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INFOBRIEF AUSGABE BÜRGER
12/2014






1. Wangen feiert Jubiläum

Die Stadt blickt auf 1200 Jahre ihrer Geschichte

Bei vielen schönen Veranstaltungen werden die Bürgerinnen und Bürger, Gäste und Freunde der Stadt Wangen im Allgäu zusammenkommen. Es gibt viel zu feiern.

Dabei ist die Devise klar: „Wir erfinden uns im Jubiläumsjahr nicht neu“, wie Oberbürgermeister Michael Lang sagt. Als Plattform für alle Informationen gibt es die neue Internetseite zum Jubiläum www.wangen2015.de. Dort sind alle wichtigen Informationen zum Jubiläum und den vielen Veranstaltungen im Jahr 2015 zu finden. Ansprechpartnerin bei der Stadtverwaltung Wangen für alle Fragen rund um das Jubiläum ist Sabrina Heiberger.

Die Wangener Sinfonie wird im März uraufgeführt


Der Veranstaltungsreigen 2015 reicht vom Neujahrsempfang am 01.01.2015 bis zum Silvesterkonzert der Stadtkapelle im Festsaal der Waldorfschule. Dazwischen reiht sich Höhepunkt an Höhepunkt. Gleich zu Jahresbeginn, am 23. Januar, wird die Wangen-Chronik, die Stadtarchivar Dr. Rainer Jensch geschrieben hat, präsentiert. Im März geben sich prominente Gäste die Ehre: Am 13. März gibt Konstantin Wecker ein – bereits ausverkauftes - Benefizkonzert für den Hospizverein Calendula in der Waldorfschule. Am 20. März begeht die Stadt ihr Jubiläum mit einem Festabend in der  Waldorfschule, bei dem Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu Gast sein wird. An diesem Abend wird auch die „Achte Sinfonie“ von James Barnes uraufgeführt. Der Amerikaner hat sie eigens für das Jubiläum der Stadt Wangen im Allgäu komponiert. 

Ökumenischer Gottesdienst mit zwei Bischöfen


Einen ökumenischen Gottesdienst am Pfingstsonntagabend in St. Martin werden die Bischöfe beider großer Konfessionen, Bischof Gebhard Fürst und Landesbischof Frank O. July, leiten. 

Historische Tage Wangen im Juli


Im Juli wird es in der Stadt die Historischen Tage Wangen geben mit dem Historienspiel unter dem Titel „Die Hammerwende“, in dem Dr. Rainer Jensch den Überfall der Waldburger auf die Stadt thematisiert, und einem Mittelaltermarkt rund um die Eselmühle. Die Historischen Bürgerwehren werden ihr Landestreffen in Wangen abhalten, die Jugendfeuerwehren begehen ihren Landestag. Schließlich werden die Kinder kurz vor den Ferien in einem besonders schönen Kinderfestumzug durch die Stadt ziehen, denn die Schulen haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Kostüme zu verschönern und teilweise sogar ganz neue Gruppen zu gründen. Viele weitere Kultur- und Sportveranstaltungen rund ums Jahr werden die Menschen auf vielfältige Weise zusammen bringen.

Jubiläumssouvenirs geplant


Geplant sind auch Jubiläumssouvenirs und Jubiläumsgeschenke. So wird die Wangentasse 2015 eine ganz besondere sein. Sie wird – wie immer – beim Neujahrsempfang am 1. Januar auf dem Marktplatz zum ersten Mal zu haben sein. 

Das Gästeamt plant Sonderführungen zum Jubiläum. Eine Sonderschau mit alten Fotos wird es unter dem Titel Stadtansichten im Stadtmuseum in der Eselmühle geben. Denn bei der Erstellung der Chronik sind so viele schöne Fotos zusammengekommen, die keinen Platz in dem 600 Seiten dicken Werk gefunden haben, aber zu schade wären, nicht gezeigt zu werden.

Doch nicht nur dieses Jubiläum gilt es 2015 zu feiern. Auch der Teilort Schwarzenbach feiert im kommenden Jahr 1200 Jahre. Deshalb wird es auch dort eine Reihe von Veranstaltungen geben. Zudem wird auch dort eine Chronik zur Geschichte zusammengestellt.


2. Jubiläumsinfos auf www.wangen2015.de

Alle Veranstaltungen im Blick

Wangen im Allgäu informiert über das 1200-Jahr-Stadtjubiläum im kommenden Jahr auf einer eigenen Webseite. Wer sich über das 1200-Jahr-Jubiläum einen Überblick verschaffen will, das die Stadt im Jahr 2015 feiert, muss nicht lange suchen. Die Website www.wangen2015.de enthält alle wichtigen Informationen zu den Aktivitäten rund um das Jubiläumsjahr. Neben einer kurzen Zusammenfassung zur Wangener Geschichte finden sich dort vor allem der Veranstaltungskalender sowie das Jubiläumsjahr im Spiegel der Medien.


3. Urkunde zum Stadtjubiläum

Urkunde gehört zu Kulturschätzen des Stiftsarchiv St. Gallen

Hinter dicken Betonmauern im Stiftsarchiv in St. Gallen liegt die Urkunde, die belegt, dass es Wangen schon im Jahr 815 gab.  Die Tür zu diesem Bunker wird nur geöffnet, wenn es nötig ist. Denn in dem Schutzraum für Kulturgüter herrscht ein gleichbleibendes Klima von 19 bis 20 Grad und mit einer konstanten Luftfeuchtigkeit von 42 Prozent, wie der Leiter des Stiftsarchivs, Dr. Peter Erhart, erläutert.

"Die ältesten Urkunden lagern in einer säurefreien Umgebung“, sagt Erhart. Der Archivar schließt die Schublade auf: Aus einem blau-grauen Karton holt er einen braunen Umschlag. Darin liegt eine Kladde: Wenn man sie aufschlägt, muss man die Urkunde nicht berühren. So liegen plötzlich 1200 Jahre Geschichte vor dem Betrachter.

Schenkung für das eigene Seelenheil

Was genau ist es also, das in der Urkunde des Hadupert festgehalten wird? Im Text heißt es: Hadupert schenkt und überträgt für sein Seelenheil dem Kloster St. Gallen seinen im Argengau gelegenen Besitz, den er teils nach dem Tode seines Vaters Haddo geerbt, teils durch Kauf an sich gebracht hatte: nämlich in den Orten Wasserburg, Langenargen, Hatzenweiler, Ziegelbach, Schwarzenbach, ferner eine Hufe in Wangen und einen zwischen zwei Flüssen gelegenen Wald, der ihm von Fater und Wisirich übergeben wurde. Für den Priester Theodold soll auf dessen Lebenszeit die Nutzung der Güter in Schwarzenbach gegen einen jährlichen, an das Kloster St. Gallen zu leistenden Zins von einem Solidus vorbehalten sein. Nach dessen Tod sollen diese Güter endgültig dem Kloster St. Gallen zufallen und dürfen künftig weder einem Kleriker noch einem Laien als "beneficium" (Pachtgut) gegeben werden; im gegenteiligen Fall soll Patucho oder ein anderer seiner Verwandten das Recht haben, die Güter gegen einen Zins an das Kloster St. Gallen an sich zu ziehen.

Die Schenkung wurde im Kloster St. Gallen öffentlich vollzogen und mit dem Zeichen der Zeugen Hadupert, Wisurich, Heriger, Adalpert, Alawich, Selbo, Perahtram, Hadubrant, Adalrich, Rathelm, Drudbald, Wierat und Otbald bekräftigt. Geschrieben vom Diakon Bernwig im zweiten Jahr der Regierung von Kaisers Ludwig, an den 6. Kalenden des Juli (26. Juni), unter dem Grafen Udalrich.

Forscher, Vereine und Politiker besuchen das Archiv

Das Stiftarchiv in St. Gallen ist natürlich für Forscher ein wichtiger Hort historischer Quellen. Aber nicht nur Experten kommen dorthin. Gerade auch in Jubiläumsjahren besuchen historische Vereine oder Heimatvereine das Archiv und wollen sehen, wo der Beweis des Anfangs ihres Orts gehütet wird. Gern fahren auch Bürgermeister, so wie der Wangener Oberbürgermeister Michael Lang vor einigen Jahren, nach St. Gallen oder Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der 2013 im Rahmen seines Staatsbesuchs ebenfalls das St. Gallener Stiftsarchiv ansteuerte.


4. Im Januar kommt die Stadtchronik

Die Chronik zum 1200-Jahr-Jubiläum von Wangen im Allgäu ist von Dr. Rainer Jensch fertig geschrieben. Jetzt heißt es warten, bis sie gedruckt und gebunden vorliegt. Am 23. Januar wird das 770 Seiten starke und 1000 Bilder zeigende Werk präsentiert und geht dann auch in den Verkauf. Bis dahin können sich Interessierte Gutscheine für den Band im Buchhandel zum Subskriptionspreis von 39,80 Euro sichern. Ab dem 23. Januar kostet der Band 44 Euro.

Alle Wangener sollen die Chronik lesen

Die Chronik ist kein Buch für Spezialisten. Alle Wangener, auch solche Bürger, die in den vergangenen Jahren in die Stadt gezogen sind und bisher wenig über sie wissen, sollen sich von dem neuen Werk angesprochen fühlen. „Ich habe das Buch für alle Wangener geschrieben, die sich für ihre Stadt und die Geschichte interessieren“, sagt Dr. Rainer Jensch. Wobei die Geschichte nicht mit dem 19. Jahrhundert endet, sondern bis in die Gegenwart reicht.

Autor erhält viel Unterstützung

„Das waren auch meine schwierigsten Kapitel, sagt Jensch. Schwierig waren sie vor allem deshalb, weil über viele Themen noch keine Forschungen vorlagen und weil die handelnden Personen noch leben. Letztlich mündete die eigene 15-jährige Forschungsarbeit und jene der Vorgänger in diesen Band. „Ich bin der Glückliche, der diese Chronik schreiben durfte“, sagt Jensch. Unterstützung gab es von Oberbürgermeister Michael Lang. „OB Lang wollte dieses Buch und er hat mich für diese Arbeit freigestellt“, sagt Jensch. Unterstützung gab es auch vom Altstadt- und Museumsverein und insbesondere ihrer Vorsitzenden Irina Leist, die viel Zeit und Energie in Koordinationsaufgeben und das Marketing investiert habe.

Die Chronik ist gleichzeitig ein Lese- und ein Bilderbuch. Die Druckvorlagen zeigen, auf welche Vielfalt von Bildern und Illustrationen Jensch zurückgreifen konnte. Und obwohl Fotos erst um die Wende von 19. zum 20. Jahrhundert auftauchten, setzt Jensch Fotografien geschickt vom ersten Kapitel an in Szene. Wer das Buch in die Hand nimmt, hat von Anfang an schöne und zum größten Teil noch nie gesehene Illustrationen vor sich.

Zum Inhalt im Einzelnen:

23 Hauptkapitel und eine ganze Reihe von Anhängen beleuchten die Entwicklung der Stadt Wangen im Allgäu von ihren Anfängen bis zur Gegenwart.

Das erste Kapitel stammt als einziges nicht aus der Feder des Stadtarchivars, sondern wurde von Professor Josef Härle, dem unumstrittenen Experten auf diesem Gebiet, verfasst: Es handelt von der Geologie der Region und beantwortet die Frage: Auf welchem Boden steht Wangen?  

Kapitel 2 beginnt mit dem Foto eines mächtigen Mammutzahns, wie er im „Buch“ gefunden wurde. Ein bei Herfatz ausgegrabener Armreif aus der Zeit von 1300 bis 1800 vor Christus wie auch der Schatz von Rembrechts zeigen, dass es auf Wangener Gemarkung auch schon in der Frühzeit und unter den Römern eine Besiedelung gegeben hat.

Das dritte Kapitel erzählt von dem St. Gallischen Kellhof und beleuchtet das Jahr 815. In den dann folgenden Kapiteln geht es um „Bürger und Burgen“, unter anderem um die Burg der Praßberg. „Berthold Büchele hat dazu ein Bild im Archiv in St. Gallen gefunden, das bisher noch nicht gezeigt wurde“, sagt Jensch. Es zeigt die stattliche Größe der einstigen Burg. Heute sind nur  noch Reste übrig, die der Archivar „unter Lebensgefahr“ erstieg, um Fotos zu machen. Angehängt an die historische Darstellung sind hier auch die Sagen, die sich um die Praßberger ranken – ein spannendes und unterhaltsames Schmankerl.

Das Kapitel „Der Weg zur Reichsstadt“ schildert Jensch unter anderem die Vorgänge im Bauernkrieg. „Ein starkes Kapitel“ sei ihm da gelungen, sagt der Autor. Und neue Forschungen konnte er ebenfalls verarbeiten über die Heimsuchungen von Pest, Lepra und dem „Schwarzen Tod“.  Als eins der besten Kapitel bezeichnet Jensch jenes über die Zeit des Umbruchs von 1530 bis 1570. Der große Stadtbrand wurde nach seinen Forschungen durch religiös-politisch motivierte Brandstiftung von evangelischer Seite ausgelöst. Überhaupt schildert Jensch die Reformation neu auf Grund neuer Quellen.

Gleichzeitig war jene Zeit auch eine der wirtschaftlich fruchtbarsten überhaupt in Wangen. Die Stadt war Teil des internationalen Handels mit Italien. So hatte die Stadt das exklusive Recht inne, mit Mailand Handel treiben zu dürfen. Die wirtschaftliche Blüte verhalf der Herrenstraße zu solch stattlichen Gebäuden wie dem Hinderofenhaus, der „Rose“ und der „Mohrenpost“. Zu den Leckerbissen – historisch wie auch als Lektüre – gehört die Geschichte um den rasenden Bläsi Endres, der als Mörder in die Annalen der Stadt eingegangen ist.

Viel Schweiß habe es beim Schreiben gekostet, die Vorgänge des 30-jährigen Krieges einzuordnen. „Wer wissen will, was sich da in Wangen abgespielt hat, der kann es jetzt nachlesen“, bilanziert Jensch. Nach dem Westfälischen  Frieden bis ins Jahr 1678 lebte auch die Stadt in Frieden und konnte sich erholen. Doch dann stürzte sie in andauernde Streitigkeiten, die bis 1717 währten. Entsprechend redete man andernorts über Wangen: „Hat Wangen Fried und Ruh, so hat’s die ganze Welt.“

Ein langes Kapitel ist die Zeit von 1717 bis 1794 mit vielen neuen Punkten. So publiziert Jensch an dieser Stelle erstmals alle Scharfrichter. Er berichtet von der letzten Hinrichtung in der Stadt ebenso wie von der Wallfahrt zum Gnadenbild des Gefangenen Jesus in der Spitalkirche. Die Weiherwirtschaft erlangt in dieser Zeit eine große wirtschaftliche Bedeutung. Die Zeit endet mit Katastrophen wie dem Hochwasser von 1789 und dem Stadtbrand von 1794, dessen schreckliches Ergebnis ein Reisender schildert.

Die drei dann folgenden Kapitel beschreiben das Ende der Reichsstadtzeit, die kurze bayerische Ära sowie das Werden einer königlich württembergischen Stadt. 1860 bis 1890 zieht mit der Spinnerei und der Zellstofffabrik die Industriealisierung in Wangen ein. In der darauffolgenden Gründerzeit bis zum Ersten Weltkrieg entstehen Großkäsereien, der elektrische Strom erleuchtet Wangen als erste Stadt im Allgäu. Die rasend schnelle Entwicklung wird ausgelöst vom Anschluss an die Eisenbahn.

Einen guten Überblick über die Zeit von 1914 bis 1933 verschafft das Kapitel zu „Kriegs- und Krisenjahren“ mit Krieg, Inflation, dem Niedergang vieler Wangener Stiftungen und der Wohnungsnot. Die von Birgit Locher-Dodge bereits früher gut ausgeleuchtete Zeit des Nationalsozialismus in Wangen hat Jensch zusammengefasst und nach Schwerpunkten gegliedert. Die Geschichte jüdischer Familien wurde neu dargestellt. „Sie setzt ihnen eine Art Denkmal“, sagt Jensch. Zu der gesamten Zeit zeigt Jensch Bilder, die bisher noch nicht publiziert wurden.

Neuland betritt der Stadtarchivar mit den Kapiteln der Nachkriegszeit von 1945 bis 1949, der dann anschließenden Zeit des Aufschwungs mit der 800 Jahr-Feier der Stadt, mit dem Bau der schlesischen Künstlersiedlung auf dem Atzenberg, mit einer im Aufwind befindlichen Industrie und solchen Zeitphänomenen wie dem Milchpilz, der Milchbar und dem Tanzcafé Hölle. Wie ein roter Faden zieht sich die Gründung von Industriebetrieben Entstehung von Firmenimperien durch die neuere Stadtgeschichte. Mit der Wahl zum Bürgermeister übernimmt Dr. Jörg Leist das Ruder und widmet sich gleich einigen Bauprojekten wie beispielsweise dem Waltersbühl.

Mit der Gemeinde- und Verwaltungsreform beginnt 1972 ein neues Zeitalter, das der „Großen Kreisstadt“. Zu dieser Zeit kommen auch die Ortschaften mit ihrer jeweils eigenen Geschichte zu Wangen hinzu und in der Chronik zu Wort. In dieser Zeit entstehen große Infrastrukturprojekte wie der Bau des Klärwerks, Schulen oder die Gallusbrücke, mit deren Eröffnung die Stadt vom Verkehr entlastet wurde. Die Altstadtsanierung wurde in Angriff genommen, Partnerstädte wurden gesucht und gefunden, Oskar Farny wurde Ehrenbürger, um nur einige Ereignisse zu nennen.

Die Jahre nach der Jahrtausendwende sahen nicht nur den Wechsel im Rathaus von Oberbürgermeister Dr. Jörg Leist zu Michael Lang. Themen wie der Hochwasserschutz, die Bürgernahe Stadtverwaltung, die Wirtschaftsförderung, die Umstrukturierung der Ravensburger Vorstadt und viele andere rückten dann in den Mittelpunkt.

Die Auflistung der wichtigsten Ereignisse in eigenen, farbig unterlegten Chronik-Abschnitten begleitet alle Buchseiten, ein großer Anhang mit Zahlen, Grafiken, Begriffen und Namen erleichtert die Suche im Buch und er eröffnet auch eine Reihe weiterer Einblicke. Interessant sind beispielsweise die Grafiken zur Bevölkerungsentwicklung oder zum Wachstum der Stadt in der Fläche, die einen schnellen Überblick ermöglichen.


5. Feiern beginnen mit Neujahrsempfang

Zu einem Neujahrsempfang mit Überraschungen lädt die Stadt Wangen ihre Bürger am 01.01.2015 ein. Denn gefeiert wird auch der Start ins Jubiläumsjahr. Deshalb wird dieser Neujahrsempfang ein paar besondere Schmankerl bereithalten.

Ab 11.30 Uhr spielt das Jugendblasorchester der Stadt Wangen im Allgäu und Oberbürgermeister Michael Lang wird seine Ansprache halten, in der er auf das Vergangene zurückblickt und einen Ausblick auf das hoffentlich für alle gute Neue Jahr gibt.

Punsch und Glühwein aus der Wangentasse

Fleißige Hände der Narrenzunft schenken Punsch und Glühwein aus. Eingeschenkt wird in die neuen Jubiläumstassen 2015. Wie diese aussehen, wird noch nicht verraten. Wer keine Gelegenheit hat, die Tasse beim Neujahrsempfang mitzunehmen, kann sie im Lauf des Jahres im Gästeamt bekommen.


6. 50 Meter Mini-Weihnachtsmarkt

5500 Stunden Arbeit für Buden im Puppenstubenformat

Anita Merkt zeigt ihren Wangener Weihnachtsmarkt im Puppenstubenformat im Giebelsaal der Badstube. In dem Raum entfalten  Buden und Gassen, Plätze und Szene  auf einer Länge von 50 Metern eine wunderbare weihnachtliche Szenerie. Weihnachtsidylle pur, aber auch Witz und Finesse sind die Zutaten, mit denen Anita Merkt in 5500 Stunden ihren Weihnachtsmarkt entworfen und hergestellt hat.

Beim Fernsehen wird gestrickt und gehäkelt

In launigen Worten erzählt sie, wie sie Barbiepuppen die Beine absägte, um sie auf das richtige „Format“ zu bringen oder wie sie andere Puppen auseinanderschnitt und mit Hilfe von Holzbrettchen verlängerte. Sehen kann das kein Betrachter und wenn er noch so genau hinschaut, denn Anita Merkt hat alle fein eingekleidet – passend zur Szenerie. In der Herbst- und Winterzeit arbeitete die Modedesignerin täglich zehn bis zwölf Stunden, um ihr Werk voranzubringen. Viele Stunden hat sie dabei am Abend mit ihrem Mann beim Fernsehen verbracht. Während sie tagsüber die eher groben Arbeiten verrichtete,  strickte und häkelte sie die Mützen und Schals für ihre Puppen während im Fernsehen ein Krimi lief. „Oft habe ich dann zu vorgerückter Stunde meinen Mann gefragt ‚Wer war jetzt der Mörder?‘“, erzählte sie schmunzelnd.

Der Mini-Weihnachtsmarkt in Zahlen

In Zahlen sieht der Weihnachtsmarkt so aus: 180 Christbäume sind aufgestellt, 339 Püppchen bevölkern die Gassen und Buden, 27 Tiere gehören dazu und 70 Hütten reihen sich aneinander, dazwischen Dorfplatzszenen oder ein Weihnachtswunderland mit Kettenkarussell und Riesenrad. Erst beim genauen Hinschauen erkennt der Betrachter all die vielen Kleinigkeiten, die immer auch einen zweiten Blick lohnen.

Öffnungszeiten

Die Ausstellung von Anita Merkts Weihnachtsmarkt im Puppenstubenformat ist zu folgenden Zeiten geöffnet:  Freitag, 26. Dezember von 14 bis 18 Uhr und Samstag, 27. Dezember, von 13 und 19 Uhr. Am ersten Wochenende im Neuen Jahr, 2. bis 4. 2015, ist ebenfalls geöffnet, am Freitag  von 14 bis 18 Uhr, am Samstag von 13 bis 19 Uhr und am Sonntag von 14 bis 18 Uhr.



7. Stressfrei mit dem Fernbus nach München
Testfahrt in die bayerische Landeshauptstadt

Die Fernbuslinie „MeinFernbus“ hält auch in Wangen im Allgäu und bringt Fahrgäste nach München oder Überlingen. Eindrücke von einer Fahrt.

Die Reise nach München beginnt ein paar Tage im Voraus mit der Buchung im Internet. Das geht sehr einfach über www.meinfernbus.de: die Strecke eingeben, Uhrzeit auswählen und bezahlen.

Mehrere Zahlungsweisen möglich

Zur Verfügung stehen  nicht nur die üblichen Zahlungsweisen über Kreditkarte und Paypal. Was Anne Haas, die an jenem Morgen um 7.35 Uhr in Wangen in den Fernbus steigt, sehr angenehm findet ist die Tatsache, dass es auch anders geht: „Man kann per Lastschrift vom Konto bezahlen“, sagt sie.

Fernbus als Flughafen-Zubringer

Mit ihr nehmen noch fünf weiter Fahrgäste an diesem Morgen den Fernbus, der bereits Passagiere vom Bodensee an Bord hat. Sehr persönlich geht es hier zu. Der Busfahrer lässt sich nicht die Fahrscheine zeigen, sondern fragt mit Hilfe seines  Smartphones die Namen der Passagiere ab. „So jetzt haben wir uns alle vorgestellt“, sagt darauf eine gut gelaunte Reisende beim Verstauen ihres Gepäcks im Bau des Busses. Sie möchte zum Flughafen Memmingen, um von dort in den Urlaub starten. „Ich hätte jemanden fragen können, ob er mich fährt. Aber bei einem Ticketpreis von 5 Euro für die Verbindung ab Wangen frage ich doch niemanden…“, sagt sie. Der Flughafen liegt gerade noch in einer Entfernung, die für Fernbusse erlaubt sind. Denn ihre Verbindungen dürfen erst bei einer Entfernung von 50 Kilometern beginnen, wie ein „MeinFernbus“-Mitarbeiter später erläutert. Alles anders hat der Gesetzgeber als Nahverkehr definiert und fällt in die Zuständigkeit der Deutschen Bahn. Die drei anderen Mitfahrer, die in Wangen einsteigen, wollen weiter nach Berlin. Der Anschluss klappt am Zentralen Omnibusbahnhof in München direkt.

Ein ganzer Tag für Unternehmungen

Für Anne Haas ist es die erste Reise mit dem Fernbus. Sie will eine Freundin in München besuchen. Sie ist schon begeistert, bevor sie in München ankommt. „Man fährt früh los und hat bei diesen Verbindungen richtig was vom Tag“, findet sie. Die Ankunft ist für 10.15 Uhr geplant. Drei Verbindungen für die Rückreise zur Verfügung: Die erste verlässt München schon eine Stunde später um 11.15 Uhr, die nächste um 15.30 Uhr und die letzte um 19.30 Uhr.

Wie im Flugzeug

An Bord des Busses geht es ein bisschen zu wie im Flugzeug. Kurz hinter Wangen startet der Busfahrer nach einer freundlichen Begrüßung eine Ansage, die unter anderem von der Anschnallpflicht spricht, auf die Toilette hinweist, eine Email ankündigt, mit deren Hilfe man bei „MeinFernbus“ Feedback zur Reise geben kann und weitere neue Verbindungen annonciert. Dasselbe folgt in gekürzter Form noch einmal auf Englisch.

Ankunft am ZOB  bei der Hackerbrücke

Ankunft in München: Der Bus fährt in den ZOB, direkt an der Hackerbrücke gelegen, ein. Der Fahrer  wird seine rund 20 Fahrgäste in einer Busbucht am Ende des Gebäudes direkt neben der „Pachttoilette“ aussteigen lassen. Auf dem Weg dorthin passiert er zahlreiche andere Fernbusse, aus dem eigenen Unternehmen ebenso wie von anderen Anbietern.

Studenten fahren des Preises wegen mit

Am Nachmittag und Abend zeigt sich, was für ein Busknoten dieser ZOB ist: Nach Saarbrücken, Bremen, aber auch Prag, Zagreb und viele andere Ziele fahren die Busse. Der Fernbus Richtung Wangen am Nachmittag ist fast vollbesetzt. Viele Studenten nutzen ihn. Einer will zu seiner Großmutter nach Wangen und nimmt den Fernbus, vor allem „wegen des günstigen Preises.“ So sehen es auch zwei junge Leute, die mit Ziel Überlingen einsteigen: „Es ist mit Abstand die preisgünstigste Möglichkeit, nach Hause zu kommen. Außerdem sind die Zugverbindungen an den See von München aus nicht so gut.“

Rückfahrt startet an einem Nebenhalt

Gut zu wissen: Der Bus zurück nach Wangen startet von einem Nebenhalt auf der anderen Seite des Ticketschalters, nicht bei den vielen Bussteigen. Das weiß beim Test das Personal am ZOB nicht genau und schickt eine Reihe von Reisenden an den Bus, der sie über Friedrichshafen nach Freiburg bringen würde. Er würde aber nicht über Wangen fahren. Der Busfahrer auf dem Weg nach Überlingen kannte das schon und schickt einen Boten, der alle in den richtigen Bus beordert.  Die Türen schließen sich, der Bus geht auf eine ruhige Rückfahrt über den Allgäu-Flughafen, Memmingen ZOB und Leutkirch nach Wangen im Allgäu und weiter an den Bodensee.

Echte Bereicherung

Ergebnis der Testfahrt: Das Angebot ist eine echte Bereicherung  für die Region. Alle, die an Bord waren, werden ihren Teil sicher dazu beitragen, dass es sich herumspricht.


8. Es müllert im Jugendhaus
Das Leitungsteam im Städtischen Jugendhaus (JuHa) an der Leutkircher Straße ist seit dem 1. September wieder komplett. Es müllert. Denn gemeinsam mit Leiterin Alexandra Müller nimmt nun Melanie Müller das Heft in die Hand.

Man sieht es deutlich: Da arbeiten zwei zusammen, die es richtig gut miteinander können. „Für mich ist es eine gewaltige Entlastung, dass Melli jetzt als meine Stellvertreterin im Team bei uns ist. Sie hat Lust, sie bringt frischen Wind mit und sie hat schon ihre Schwerpunkte gefunden“, sagt Alexandra Müller. Die Mädchenarbeit und alles, was mit Kunst oder Musik zu tun hat, liegt Melanie Müller ganz besonders.
Die 23-Jährige stieg in ihren Beruf über eine Ausbildung als Erzieherin ein. „Mir war aber von Anfang an klar, dass ich mit kleinen Kindern nicht auf Dauer arbeiten werde“, begründet sie den Wechsel. So machte sie ihr Anerkennungsjahr zuletzt in Wangen im JuHa und das zu beider Nutzen. Alexandra Müller: „Es macht einen auch ein bisschen stolz, wenn man jemanden aufgebaut hat.“

Melanie Müller lebt in Leutkirch im Allgäu, kennt von dort auch die Arbeit im Jugendhaus ganz privat. Sie bezeichnet sich als typische Sozialpädagogin mit häkeln und nähen und als typischen Familien- und Allgäu-Menschen. „Ich will hier nicht weg“, ist ihre Devise. Als Ausgleich zum Beruf betreibt die junge Frau, die in der Schule Sport gehasst hat, Thaiboxen und sie joggt.

Inzwischen arbeitet Melanie Müller im Schülercafé in der Realschule und ist bei den Mädels beliebt, mit denen sie dort arbeitet. Wie im Jugendhaus bei Projekten, so ist es auch dort: Die Jugendlichen können mitbestimmen, was gemacht werden soll. Völlig überraschend kam im vergangenen Jahr ein Theaterprojekt heraus. „Wir haben dann an Fasnet etwas aufgeführt“, erzählt Melanie Müller.

In Sachen Kultur hat sich die drahtige junge Frau mit den ganz kurzen Haaren dem Poetry Slam in Zusammenarbeit mit dem Rupert-Neß-Gymnasium und im Zusammenhang mit dem Stadtjubiläum verschrieben. „Das ist mein Baby“, sagt sie und ist zurecht ein bisschen stolz darauf.

Nach Weihnachten will sie damit anfangen, das Café im JuHa umzugestalten. Auch dabei gilt: Die Jugend ist selber gefragt, wie es aussehen soll.  Ein Graffiti soll mit Unterstützung eines Fachmanns entstehen. Und sicher wird Melli da auch nicht allein sprayen. „Ich habe ein paar Jungs am Start, die das gern machen würden“, berichtet sie.  
Den Slogan für solche Aktionen hat sie auch schon: „#dubistdeinjuha“ . Er sieht aus wie ein Tweat aus dem sozialen Netzwerk Twitter, klingt auch so, nämlich „Hashtag, du bist dein JuHa“, und bedueten soll er: Jeder kann mitmachen im Jugendhaus, und das Jugendhaus ist so, wie die Jugend es sich macht. „Kinder, die in unserem Ferienprogramm waren, kennen das schon“, sagt Alexandra Müller. Allen anderen will das JuHa-Team es auf diese Weise nahe bringen. Gut möglich, dass in den nächsten Monaten „#du bist dein juha“ oder auch „#juhawangen“ auf Straßen oder Wegen zu finden sein wird.

Vielleicht schaut dann auch der eine oder andere Jugendliche mal wieder auf die Homepage des Jugendhauses unter www.jugendhaus-wangen.de. Denn auch dort tut sich eine ganze Menge. Und vielleicht bringt das junge Leute ab 13 Jahren dazu, im Jugendhaus vorzuschauen. Ziel ist es nämlich, die offene Jugendarbeit im Juha wieder zu beleben, wie die beiden Müllers sagen. Ein Schritt dazu sind die neuen öffentlichen Jugendhaussitzungen, die ab 27. November regelmäßig donnerstags um 18 Uhr stattfinden sollen.

Neue Öffnungszeiten hat das JuHa ebenfalls: Mittwoch 15 bis 18 Uhr, Donnerstag und Freitag 15 bis 20 Uhr und Samstag 16 bis 21 Uhr. Auch außerhalb des JuHa gibt es neue Entwicklungen: So gibt es inzwischen donnerstags für Mädchen ab sieben Jahren einen Mädchentreff im Auwiesenweg in Zusammenarbeit mit dem zugehenden Sozialdienst. Treffpunkt ist im Büro von Kristina Gunzelmann.


9. Aktueller Mietspiegel liegt vor

Der Gemeinderat der Stadt Wangen im Allgäu hat den Mietspiegel 2015 verabschiedet.  Der Mietspiegel  liefert Informationen über ortsübliche Vergleichsmieten verschiedener Wohnungskategorien. Er trägt dazu bei, das Mietpreisgefüge im nicht preisgebundenen Wohnungsbestand transparent zu mache, Streitigkeiten zwischen Mietvertragsparteien zu vermeiden, Kosten der Beschaffung der Beschaffung von Informationen über Vergleichsmiete im Einzelfall zu verringern und den Gerichten die Entscheidung in Streitfällen zu erleichtern. Außerdem kann der Mietspiegel als Begründung für Mieterhöhungen herangezogen werden oder als Basis dienen, um die Angemessenheit der bezahlten Miete zu überprüfen.

Der Mietspiegel ist hier abrufbar


10. Projekt der Bürgerstiftung erfolgreich

Das erste Projekt der Bürgerstiftung Wangen im Allgäu ist erfolgreich gestartet. Kinder in derzeit fünf Kindergärten in der Stadt und den Ortschaften nehmen teil am Sprachförderungsprojekt „ Tausend und ein Wort – Sprache baut Brücken“. Die Kooperationspartner haben jetzt von den Erfahrungen der Anfangszeit berichtet.

So vielfältig die Kindergartenlandschaft in Wangen ist, so unterschiedlich ist auch die Umsetzung des Projekts in den einzelnen Einrichtungen. Eins ist allerdings allen Partnern gemeinsam: Sie sind glücklich über das Projekt und sehen bereits, dass Kinder gut darauf reagieren und Eltern ein positives Feedback abgeben.

Das jedenfalls ließ sich den Äußerungen der Vertreterinnen ihrer Kindergärten Andrea Weiß, Annette Schneider, Claudia Koch, Katrin Kempter und Ulrike Ohlinger, des Leiters der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu, Dr. Hans Wagner, des Vorsitzenden der Bürgerstiftung Wangen im Allgäu, Volker Leberer, sowie von Oberbürgermeister Michael Lang beim Pressetermin im Kindergarten Am Gottesacker entnehmen.

An einem Tag in der Woche kommt eine Musiklehrerin der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu in den Kindergarten und unterrichtet dort die Kinder aus der Zielgruppe. Da wird gesungen, da wird Rhythmus gemacht oder getanzt. Inhaltlich füllt jeder Kindergarten das Projekt, wie es zu ihm passt. Musik ist aber die Basis dafür. Denn über die Musik lässt sich Sprache leicht entwickeln.

Im Kindergarten Am Gottesacker haben sich die Erzieherinnen entschlossen, ein Theaterstück zu erarbeiten, das im Juni bei einem großen Sommerfest in der Stadthalle den Eltern gezeigt werden soll. Die einzelnen Bestandteile des Stücks werden in den Stunden der Sprachförderung, aber auch mit allen anderen Kindern erarbeitet.

St. Elisabeth in Haslach hat sich passend zu dem Thema das Jahresmotto „Lasst uns klingen, lasst uns singen“ gegeben.  Auch dort soll es im kommenden Jahr ein kleines Musical geben.  Für andere Einrichtungen ist es dagegen passender, das Projekt im Jahreszeiten-Takt zu nutzen. Der evangelische Kindergarten „Arche Noah“ wird mit Hilfe des Projekts ein Anspiel einstudieren, das beim Seniorennachmittag und beim Besuch in zwei Seniorenheimen gezeigt werden kann, wie Claudia Koch erklärte.

In St. Antonius wurde die Gruppe der mittleren Kinder geteilt, weil sie sehr groß ist. So kommen jene Kinder in den Genuss der Förderung, die noch ein bisschen mehr Förderung brauchen können. „Man sieht schon nach kurzer Zeit, dass die Kinder aus sich herausgehen und sprechen und singen“, sagte Annette Schneider. Erst ganz kurz dabei und noch nicht am Ende mit der Planung ist St. Michael. Ulrike Ohlinger freut sich aber, dass ihre Einrichtung noch auf den Zug aufspringen konnte.

„Tausend und ein Wort – Sprache baut Brücken“ richtet sich in erster Linie an die Kinder des mittleren Kindergartenjahrgangs, also an Vierjährige. In dieser Altersgruppe ist der Spracherwerb abgeschlossen. Nach Worten von JMS-Leiter Dr. Wagner ist dieses Alter ideal, um an der Sprachentwicklung der Kinder weiterzuarbeiten. Katrin Kempter pflichtete ihm bei: „Sprachförderung ist dann effektiv, wenn sie ganzheitlich geschieht.“  Den Unterricht in den Einrichtungen bestreiten Hanna Kaiser und Thea Krauß-Seeger von der Jugendmusikschule.

Oberbürgermeister Michael Lang, der an dem Pressetermin unter anderem auch in seiner Funktion als Verbandsvorsitzender der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu teilnahm, betonte, die enge Kooperation von JMS und Kindergärten bringe auch Kinder mit Musikunterricht in Kontakt, die ansonsten keine Chance dazu hätten.

Die Bürgerstiftung gibt in drei Jahren jeweils 20 000 Euro aus, um das Projekt zu finanzieren, wie Volker Leberer sagte. Sie hat die Sprachförderung zu ihrem ersten eigenen Projekt gemacht, weil ihr erster Stifter, das Ehepaar Emil Moryc und Elfriede Rickmann der Stadt auferlegt hatte, den Ertrag aus ihrem Erbe für bedürftige Kinder auszugeben. Bei einem Gespräch mit den Rektoren der Wangener Schulen habe sich gezeigt, wie notwendig es sei, in die Sprachförderung der Kinder zu investieren. Denn der Mangel an Sprachfähigkeit habe Auswirkungen bis hinein ins Erlernen eines Berufes.

Leberer rief Kindergärten, die im nächsten Kindergartenjahr das Projekt gerne umsetzen möchten, dazu auf, sich jetzt bei der Stadt Wangen zu melden. Ansprechpartnerin ist Olivia Mayer (Tel.: 07522 / 74-124).



Info zur Neujahrsfeier

Der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Wangen findet am 1. Januar 2015 um 11.30 Uhr auf dem Marktplatz statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Kontakt

Sie haben ein Anliegen oder Fragen an die Stadtverwaltung?


Sie erreichen uns unter:

Stadt Wangen im Allgäu
Bürgeramt
Marktplatz 1
88239 Wangen im Allgäu
Tel: 07522 / 74-0
Fax: 07522 / 74-111
info@wangen.de

oder im Internet unter: www.wangen.de/


Alle bisherigen Ausgaben des E-Mail-Infobriefs finden Sie im Archiv.
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Stadt Wangen im Allgäu
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