensembles und Orchester bekommen dann eine Zusage. So kommen die Wangener in den Genuss, hervorragende Künstler zu hören. Sie wissen darum, denn derzeit gibt es 180 Abonnenten, die regelmäßig zu den Konzerten kommen. Resonanz gibt es auch von auswärts. „Mir kommt immer wieder zu Ohren, dass uns Gäste um unser Programm beneiden“, sagt Adolf Wetzel, der die Reihe seit jeher mitverantwortet. Kein Wunder, wenn man in der Chronik blättert, die reihenweise illustre Namen der Klassikszene aufbietet.

Großer Tenor zu hören

Auch dieses Jahr ist das nicht anders, denn mit dem Tenor Christoph Prégadien ist es gelungen, einen der besten Liedsänger nach Wangen zu holen. Ganz besonders großen Anteil an dieser Verpflichtung hatte der aus Wangen stammende Pianist Trung Sam, der an der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu die ersten Schritte machte und heute ein gesuchter Klavierbegleiter ist. Beide gastieren am Samstag, 24. Januar 2015 in der Wangener Stadthalle.

Gute Beziehungen sind ohnehin das A und O, um in der Musikwelt auch bei naturgemäß begrenzten Mitteln glänzende Künstler gewinnen zu können. „Der gute Kontakt zum Deutschen Musikrat hilft uns sehr“, sagt Adolf Wetzel. „Die Preisträger des Deutschen Musikrats dürfen bei bestimmten Festivals spielen. Dazu zählen neben solchen Ereignissen wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival auch die Altstadtkonzerte.“

Mariani Klavierquartett eröffnet

Auf diesem Weg kommen in dieser Saison das Mariani Klavierquartett, das Mozart, Martinu und Dvorak aufführt, und auch Tobias Feldmann (Violine) und Boris Kusnezow (Klavier) nach Wangen. Diese beiden Musiker spielen am Mittwoch, 3. Dezember, um 20 Uhr im Weberzunfthaus. Brahms, Debussy und Schubert stehen auf ihrem Programm.

In jeder Konzertreihe gastieren auch Künstler aus Prag in Wangen. Der Grund sind gute Verbindungen in die Stadt an der Moldau, die schon seit vielen Jahren bestehen. „Immer wieder kommen von dort Musiker, die tolle Werke so spielen können, dass die Fetzen fliegen“, sagt Adolf Wetzel. In diesem Jahr ist es das Tschechische Nonett aus Prag, das wegen seiner ungewöhnlichen Besetzung auch außergewöhnliche Werke spielen kann. Das Tschechische Nonett spielt am Samstag, 22. November, um 20 Uhr, in der Stadthalle Werke von Lutoslawski, Martinu, Prokofjew und Spohr.

Erstmals ein Konzert im Festsaal der Waldorfschule

Erstmals weichen die Altstadtkonzerte in den großen Festsaal der Waldorfschule aus. Das Landesjugendorchester mit seinen rund 90 Musikerinnen und Musikern macht diesen Umzug notwendig. Es spielt am Samstag, 1. November, um 20 Uhr unter der Leitung von Hannes Krämer Mozarts Concertante mit Kathrin Scheungraber (Violine) und Hanna Breuer (Viola) sowie die 8. Sinfonie von Dvorak. Die jungen Musiker sind zwischen 16 und 20 Jahren alt und ausgewählte Sieger von „Jugend musiziert“.

Die Konzertsaison endet am Dienstag, 3. März, um 20 Uhr mit der chinesischen Pianistin Sa Chen, der Kenner bescheinigen, die sei Lang lang durchaus ebenbürtig. Auf ihrem Programm stehen Werke von Chopin, Franck, Debussy, Wang und Rachmaninoff.

Info:

Abonnements für alle sechs Konzerte gibt es zum Preis von 95 Euro, 75 Euro und 58 Euro. Für drei Konzerte in der Stadthalle werden kleine Abonnements zum halben Preis angeboten. Sie können telefonisch oder schriftlich im Kultur- und Sportamt angefordert werden, Telefonnummer 07522 / 74-240, Email: hermann.spang@wangen.de

Einzelkarten kosten 20 Euro, 17 Euro und 14 Euro. Diese gibt es im Gästeamt der Stadt Wangen, Telefonnummer 07522/ 74 211 oder per Email unter tourist@wangen.de oder über ww.reservix.de


10. 130 Bürger reisen nach Prato

In der 26 Jahre währenden Partnerschaft zwischen Wangen und Prato ist es längst Tradition geworden, dass Wangener zum großen Stadtfest Anfang  September nach Prato reisen. In diesem Jahr waren so viele Wangener wie noch nie im sonnigen Süden.

Die A-Junioren des SV Deuchelried spielten zwei Blitzturniere, der ausgebuchte Bürgerbus des Partnerschaftsvereins fuhr in die Toskana, die Musikkapelle Schwarzenbach hatte zwei Auftritte und präsentierte sich im großen Umzug, und die offizielle Delegation der Stadt mit Oberbürgermeister Michael Lang an der Spitze traf alte und neue Freunde und absolvierte ein umfangreiches Programm.

Zu Gast bei Freunden

La Querce ist ein Ortsteil von Prato in östlicher Richtung. Von dort kommen die freundlichen Menschen, die bei der Wangener Kulturnacht Pasta e Vino voll des toskanischen Geschmacks servieren.  Seit vielen Jahren ist es guter Brauch, dass die Wangener dorthin zum Bierfest fahren. Dieses Jahr organisierten die Bürger von La Querce den Bierausschank selber und – kaum zu glauben – auch sie konnten Farny-Bier aufbieten.

Pasta e Pizza

Doch bevor das Bier richtig floss, gab es nach bewährter Methode Pasta e Pizza, die im Akkord von einer kleinen Küchen-Crew hergestellt wurden. Es war ein herzliches Willkommen. Hungrig waren alle, besonders aber die Fußballer aus Deuchelried, die beim Turnier am Samstag bereits gegen Prateser und Florentiner Mannschaften gewonnen hatten und beim zweiten Turnier als Zweiter erfolgreich waren.

Ein bisschen wie Geschwister

„Wenn ich nach Prato zum Stadtfest fahre und ich sehe beim Hineinfahren in die Stadt das Banner vom Bierfest in La Querce, dann weiß ich, dass  ich unter Freunden bin“, sagte Oberbürgermeister Michael Lang. Und Marco Sapia, Vorstandsmitglied des Prateser Partnerschaftsvereins und Bürger von La Querce, sprach gar von einer Geschwister-Beziehung. Gefeiert wurde bis tief in die Nacht. Die Musiker und Musikerinnen aus Schwarzenbach sorgten für den  richtigen Allgäu-Sound zum Bierfest, bevor eine Band aus La Querce den Platz rockte. Die Schwarzenbacher  bewiesen, dass sie nicht nur gute Musik machen, sondern auch abrocken können.

Die Ehre ist auf beiden Seiten

Die Nacht war für alle kurz gewesen, als sie am nächsten Morgen zum offiziellen Empfang ins Prateser Rathaus kamen. Die Wangener füllten den Saal komplett – zur großen Freude von Bürgermeister Matteo Bifoni, der die Freunde aus Deutschland wärmstens willkommen hieß. „Es ist eine besondere Ehre, dass so viele Wangener nach Prato gekommen sind, denn das Stadtfest ist das wichtigstes Fest, das wir im Jahr feiern“, sagte der 40-Jährige. Über viele Jahre hinweg sei zwischen beiden Städten eine herzliche Freundschaft entstanden, die heute die Basis bilde für weiterreichende Beziehungen zum Nutzen beider Kommunen und deren Menschen, sagte Bifoni. Dem Bürgermeister, der vor kurzem Vater eines Buben geworden ist, überreichte OB Lang als Gastgeschenk eine Lederhose und traf damit ganz offenkundig voll ins Schwarze.

Vier Stunden langer Umzug

So sehr es den Pratesern eine Ehre war, dass die Schwarzenbacher  am Abend im historischen Umzug spielten, so sehr war es auch für die Musiker, die Fußballer und alle anderen aus der Delegation eine Ehre und Freude, im rund sechs Kilometer langen und gut vier Stunden dauernden Umzug mitgehen zu dürfen. Die Strapazen für die Musiker waren erheblich, denn bei Temperaturen um die 28 Grad und dem nur langsam vorankommenden Umzug wurde viel gespielt und noch mehr geschwitzt. Die vielen Tausend Menschen an den Straßen und Plätzen rückten oft ganz nahe an die Akteure heran und lohnten den Einsatz mit viel Applaus und ebenso vielen „Bravo“-Rufen.  

Italiener singen Nationalhymne mit

Die Spannung unter den Wangener Akteuren war zum Greifen, als sie den von großen Tribünen gesäumten und von riesigen Scheinwerfern erleuchteten Domplatz  mit Marschmusik betraten.  Nach einem kurzen Moment der Sammlung stimmten sie die italienische Nationalhymne an und Tausende Italiener rund um den Platz erhoben sich von ihren Plätzen und sangen mit ihnen. „Das ist ein Moment, der uns allen in Erinnerung bleiben wird“, sagte Dirigent Jürgen Gauß später. „Ein bewegender Moment“, kommentierte auch das Prateser Fernsehen.

Ball trifft voll ins Schwarze

Und noch einmal überreichte Oberbürgermeister Michael  Lang seinem Prateser Kollegen ein Geschenk, das seine Wirkung nicht verfehlte: Ein  Weltmeisterschafts-Fußball  mit einer Schleife in italienischen Farben, versehen mit dem Dank der Wangener für die Unterstützung des deutschen Teams aus Prato bei der WM in Brasilien.

Prateser vor Weihnachten in Wangen

Mit herzlichem Dank für wunderbare Tage und schöne Begegnungen verabschiedeten sich die Wangener Besucher von ihren Freunden in Prato. Einige von ihnen werden Anfang Dezember zum Weihnachtsmarkt in Wangen sein.

Corteggio Storico

Die Prateser feiern seit Jahrhunderten das Stadtfest am 8. September, zu Maria Geburt. Den für die Prateser wird die Feier am Ende des Umzugs gekrönt, indem der jeweilige Bischof der Stadt gemeinsam mit dem Bürgermeister und anderen bedeutenden lokalen oder regionalen Persönlichkeiten den Gürtel der Maria von der Außenkanzel am Dom zur Schau stellt. Die Legende sagt, der Heilige Thomas habe von Maria bei ihrer Auferstehung ihren Gürtel bekommen. Dieser Gürtel kam im 12. Jahrhundert nach Prato und wird seither verehrt. Er liegt im Dom in einer Kassette, zu der der Bischof und der Bürgermeister, die Schlüssel haben. Man braucht also immer die geistliche und die weltliche Macht, um ihn hervorzuholen. Der Gürtel wird den Gläubigen an Weihnachten, Ostern, dem 1. Mai und am 15. August gezeigt. In dieser besonders feierlichen Art und Weise wird er aber nur am 8. September präsentiert.

Info:

Ein Film auf der Homepage des Prateser Fernsehens zeigt den Augenblick, als die Schwarzenbacher die italienische Nationalhymne spielen.

www.tvprato.it/2014/09/piazza-del-duomo-intona-a-una-sola-voce-linno-di-mameli-omaggio-della-fanfara-di-wangen-video


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